Franziska Hoppermann

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Franziska Hoppermann (Mitglied des Bundestages) 2022
Franziska Hoppermann (2022)

Franziska Christina Brigitte Hoppermann (geb. Bartels; * 8. Januar 1982 in Hamburg) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Seit 2021 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.[1]

Herkunft und akademischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziska Hoppermann wurde 1982 in Hamburg geboren. Sie wuchs als ältestes von fünf Geschwistern in einer katholisch geprägten Familie in Hamburg-Volksdorf auf. Ihr Großvater Carl Damm war Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft 1953–1966 und des Deutschen Bundestages 1965–1980.

Sie besuchte die Katholische Grundschule Farmsen und das Katholische Sankt-Ansgar-Gymnasium in Hamburg, wo sie 2001 das Abitur erlangte. 2008 erlangte Hoppermann den Abschluss als Diplomkauffrau der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Franziska Hoppermann ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 bis 2011 war Hoppermann als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft Thilo Kleibauer (CDU) tätig. Seit 2009 bis 2021 war Hoppermann im allgemeinen höheren Verwaltungsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg tätig, von April 2021 bis Oktober 2021 als Leiterin des Zentralamtes der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz im Rang einer Senatsdirektorin.

Partei und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franziska Hoppermann trat 1998 in die Junge Union Hamburg ein. 1999 trat sie in die CDU ein und wurde in der CDU Hamburg im Ortsverband Volksdorf-Walddörfer stellvertretende Ortsvorsitzende.

Die Jürgen-Echternach-Stiftung nahm sie 2002 in ihr Stipendiatenprogramm zur Förderung der politischen Jugend auf.

Seit 2004 ist Franziska Hoppermann Mitglied im Kreisvorstand der CDU Wandsbek. Im Jahre 2018 wurde sie das erste Mal zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt, bei den Wahlen in 2020 wurde sie im Amt bestätigt.

Hoppermann ist seit 2017 die Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg; 2017 wurde sie als Beisitzerin in den Landesvorstand der CDU Hamburg gewählt.[2]

Von 2001 bis 2021 war sie Mitglied des Jugendhilfeausschusses im Bezirk Wandsbek. 2004 wurde Hoppermann erstmals gewähltes Mitglied im Wandsbeker Kommunalparlament und wurde von der CDU-Fraktion ab 2011 zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Nach Änderung des Wahlrechts vertrat sie als Spitzenkandidatin der CDU den Wahlkreis der Walddörfer.

Nach den Wahlen 2019, zu den sie als Spitzenkandidatin der CDU im Stadtbezirk antrat, wurde Hoppermann in das Amt der Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion gewählt.

Mit ihrem Dienstantritt als Amtsleiterin in der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz trat sie im April 2021 wegen der gesetzlichen Bestimmungen des Landes Hamburg von ihren kommunalpolitischen Ämtern zurück.

Bei der Bundestagswahl im September 2021 trat Franziska Hoppermann im Wahlkreis Hamburg-Wandsbek und auf Platz 2 der CDU-Landesliste an. Über den Listenplatz zog sie in den 20. Bundestag ein. Im Bundestag ist sie Mitglied des Ausschusses für Digitales und des Unterausschusses des Haushaltsausschusses zu Fragen der Europäischen Union.

Bei der Mitgliederbefragung zur Wahl des CDU-Vorsitzenden 2022 trat Hoppermann im Team von Norbert Röttgen auf und sollte Generalsekretärin werden. Jedoch verlor Röttgen diese gegen Friedrich Merz. Am 22. Januar 2022 wurde sie jedoch als Beisitzerin in den Bundesvorstand der CDU gewählt.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoppermann ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.

Sie engagiert sich in der Katholischen Kirche und damit verbundenen sozialen Verbänden. Sie war 10 Jahre als Messdienerin und 15 Jahre bei den katholischen Pfadfindern der Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde in Volksdorf, zuletzt als Gruppenleiterin, aktiv. Seit 1993 ist Franziska Hoppermann Mitglied des Malteser Hilfsdienstes.

Hoppermann begann mit 11 Jahren in Oratorien-Chören zu singen. Nach einigen Jahren Gesangsausbildung singt sie solistisch und in klein besetzten Vokalensembles und größeren Kammerchören bei Gottesdiensten und Konzerten, so z. B. im August 2019 mit Kent Nagano in der Elbphilharmonie im Rahmen der Akademiekonzerte der Philharmoniker, im Februar 2020 mit dem Bundesjugendballett von John Neumeier bei der Reihe „Artists for Tolerance“ am Kleinen Michel und im Fernsehgottesdienst zu Fronleichnam 2020 in der ARD.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 17. Dezember 2021.
  2. cduhamburg.de/der-landesvorstand