Daniel Graf (Biathlet)

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Daniel Graf Biathlon
Daniel Graf bei der WM 2008 in Östersund
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 7. September 1981
Geburtsort Gräfenroda, Deutschland
Karriere
Beruf Sportsoldat der Bundeswehr
Verein SV Eintracht Frankenhain
TSV Siegsdorf
Trainer Remo Krug, Fritz Fischer
Aufnahme in den
Nationalkader
A
Debüt im Weltcup 2003
Weltcupsiege -
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
EM-Medaillen 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
IBU Biathlon-Europameisterschaften
0Gold0 2002 Kontiolahti Staffel
0Gold0 2003 Forni Avoltri Staffel
0Gold0 2004 Minsk Staffel
0Gold0 2007 Bansko Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 1999 Pokljuka Staffel
0Bronze0 2000 Hochfilzen Sprint
0Gold0 2000 Hochfilzen Staffel
0Bronze0 2001 Chanty-Mansijsk Sprint
0Gold0 2001 Chanty-Mansijsk Staffel
Weltcupbilanz
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Verfolgung 0 0 1
Massenstart 0 1 0
Staffel 0 1 2
letzte Änderung: 2. April 2009

Daniel Graf (* 7. September 1981 in Gräfenroda) ist ein ehemaliger deutscher Biathlet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf war acht Jahre Teil der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft. Sein Heimatverein war zu Beginn seiner Karriere der SV Eintracht Frankenhain. Nach der Saison 2008/09 wechselte er zum TSV Siegsdorf. Er wurde zweimal Juniorenweltmeister mit der Staffel und belegte zweimal den dritten Platz im Sprint, sowie einmal in der Staffel. Sein bisher bestes Weltcupresultat war ein 2. Platz.

Ursprünglich sollte Graf, der von den Kollegen „Gräffix“ genannt wird, in der Saison 2007/2008 nur im Europacup starten, wurde dann aber als Ersatz für den erkrankten Andreas Birnbacher in den Weltcup-Kader beordert. Dort rechtfertigte er das von Bundestrainer Frank Ullrich in ihn gesetzte Vertrauen und holte unter anderem einen fünften Platz in Kontiolahti und einen dritten Platz in Hochfilzen, wo er im Verfolgungsrennen von Startposition 14 aufs Podest lief. Dadurch bekam er einen Stammplatz im deutschen Nationalteam.

Am 9. März 2008 erreichte er in Khanty-Mansijsk/RUS mit dem 2. Platz im Massenstart sein bestes Ergebnis und schaffte ebenfalls im Massenstart beim Saisonabschlussrennen in Oslo mit Platz 10 noch eine Top-Ten Platzierung.

Am 10. Mai 2012 erklärte der 7-fache Deutsche Meister seinen Rücktritt vom Profisport.[1]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz 1 1 2
3. Platz 1 2 3
Top 10 1 6 3 2 4 16
Punkteränge 5 15 14 8 5 47
Starts 10 33 26 8 5 82
Stand: nach Ende der Saison 2008/2009

Saison 2009/2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biathlon IBU-Cup
IBU-Cup 2009/10
Einzelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel 2. Sprint
SchwedenSchweden Idre 3. - - 7.
ItalienItalien Ridnaun 6. - 3. -
OsterreichÖsterreich Obertilliach 1. 1. - -
DeutschlandDeutschland Altenberg 40. 5. - -
TschechienTschechien Nové Město 2. 3.
FrankreichFrankreich Haute Maurienne 27. 17. - -
ItalienItalien Martell 17. 11. - -
SlowenienSlowenien Pokljuka 14. 11. 1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daniel Graf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Internationalen Biathlon Union (IBU) vom 10. Mai 2012: Daniel Graf beendet Biathlon Karriere (Memento des Originals vom 28. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.biathlonworld.com, abgerufen am 11. Mai 2012.