Fourchambault

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Fourchambault
Fourchambault (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Nièvre (58)
Arrondissement Nevers
Kanton Fourchambault (Hauptort)
Gemeindeverband Nevers
Koordinaten 47° 1′ N, 3° 5′ OKoordinaten: 47° 1′ N, 3° 5′ O
Höhe 162–181 m
Fläche 4,45 km²
Einwohner 4.125 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 927 Einw./km²
Postleitzahl 58600
INSEE-Code
Website www.ville-fourchambault.fr

Fourchambault in eine französische Stadt im Département Nièvre in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Fourchambault liegt am Ufer der Loire, etwa sechs Kilometer nordwestlich von Nevers. Die Einwohner werden Fourchambaultais oder Fourchamballais genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besitzt seit 1861 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Moret-Veneux-les-Sablons–Lyon-Perrache, welcher von Zügen des TER Bourgogne-Franche-Comté der Verbindung Cosne-sur-LoireNevers bedient wird.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fourchambault war Produktionsstandort des italienischen Motorroller-Herstellers Piaggio; von 1957 bis 1962 wurden im Werk Fourchambault 30.000 Vespa-400-Kleinwagen gebaut. Heute kämpft die Stadt mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die Einwohnerzahl sank von 6240 im Jahr 1962 auf aktuell 4125 (Stand 1. Januar 2019), die Arbeitslosenquote liegt bei 16 %, das Durchschnittseinkommen bei 13.606 Euro im Jahr (1999).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Fourchambault ist Alain Herteloup. Bei den französischen Präsidentschaftswahlen 2017 erhielt Emmanuel Macron im zweiten Wahlgang 56,45 %, Marine Le Pen 43,55 % der Stimmen in Fourchambault. Im ersten Wahlgang lag Macron (21,38 %) mehr als 7 Prozentpunkte hinter Le Pen (28,95 %) zurück.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fourchambault ist seit 1998 mit Rathvilly im irischen County Carlow und seit 2003/05 mit Pontedera in der Toskana (Italien) verschwistert.[1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Fourchambault stammen der Autor von Irma la Douce, Alexandre Breffort (geb. 1901), sowie der Hüttentechniker Pierre-Émile Martin (1824–1915). Sein Vater Émile Martin betrieb in Fourchambault eine Gießerei, die die Einzelteile für zahlreiche französische Brücken lieferte, u. a. für die Eisenbahnbrücke Nevers und die Eisenbahnbrücke Tarascon–Beaucaire.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Nièvre. Band 2, Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-054-X, S. 775–776.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Fourchambault – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Gemeinde – Villes jumelèes, abgerufen am 10. Juni 2017