Darnebeck

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Darnebeck
Gemeinde Beetzendorf
Koordinaten: 52° 40′ 6″ N, 11° 4′ 24″ O
Höhe: 41 m ü. NHN
Fläche: 4,54 km²[1]
Einwohner: 50 (31. Dez. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Jeeben
Postleitzahl: 38489
Vorwahl: 039000
Darnebeck (Sachsen-Anhalt)
Darnebeck
Darnebeck
Lage von Darnebeck in Sachsen-Anhalt

Darnebeck ist ein Ortsteil der Gemeinde Beetzendorf im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das altmärkische Dorf Darnebeck liegt vier Kilometer südlich von Beetzendorf und sieben Kilometer nordwestlich der Stadt Klötze.[3] Das leicht gebogene kurze Straßendorf[1] liegt am Alten Wasser, einem Zufluss der Jeetze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 1357 als Darnebeck erstmals urkundlich erwähnt, als die von Bartensleben dem Markgrafen Ludwig Hebungen aus verschiedenen Dörfern geben.[4]

Das Dorf brannte 1837 fast ganz ab. Das Großsteingrab Darnebeck wurde spätestens im 19. Jahrhundert zerstört.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Darnebeck aus dem Landkreis Salzwedel die Gemeinde Jeeben eingemeindet.[5] Nach der Eingemeindung der Gemeinde Jeeben in Beetzendorf am 1. Januar 2009 wurde Darnebeck ein Ortsteil der Gemeinde Beetzendorf.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1734 83
1774 96
1789 77
Jahr Einwohner
1798 95
1801 96
1818 73
Jahr Einwohner
1840 104
1864 110
1871 109
Jahr Einwohner
1885 117
1892 116
1895 120
Jahr Einwohner
1900 111
1905 113
1910 119
Jahr Einwohner
1925 157
1939 114
1946 180
Jahr Einwohner
2015 53
2018 50

Quellen:[1][6][2]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde Darnebeck gehörte zur Pfarrei Jeeben.[7] Heute gehört die Kirchengemeinde zum Pfarrbereich Beetzendorf[8] des Kirchenkreises Salzwedel im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Zweiter oder topographischer Theil. In: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. W. Heinrichshofen, Magdeburg 1842, 4. Beschreibung der einzelnen landräthlichen Kreise. XII. des Kreises Salzwedel. 39. Darnebeck, S. 329–330 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DHB4_AAAAcAAJ%26pg%3DPA329~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, DNB 578458357, S. 143.
  • Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark. Band 1: A–K. In: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII; Klaus Neitmann [Hrsg.]: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 68; Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt. Reihe A. Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts. Band 23). 2 Bände, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3743-4, Darnebeck wnw Klötze, S. 481–483.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 481–483.
  2. a b Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf: Einwohner der Ortsteile am 31. Dezember für die Jahre 2015 und 2018. 6. Juni 2019.
  3. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  4. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Hauptteil 1. Band 17. Berlin 1859, S. 337 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000995~SZ%3D00345~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 358, 361.
  6. Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, DNB 578458357, S. 143.
  7. Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 24 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 3. Februar 2018]).
  8. Pfarrbereich Beetzendorf. Abgerufen am 3. Februar 2018.
  9. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 96.