DEL 2003/04

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Deutsche Eishockey Liga Logo 2001.svg Deutsche Eishockey Liga
◄ vorherige Saison 2003/04 nächste ►
Meister: Frankfurt Lions
Absteiger: Wölfe Freiburg
• DEL  |  2. Bundesliga ↓  |  Oberliga ↓↓  |  Regionalliga ↓↓↓

Die DEL-Saison 2003/04 war die zehnte Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga. Die reguläre Saison begann am 4. September 2003, die Play-off-Runde wurde ab 10. März ausgespielt. Deutscher Meister wurden die Frankfurt Lions, Aufsteiger Wölfe Freiburg musste nach einer Play-down-Niederlage gegen die Hannover Scorpions wieder in die 2. Bundesliga absteigen.

Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klub Standort Vorjahr Play-offs
Play-downs
Augsburger Panther Augsburg 11.
Eisbären Berlin Berlin 1. Halbfinale
DEG Metro Stars Düsseldorf 3. Viertelfinale
Frankfurt Lions Frankfurt 13. Verlierer
Wölfe Freiburg Freiburg im Breisgau Aufsteiger
Hamburg Freezers Hamburg 8. Viertelfinale
Hannover Scorpions Hannover 10.
ERC Ingolstadt Ingolstadt 12.
Iserlohn Roosters Iserlohn 9.
Kassel Huskies Kassel 7. Viertelfinale
Kölner Haie Köln 2. Vizemeister
Krefeld Pinguine Krefeld 6. Deutscher Meister
Adler Mannheim Mannheim 4. Halbfinale
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg 5. Viertelfinale

Modus und Regelwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während sich die besten acht Teams der Vorrunde für die Play-offs qualifizierten, spielten die beiden Letztplatzierten in einer Play-down-Runde gegen den Abstieg. Für die Mannschaften auf den Plätzen Neun bis Zwölf war die Saison nach der Vorrunde beendet.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschlusstabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Club Sp S SOS SON N Tore Punkte
1. Eisbären Berlin 52 29 5 6 12 171:126 103
2. Nürnberg Ice Tigers 52 26 8 2 16 174:128 96
3. Hamburg Freezers 52 28 4 3 17 151:115 95
4. Kölner Haie 52 26 3 9 14 160:134 93
5. Frankfurt Lions 52 26 5 4 17 177:148 92
6. Adler Mannheim 52 26 4 6 16 151:124 92
7. ERC Ingolstadt 52 28 3 2 19 132:118 92
8. DEG Metro Stars 52 24 4 2 22 141:129 82
9. Augsburger Panther 52 21 5 5 21 180:177 78
10. Krefeld Pinguine (M) 52 16 6 4 26 127:149 64
11. Kassel Huskies 52 16 6 4 26 129:166 64
12. Iserlohn Roosters 52 14 5 7 26 137:169 59
13. Hannover Scorpions 52 13 2 5 32 127:175 48
14. Wölfe Freiburg (N) 52 7 4 5 36 142:241 34

Abkürzungen: Sp = Spiele, S = Siege, SOS = Siege nach Penaltyschießen, SON = Niederlagen nach Penaltyschießen, N = Niederlagen, (M) = Titelverteidiger, (N) = Neuling
Erläuterungen:     = Qualifikation für die Play-offs,     = Saison beendet,     = Play-downs

Ranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kategorie Name Team Anzahl
Topscorer Kanadier Patrick Lebeau Frankfurt Lions 69 Scorerpunkte
Top-Torhüter Kanadier Rich Parent Eisbären Berlin Fangquote von 92,70 %
Top-Verteidiger Kanadier Brad Schlegel Kölner Haie 47 Scorerpunkte

Play-downs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Tabellenletzten Hannover Scorpions und Wölfe Freiburg spielten ab dem 10. März in einer Play-down-Serie im Modus Best-of-Seven gegen den Abstieg. Hannover hatte aufgrund der besseren Hauptrundeplatzierung das erste Heimrecht, welches anschließend in jedem Spiel wechselte.

Serie 1 2 3 4 5 6 7
Hannover Scorpions Wölfe Freiburg 4:1 5:2 2:6 2:1 n.V. 4:0 1:0

Die Wölfe Freiburg mussten damit nach ihrer ersten DEL-Saison direkt wieder in die 2. Bundesliga absteigen.

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Play-off-Baum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
  1. Eisbären Berlin 4  
8. DEG Metro Stars.svg DEG Metro Stars 0  
  1. Eisbären Berlin 3  
  7. ERC Ingolstadt 0  
2. Nürnberg Ice Tigers 2
7. ERC Ingolstadt 4  
  1. Eisbären Berlin 1
  5. Frankfurt Lions 3
3. Hamburg Freezers 4  
6. Adler Mannheim 2  
3. Hamburg Freezers 2
  5. Frankfurt Lions 3  
4. Kölner Haie 2
  5. Frankfurt Lions 4  

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Viertelfinale wurde ab dem 10. März 2004 im Modus „Best of Seven“ ausgespielt. Das bestplatzierte Team der Hauptrunde, die Eisbären Berlin, trafen auf die achtplatzierten DEG Metro Stars, die zweitplatzierten Nürnberg Ice Tigers auf den Siebten ERC Ingolstadt, der Dritte, die Hamburg Freezers, auf die sechstplatzierten Adler Mannheim sowie die viertplatzierten Kölner Haie auf die Frankfurt Lions, die die Hauptrunde als Fünfter beendet hatten.

Serie 1 2 3 4 5 6 7
Eisbären Berlin DEG Metro Stars 4:0 5:3 4:3 n.V. 3:0 3:2
Nürnberg Ice Tigers ERC Ingolstadt 2:4 2:1 n.P. 5:2 2:3 3:4 n.P. 2:3 0:2
Hamburg Freezers Adler Mannheim 4:2 5:2 1:0 0:3 4:1 0:1 5:3
Kölner Haie Frankfurt Lions 2:4 2:1 0:1 0:3 0:3 6:2 1:6

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halbfinalbegegnungen wurden ab dem 26. März und wie das Finale im Modus „Best of Five“ ausgetragen. Die bestplatzierte noch verbliebene Mannschaft der Vorrunde traf auf die schlechtplatzierteste, während der Zweitbestplatzierte der Vorrunde auf den Drittbestplatzierten traf.

Serie 1 2 3 4 5
Eisbären Berlin ERC Ingolstadt 3:0 6:3 4:1 5:0
Hamburg Freezers Frankfurt Lions 2:3 3:1 1:4 7:3 5:7 3:5

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Finalserie wurde ab dem 8. April ausgespielt. Die Eisbären Berlin hatten aufgrund ihrer besseren Platzierung in der Hauptrunde das erste Heimrecht.

Serie 1 2 3 4 5
Eisbären Berlin Frankfurt Lions 1:3 5:2 2:5 3:4 n.V. 3:4

Die Frankfurt Lions wurden damit zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte Deutscher Meister, obwohl sie noch im Vorjahr sportlich abgestiegen und lediglich durch den Lizenzentzug der Schwenninger ERC Wild Wings in der Liga verblieben waren.[1]

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Meister


Frankfurt Lions

Torhüter: Ian Gordon, Marc Dillmann,

Verteidiger: Peter Ratchuk, Paul Stanton, Francois Bouchard, Jonas Stöpfgeshoff, Mikael Magnusson, Sebastian Klenner, Markus Jocher, Daniel Peters, Michael Bresagk

Angreifer: Patrick Lebeau, Jesse Bélanger, Jason Young, Dwayne Norris, David Gosselin, Martin Reichel, Mike Harder, Michael Hackert, David Sulkovsky, Christian Kohmann, Mark Etz, Robert Francz

Cheftrainer: Rich Chernomaz

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ein Triumph der Ausgemusterten