Critical Race Theory

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Critical Race Theory (englisch: kritische „RassenAnm.-Theorie), kurz CRT, wird eine Bewegung und Sammlung von Theorieansätzen, insbesondere aus der US-amerikanischen Rechtswissenschaft genannt, die den Zusammenhang zwischen Rasse (Race), Rassismus und deren Verankerung in – insbesondere rechtlichen – Strukturen befassen, und liberale Verständnisse von Rassismus kritisieren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Critical Race Theory entwickelte sich in den 1970er-Jahren unter Anwälten, Aktivisten und Rechtswissenschaftlern in den USA, die in Anbetracht der schleichenden Fortschritte nach den anfänglichen Erfolgen der Bürgerrechtsbewegung ein Bedürfnis nach neuen Theorien und Strategien spürten. Die Gruppe um Autoren wie Derrick Bell, Alan Freeman, Kimberlé Crenshaw und Richard Delgado veranstalte 1989 ihre erste Konferenz und nachfolgend weitere Treffen und Veranstaltungen.[1][2] Viele der Professoren, die an der ersten Konferenz teilnahmen, lehrten an überwiegend weißen Law Schools und viele von ihnen waren an den entsprechenden Institutionen die ersten Fakultätsmitglieder, die nicht weiß waren. Einen starken Einfluss auf die CRT übten die Critical Legal Studies und linke Bewegungen innerhalb der Rechtswissenschaft aus, wobei aber von Vertretern der CRT (häufig Crits genannt) kritisiert wurde, dass die Critical Legal Studies wegen ihres Fokus auf Klasse nicht geeignet seien, Rassismus zu analysieren.[3][4] Heute gibt es an den meisten Elite-Law-Schools CRT-Vertreter und es haben sich neue Subdisziplinen wie LatCrit (mit Fokus auf Latinos) gebildet.[5] In jüngerer Vergangenheit legten ClassCrits erneut einen verstärkten Fokus auf materielle und ökonomische Faktoren sowie den Zusammenhang von race und Klasse. Mit der Erweiterung des inhaltlichen Fokus erweiterte sich auch der geographische Fokus, der sich zuvor stark auf die Vereinigten Staaten konzentriert hatte.[6][7] Critical Race Theory diffundierte in andere akademische Disziplinen, etwa in die Erziehungswissenschaft[3] oder in die Philosophie, wo entsprechende Ansätze unter dem Begriff Critical Philosophy of Race gefasst werden.[8]

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundannahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze fällt unter den Überbegriff Critical Race Theory. CRT geht davon aus, dass race sozial konstruiert ist und keine biologische Kategorie sei. Das Recht trage somit zur Entstehung und Aufrechterhaltung von race bei, etwa durch die Klassifizierung von Menschen in Kategorien wie „Schwarz“ oder „Weiß“.[9] Zudem vertreten Critical Race Theorists die präskriptive Annahme, dass Systeme, die zur Unterdrückung von People of Color beitragen, benannt und bekämpft werden müssen. Rassismus wird in der Theoriebildung der CRT nicht als Ausnahme, sondern als Norm betrachtet, die tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert sei und die People of Color regelmäßig erführen. Weil Rassismus die Interessen von weißen Eliten (materiell) und weißen Angehörigen der Arbeiterklasse (psychologisch) voranbringe, gäbe es wenig Interesse an seiner Beseitigung. Im Umkehrschluss entstünden Fortschritte bei der rechtlichen Gleichbehandlung nur, wenn die Interessen von Schwarzen mit den Interessen von Weißen, zum Beispiel durch eine veränderte sozioökonomische Situation, übereinstimmten (interest convergence). Ein weiterer Fokus der CRT liegt auf Intersektionalität, einem Konzept, das von einer frühen Vertreterin der Disziplin, Kimberlé Crenshaw, geprägt wurde und darauf verweist, dass Identitäten jeweils vielschichtig sind und dass dementsprechend unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen machen.[4][1][10] CRT ist interdisziplinär angelegt und baut u. a. auf Erkenntnisse des Liberalismus, des Poststrukturalismus, des Feminismus, des Marxismus, der Critical Legal Studies, des Postmodernismus und des Pragmatismus auf.[6]

Kritik am Liberalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritik der CRT an einem liberalen Rechtsverständnis richtet sich vor allem gegen dessen Glauben an neutrale Prozesse und die Doktrin formaler Gleichheit. Die Vorstellung von Neutralität und Objektivität werden nicht nur als unerreichbar verworfen, sondern sogar als schädlich bezeichnet, weil sie die dem Rechtssystem und der amerikanischen Gesellschaft inhärente Bevorzugung von Weißsein verschleierten.[11] Der „Farbenblindheit“ vieler liberaler Theoretiker, die davon ausgehen, dass sie race nicht sehen oder dass die Justiz race nicht berücksichtigen solle, kritisieren Vertreter der CRT als unzureichend, um Rassismus, der nicht offensichtlich ist, zu bekämpfen. Der liberale Fokus auf Rechte und Gesetze erlaube es zudem nicht, nachhaltig Ungerechtigkeit zu bekämpfen, weil der Fokus trotz ungleicher Ausgangsbedingungen nur auf Chancengleichheit, aber nicht auf ähnliche Ergebnisse zwischen races gelegt werde.[1] Auch die von einigen Liberalen vertretene Vorstellung, Meinungsfreiheit müsse unbegrenzt gelten, wird von Anhängern der CRT in Frage gestellt, die stärkere juristische Maßnahmen gegen rassistische Hassrede fordern.[12][13] Insbesondere weil der Konservatismus im Vergleich zum Liberalismus in den USA an Bedeutung gewonnen hat, aber teilweise auch aus persönlicher Überzeugung, hat der Fokus der CRT auf den Liberalismus in den letzten Jahren nachgelassen.[1]

Critical Philosophy of Race[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Philosophie hat sich aus der CRT heraus die Subdisziplin einer Critical Philosophy of Race (englisch: „Kritische Race-Philosophie“) entwickelt. Da es sich um ein relativ junges Feld handelt, ist die Abgrenzung zu anderen Fächern und Disziplin nicht in Gänze geklärt und teilweise werden sehr unterschiedliche Ansätze unter der Bezeichnung gefasst. „Kritisch“ ist die Critical Philosophy of Race in mehrfachem Sinne: Sie ist einerseits kritisch gegenüber Rassismus, andererseits gegenüber naturalistischen Verständnissen von „Rasse“ und zuletzt auch gegenüber eines Ausblendens der Bedeutung von race in der Entstehung der modernen Welt.[8] Entsprechende Beiträge finden sich z. B. im Bereich der Ontologie und der Metaphysik, wo über die Existenz und das Wesen von race als Kategorie diskutiert wird. Im Bereich der Epistemologie wird beispielsweise untersucht, wie die Philosophie an der Entstehung des Konzepts race teilhatte und wie unterschiedliche Verständnisse von race selbst Verstehensprozesse beeinflussen. In der praktischen Philosophie werden normative Fragen im Zusammenhang mit Rassismus analysiert. Auch wenn es sich um eine hauptsächlich US-amerikanisch geprägte Disziplin handelt, gibt es Versuche, ihre Erkenntnisse auch für einen deutschsprachigen Kontext fruchtbar zu machen.[14] Während die Critical Philosophy of Race also auf die Methodologie der Philosophie zurückgreift und auch zentrale philosophische Fragestellungen in den Blick nimmt, ist sie auch interdisziplinär geprägt und stellt Bezüge zu Disziplinen wie Soziologie, Anthropologie, Geschichte oder African-American Studies her.[15]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Betonung von race und Rassismus wird von Kritikern mit anderen Sichtweisen häufig als fehlgeleitet oder sogar gefährlich empfunden, wobei im öffentlichen Diskurs aber auch eine Vielzahl von Missverständnissen über CRT (z. B. die falsche Annahme, dass CRT alle weißen Menschen als Rassisten betrachte) verbreitet ist.[4] Häufig richtet sich die Kritik auch gegen Ansätze wie Antirassismus-Trainings oder gegen Personen wie Ibram X. Kendi oder Robin DiAngelo, die nicht der CRT im engeren Sinne als rechtswissenschaftliches Feld zugeordnet werden.[16] Die Tatsache, dass CRT als Überbegriff für eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Ansätze dient, ist selbst Gegenstand der Kritik.[9]

Innerhalb der Disziplin wurde die Kritik vorgebracht, dass die CRT essenzialistische Konzepte vertrete, woraufhin in der Disziplin intersektionale Ansätze gestärkt wurden. Als Reaktion auf die Kritik, dass die Disziplin sich zu stark auf schwarze Perspektiven beziehe und z. B. die Perspektiven von Native Americans vernachlässige, entwickelte sich eine größere Zahl von Subdisziplinen und Strängen der CRT, die diese Gruppen in den Blick nehmen.[6]

Vehemente Kritik richtete sich vor allem gegen die als Angriffe auf ein liberales Rechtsverständnis wahrgenommene Infragestellung der Bedeutung von Objektivität, Neutralität und Universalismus, wobei besonders befürchtet wurde, die CRT würde zu einer Zersplitterung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch den Fokus auf einzelne Gruppen führen. Der Jura-Professor Randall Kennedy, der selbst zu juristischer Benachteiligung von Afro-Amerikanern forscht und in vielen Punkten mit CRT-Vertretern übereinstimmt,[5] warf der CRT vor, Komplikationen zu vernachlässigen, die ihre Schlüsse in Frage stellten und nicht überzeugend zu argumentieren, dass es innerhalb der Rechtswissenschaft zu Benachteiligung von nicht-weißen Forschenden käme.[17] Besonders einflussreiche Kritik gegen CRT stammte von Daniel A. Farber und Suzanna Sherry, die sie durch einen „radikalen Multikulturalismus“ geprägt sehen, der tendenziell antisemitische Implikationen mit sich bringe und die Rolle Asiatischer Amerikaner nicht ausreichend berücksichtige. Leistung erscheine zudem auch innerhalb des Felds nur als Ergebnis von Privilegien, was zu einer „Subkultur, in der Bildung und andere Zeichen von Leistung als Ausdrücke von ,Weißsein‘ zurückgewiesen werden“ führen könnte. Sie betonen aber, dass es innerhalb der CRT auch viele hilfreiche Ansätze gebe, mit denen der Dialog lohne.[18] Von Vertretern der CRT wurde Farber und Sherry wiederum vorgeworfen, ungenau zu argumentieren und CRT falsch darzustellen.[5]

Die Jura-Professorin Eleanor Marie Brown argumentierte, dass CRT große Beiträge zur Rechtswissenschaft geleistet habe und dass viele Kritikpunkte an der Disziplin sich auf eher unwichtige Aspekte der CRT bezögen, wofür sie einen fehlenden Austausch zwischen CRT-Vertretern und Kritikern verantwortlich macht. Es gelte, wahrzunehmen, wie sich weiße Einstellungen gegenüber Rassismus entwickelt hätten, um gegenseitige Vorurteile abzubauen und den Austausch zu fördern.[6]

(Neo-)Marxistische Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl CRT zumindest teilweise durch neomarxistische Gedanken geprägt wurde, entwickelten sich aus dem marxistischen Fokus auf Klassen und den CRT-Fokus auf race Spannungen, insbesondere in Hinblick auf das Konzept White Supremacy.[19][20] So kritisiert z. B. Mike Cole den Vorrang von race statt sozialer Klasse bei der Beschreibung von gesellschaftlichen Gegensätzen sowie eine zu geringe Beachtung von politischen und materialistischen Bedingungen für Rassismus. Für Cole ist Rassismus und die (sozial konstruierte) „Rassifizierung“ eng mit dem Kapitalismus verbunden, der eine solche Division der Arbeiterklasse als Teile-und-Herrsche-Strategie verfolge. Jedoch sei eine Einheit der Arbeiterklasse notwendig, um sich diesem System entgegenzustellen, wofür er die von den CRT vertretenen Konzepte wie White Supremacy eher als hinderlich ansieht. Das Konzept erlaube es zudem nicht, Rassismus zwischen nicht-weißen Akteuren zu verstehen, entspreche nicht dem Alltagsverständnis und könne die Motivation Weißer, sich gegen Rassismus zu engagieren, schwächen.[21][20] Vertreter der CRT verwiesen auf die Möglichkeit, marxistische Analysen in die CRT zu inkorporieren und durch Ansätze der CRT zu erweitern.[22][20] Auch Cole stellt heraus, dass die Beiträge der CRT progressive Politik unterstützen könnten, wenn ihre Stärken durch marxistische Analysen erweitert werden.[23]

Politische Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon 1997 stellte Charles R. Lawrence III fest, dass es seit Beginn der CRT energische Angriffe gegen sie gegeben habe, die er als Teil eines „durch die Rechten geführten ideologischen Kriegs“ bezeichnete.[24] Die CRT wurde vielfach von konservativen Politikern attackiert: US-Präsident Donald J. Trump bezeichnete CRT als „toxische Propaganda“, die das Land „zerstören“ würde.[2] Christopher Rufo vom christlich-konservativen Discovery Institute sieht CRT als „Bedrohung der amerikanischen Lebensweise“.[12] In mehreren US-Bundesstaaten gab und gibt es politische Bemühungen, CRT aus den Curricula öffentlicher Schulen zu verbannen. Der Philosoph Jason Stanley sieht die republikanischen Angriffe gegen CRT als „Rundumschlag gegen Wahrheit und Geschichte in der Bildung“.[25] David Theo Goldberg sieht darin einerseits eine Ablenkung „von der Ideenarmut der Rechten“ und andererseits den Versuch, Rassismus zu neoliberalisieren, also auf persönliche Einstellungen und Vorurteile zu reduzieren, ohne gesellschaftliche Strukturen in den Blick zu nehmen. Zuletzt sei die politische Mobilisierung gegen CRT auch deshalb für Konservative attraktiv, weil sie „weiße Ressentiments entfacht, während sie von den Verwüstungen, die konservative Politik für alle außer die Reichen mit sich bringt, ablenkt“.[16] Auch in Großbritannien und Frankreich gibt es Versuche, CRT und Aktivitäten, die der CRT zugerechnet werden, zu verbieten.[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jean Stefancic, Richard Delgado: Critical Race Theory: An Introduction. 3. Aufl., New York University Press, New York 2017. ISBN 9781479802760
  • Francisco Valdes, Jerome McCristal Culp, und Angela P. Harris (Hg.): Crossroads, Directions, and a New Critical Race Theory. Temple University Press, Philadelphia 2002. ISBN 978-1-56639-930-2
  • Kristina Lepold und Marina Martinez Mateo (Hg.): Schwerpunkt: Critical Philosophy of Race, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 67. 4 (2019)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Jean Stefancic, Richard Delgado: Critical race theory: an introduction. New York University Press, New York 2001, ISBN 0-585-43469-7, hier: S. 6-9, 21-25.
  2. a b Cady Lang: What Is Critical Race Theory? In: Time. 29. September 2020, abgerufen am 11. Mai 2021 (englisch).
  3. a b Kevin Brown, Darrell D. Jackson: The History and Conceptual Elements of Critical Race Theory. In: Handbook of Critical Race Theory in Education. Routledge, 2014, ISBN 978-0-203-15572-1, doi:10.4324/9780203155721.ch1 (taylorfrancis.com [abgerufen am 11. Mai 2021]).
  4. a b c Nicola Rollock, Adrienne D. Dixson: Critical Race Theory. In: The Wiley Blackwell Encyclopedia of Gender and Sexuality Studies. John Wiley & Sons, Ltd, Singapore 2016, ISBN 978-1-4051-9694-9, S. 1–6, doi:10.1002/9781118663219.wbegss755 (wiley.com [abgerufen am 12. Mai 2021]).
  5. a b c Sylvia Lazos: “Kulturkampf[s]” or “Fit[s] of Spite”?: Taking the Academic Culture Wars Seriously. In: Seton Hall Law Review. Band 35, Nr. 4, 1. Januar 2005, S. 1309–1348 (unlv.edu [abgerufen am 12. Mai 2021]).
  6. a b c d Mathias Möschel: Law, lawyers and race : critical race theory from the United States to Europe. Routledge, Adingdon, Oxon 2014, ISBN 978-0-415-73930-6.
  7. Cengiz Barskanmaz: Critical Race Theory in Deutschland. In: Verfassungsblog. 24. Juli 2020, abgerufen am 13. Mai 2021.
  8. a b Charles W. Mills: Critical Philosophy of Race. In: The Oxford Handbook of Philosophical Methodology. Band 1. Oxford University Press, 2016, ISBN 978-0-19-966877-9, doi:10.1093/oxfordhb/9780199668779.013.15 (oxfordhandbooks.com [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  9. a b Devon W. Carbado: Critical What What? In: Connecticut Law Review. Band 43, Nr. 5. Social Science Research Network, Rochester, NY 1. Juli 2011 (ssrn.com [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  10. Derrick A. Bell: Brown v. Board of Education and the Interest-Convergence Dilemma. In: Harvard Law Review. Band 93, Nr. 3, 1980, ISSN 0017-811X, S. 518–533, doi:10.2307/1340546.
  11. Francisco Valdes, Jerome McCristal Culp, und Angela P. Harris: Battles Waged, Won, and Lost: Critical Race Theory at the Turn of the Millennium. In: Francisco Valdes, Jerome M. Culp, Angela P. Harris (Hrsg.): Crossroads, directions, and a new critical race theory. Temple University Press, Philadelphia 2002, ISBN 978-1-4399-0779-5, S. xi-xxi.
  12. a b c Michelle Goldberg: The Campaign to Cancel Wokeness. In: The New York Times. 26. Februar 2021, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  13. Richard Delgado: Words that Wound: A Tort Action for Racial Insults, Epithets, and Name-Calling. In: Seattle University School of Law Research Paper. ID 2000918. Social Science Research Network, Rochester, NY 1982 (ssrn.com [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  14. Kristina Lepold, Marina Martinez Mateo: Schwerpunkt: Critical Philosophy of Race. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Band 67, Nr. 4, 5. November 2019, ISSN 2192-1482, S. 572–588, doi:10.1515/dzph-2019-0044 (degruyter.com [abgerufen am 29. Mai 2021]).
  15. Robert Bernasconi, Kathryn T. Gines, Paul C. Taylor: Letter from the Editors. In: Critical Philosophy of Race. Band 1, Nr. 1, 2013, ISSN 2165-8692, S. iv–vi (jhu.edu [abgerufen am 29. Mai 2021]).
  16. a b David Theo Goldberg: The War on Critical Race Theory. In: Boston Review. 2. Mai 2021, abgerufen am 12. Mai 2021 (englisch).
  17. Randall L. Kennedy: Racial Critiques of Legal Academia. In: Harvard Law Review. Band 102, Nr. 8, 1989, ISSN 0017-811X, S. 1745–1819, doi:10.2307/1341357.
  18. Suzanna Sherry, Daniel A. Farber: Beyond all reason: the radical assault on truth in American law. Oxford University Press, New York 1997, ISBN 1-4294-0020-X, S. 138 ff.
  19. Paul Warmington: Critical race theory in England: impact and opposition. In: Identities. Band 27, Nr. 1, 2. Januar 2020, ISSN 1070-289X, S. 20–37, doi:10.1080/1070289X.2019.1587907 (tandfonline.com [abgerufen am 16. Mai 2021]).
  20. a b c Sean Walton: Why the critical race theory concept of ‘White supremacy’ should not be dismissed by neo-Marxists: Lessons from contemporary Black radicalism. In: Power and Education. Band 12, Nr. 1, März 2020, ISSN 1757-7438, S. 78–94, doi:10.1177/1757743819871316 (sagepub.com [abgerufen am 16. Mai 2021]).
  21. Mike Cole: Critical Race Theory: a Marxist Critique. In: Encyclopedia of Educational Philosophy and Theory. Springer, Singapore 2016, ISBN 978-981-287-532-7, S. 1–8, doi:10.1007/978-981-287-532-7_278-1.
  22. Charles W. Mills: Critical Race Theory: A reply to Mike Cole. In: Ethnicities. Band 9, Nr. 2, Juni 2009, ISSN 1468-7968, S. 270–281, doi:10.1177/14687968090090020502 (sagepub.com [abgerufen am 16. Mai 2021]).
  23. Mike Cole: A Marxist critique of Sean Walton’s defence of the Critical Race Theory concept of ‘White supremacy’ as explaining all forms of racism, and some comments on Critical Race Theory, Black Radical and socialist futures. In: Power and Education. Band 12, Nr. 1, März 2020, ISSN 1757-7438, S. 95–109, doi:10.1177/1757743819871318 (sagepub.com [abgerufen am 16. Mai 2021]).
  24. Charles R. Lawrence III: Who Are We? And Why Are We Here? Doing Critical Race Theory in Hard Times. In: Francisco Valdes, Jerome M. Culp, Angela P. Harris (Hrsg.): Crossroads, directions, and a new critical race theory. Temple University Press, Philadelphia 2002, ISBN 978-1-4399-0779-5, S. xi-xxi.
  25. Jason Stanley on critical race theory and why it matters. In: The Economist. 24. Mai 2021, ISSN 0013-0613 (economist.com [abgerufen am 24. Mai 2021]).
Anm. Im Englischen wird der Begriff „race“ mit einer anderen Bedeutung verwendet als der deutsche Begriff „Rasse“ – er steht dort für eine soziale Konstruktion, während der deutsche Begriff als biologisch konnotiert wahrgenommen wird. Deshalb wird im Folgenden wie in der Wissenschaft üblich der englische Begriff verwendet. Vgl. Autoren der Universität Freiburg: Lost in Translation. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2018