Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend

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Filmdaten
Originaltitel Die Zweite Heimat – Chronik einer Jugend
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 1532 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Edgar Reitz
Drehbuch Edgar Reitz
Produktion Inge Richter, Joachim von Mengershausen
Musik Nikos Mamangakis; Frédéric Chopin, Franz Lehár, Josef Anton Riedl, Johann Sebastian Bach, Friedrich von Flotow, Armin Fuchs, Olivier Messiaen
Kamera Christian Reitz, Gernot Roll, Gérard Vandenberg
Schnitt Helga Beyer u. a.
Besetzung

Die Zweite Heimat – Chronik einer Jugend von 1992 ist der zweite Teil der Heimat-Trilogie des Regisseurs Edgar Reitz. Der Film besteht aus 13 Teilen, deren Länge zwischen 108 und 133 Minuten beträgt.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film begleitet Hermann Simon, Maria Simons Sohn, der bereits in Heimat – Eine deutsche Chronik eine wichtige Rolle spielt, vom Abitur 1960 über das Musikstudium in München bis zu seiner Rückkehr nach Schabbach 1970.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Zweite Heimat unterscheidet sich deutlich von Heimat. Anstelle des dörflichen Rahmens aus Heimat entwickeln sich die Geschichten hier im Milieu der künstlerischen Avantgarde innerhalb der Münchener Studentenszene der 1960er Jahre. Auch hier jedoch findet, wie in Heimat, die Verknüpfung von privater und zeitgeschichtlicher Perspektive statt. Jede Folge hat neben Hermann eine weitere Hauptfigur, deren Geschichte hauptsächlich erzählt wird. Sie wird jeweils im Vorspann neben dem Titel und den Jahreszahlen genannt.

Teile der Fernsehfassung

1. Die Zeit der ersten Lieder (Hermann 1960), 120 Min. 2. Zwei fremde Augen (Juan 1960–1961), 115 Min. 3. Eifersucht und Stolz (Evelyne 1961), 116 Min. 4. Ansgars Tod (Ansgar 1961–1962), 100 Min. 5. Das Spiel mit der Freiheit (Helga 1962), 119 Min. 6. Kennedys Kinder (Alex 1963), 108 Min. 7. Weihnachtswölfe (Clarissa 1963), 110 Min. 8. Die Hochzeit (Schnüsschen 1964), 120 Min. 9. Die ewige Tochter (Fräulein Cerphal 1965), 118 Min. 10. Das Ende der Zukunft (Reinhard 1966), 132 Min. 11. Zeit des Schweigens (Rob 1967–1968), 120 Min. 12. Die Zeit der vielen Worte (Stefan 1968–1969), 121 Min. 13. Kunst oder Leben (1970), 133 Min.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]