Garda Colli Mantovani

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter dem Namen Garda Colli Mantovani gibt es Weiß-, Rosé- und Rotweine, die in der norditalienischen Provinz Mantua, Region Lombardei, erzeugt werden. Die Weine haben seit 1976 eine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ („Denominazione di origine controllata“ – DOC), die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Weintypen werden erzeugt:[1]

  • Garda Colli Mantovani Bianco: besteht aus höchstens 35 % Garganega, höchstens 35 % Trebbiano toscano und höchstens 35 % Chardonnay. Maximal 15 % Sauvignon und/oder Riesling dürfen zugemischt werden.
  • Garda Colli Mantovani Rosato und Garda Colli Mantovani Rosso: besteht aus: höchstens 45 % Merlot, höchstens 40 % Rondinella und höchstens 20 % Cabernet. Maximal 15 % andere rote Rebsorten (Sangiovese, Molinara und/oder Negrara trentina) dürfen einzeln oder gemeinsam zugesetzt werden.
  • Garda Colli Mantovani …, gefolgt von dem Namen einer Rebsorte müssen jeweils zu mindestens 85 % die genannte Rebsorte enthalten. Maximal 15 % andere analoge Rebsorten, die zum Anbau in der Lombardei zugelassen sind, dürfen einzeln oder gemeinsam zugesetzt werden.
  • Merlot
  • Cabernet: muss zu mind. 85 % aus Cabernet Sauvignon und/oder Cabernet Franc bestehen
  • Chardonnay
  • Pinot bianco
  • Pinot grigio
  • Sauvignon.

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Anbau ist auf das Gebiet der Gemeinden Castiglione delle Stiviere, Cavriana, Monzambano, Ponti sul Mincio, Solferino und Volta Mantovana in der Region Lombardei beschränkt.[1]

Im Jahr 2014 wurden von 33 Hektar Rebfläche 3.798 Hektoliter DOC-Wein erzeugt.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibung. (PDF) wineacts.com (italienisch) abgerufen am 31. März 2016
  2. Weinbau in Zahlen 2014. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2014. federdoc.com; abgerufen am 31. März 2016 (PDF, italienisch).