Gastern

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Marktgemeinde
Gastern
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gastern
Gastern (Österreich)
Gastern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Waidhofen an der Thaya
Kfz-Kennzeichen: WT
Fläche: 24,98 km²
Koordinaten: 48° 53′ N, 15° 13′ OKoordinaten: 48° 53′ 0″ N, 15° 13′ 0″ O
Höhe: 504 m ü. A.
Einwohner: 1.206 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 3852
Vorwahl: 02864
Gemeindekennziffer: 3 22 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 19
3852 Gastern
Website: www.gastern.at
Politik
Bürgermeister: Roland Datler (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
2
1
1
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Gastern im Bezirk Waidhofen an der Thaya
DietmannsDobersbergGasternGroß-SieghartsKarlstein an der ThayaKautzenLudweis-AigenPfaffenschlag bei Waidhofen an der ThayaRaabs an der ThayaThayaVitisWaidhofen an der ThayaWaidhofen an der Thaya-LandWaldkirchen an der ThayaWindigsteigNiederösterreichLage der Gemeinde Gastern im Bezirk Waidhofen an der Thaya (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Gastern ist eine Marktgemeinde mit 1206 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastern liegt im nördlichen Waldviertel in Niederösterreich; die nächsten größeren Orte sind Heidenreichstein und Waidhofen an der Thaya. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 24,97 Quadratkilometer. 20,57 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2018[1]):

  • Frühwärts (223)
  • Garolden (102)
  • Gastern (347)
  • Immenschlag (38)
  • Kleinmotten (124)
  • Kleinzwettl (105)
  • Ruders (120)
  • Weißenbach (100)
  • Wiesmaden (59)
  • Alm (Dorf)[2]
  • Grünau (Dorf)[2]
  • Harmes (Dorf)[2]

Die Gemeinde umfasst die Katastralgemeinden Frühwärts, Garolden, Gastern, Immenschlag, Kleinmotten, Kleinzwettl, Rueders, Weissenbach und Wiesmaden.

Westlich von Gastern befindet sich die Wagnermühle und östlich am Reutbach die Triglasmühle.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kautzen Dobersberg
Eggern Nachbargemeinden Thaya
Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastern ist nach dem Stift Garsten in Oberösterreich benannt, das 1177 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1931 wurde der Ort zum Markt erhoben. Zwischen 1954 und 1957 wirkte der spätere Pfarrer von Traunstein Josef Elter, bekannt als „Bildhauerpfarrer“, als Kaplan in Gastern und Dobersberg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.368 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.418 Einwohner, 1981 1.520 und im Jahr 1971 1.634 Einwohner.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Im blauen Feld ein schwarzer Pfahl, belegt mit goldener Ähre und goldener Weberspule.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 2 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 4 SPÖ, und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 2 SPÖ, 1 Grüne, und 1 FPÖ.
Bürgermeister
  • bis 2013 Alois Österreicher (ÖVP)
  • seit 2013 Roland Datler (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wehrkirche Kleinzwettl
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gastern
  • Neuromanische Saalkirche in Gastern
  • Wehrkirche Kleinzwettl mit einem Erdstall
  • Filialkirche Weißenbach
  • Neue Dorfkapelle in Ruders

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 45, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 109. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 601. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,73 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gastern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  2. a b c 4. Teil: Gemeinden – Niederösterreich – 119. Gastern. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich GmbH (Verlag Österreich), Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5.