Jens Westerbeck

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Jens Westerbeck (* 2. Juli 1977 in Bünde) ist ein deutscher Schriftsteller, Fernsehautor und Gagschreiber.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westerbeck besuchte das Gymnasium am Markt in Bünde, brach vor dem Abitur ab und ließ sich 1999 zum Industriekaufmann ausbilden. Seitdem arbeitet er selbständig (u. a. bis 2009 als Yachtbroker). Er ist verheiratet, Vater eines Sohnes und lebt zwischenzeitlich in Berlin.[1]

2010 veröffentlichte er seinen autobiografisch angelegten Debütroman Boatpeople (Erstausgabe im tivi Verlag), in dem er sein altes Leben als Yachtbroker persiflierte.[2] Nach einem Talkshowauftritt bei Markus Lanz erwarb der Heyne Verlag die Taschenbuchrechte an dem Werk und veröffentlichte es 2012 in seiner Sparte Heyne Hardcore. Parallel dazu erschien die Hörbuchversion bei Sony Music, eingesprochen von Benjamin Völz. 2013 verfasste Westerbeck mit der Berliner Kabarettistin Gabi Decker zusammen für den Orell Füssli Verlag das Dialogbuch Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt!, in dem sich die beiden Autoren ironisch über die Rolle der Frau im Berufsleben Gedanken machen. 2014 erschien wieder bei Heyne ein weiteres Sachbuch mit dem Titel Herr Westerbeck und seine Belege über seine bisherige Zeit als Unternehmer. Das Hörbuch vertonte Oliver Kalkofe (Randomhouse Audio). 2015 fand Westerbeck dann zum Roman zurück und veröffentlichte die Mediensatire Aftershowparty, ebenfalls im Heyne Verlag.[3]

Seinen ersten Job als Fernsehautor trat Westerbeck 2012 im neugestalteten Vorabend der ARD bei Gottschalk Live an. Im selben Jahr arbeitete er für die 6. Staffel von RTLs Supertalent. Im Jahr 2013 wirkte er in der Entwicklung von 30 Jahre RTL und der 1. Staffel Back to School – Gottschalks großes Klassentreffen, ebenfalls RTL, mit. 2014 folgte dann ein Engagement bei SAT1 und der 2. Staffel Promi Big Brother sowie der 2. Staffel von Back to School. 2015 zeichnet er sich als Autor für die TV Show Herbstblond verantwortlich, in der Thomas Gottschalk seinen 65. Geburtstag bei RTL im Berliner Admiralspalast feierte. (Live ausgestrahlt am 18. Mai 2015) Im gleichen Jahr war er in dieser Funktion auch an der 3. Staffel "Promi Big Brother" beteiligt und entwickelte mit Markus Peichl zusammen den Videoblog "ZEITraffer" für die Wochenzeitung Die Zeit. [4]

2010 begann Westerbeck Comedybeiträge für den Senderverband von Radio NRW zu schreiben, die er selber einsprach und als Serie (u. a. Ein Fall für Herrn Westerbeck) veröffentlicht wurden. Ab 2011 schrieb er für den Comedian Atze Schröder und dessen Bühnenprogramme Revolution, Schmerzfrei, sowie Richtig Fremdgehen. 2012 wirkte er auch an Matze Knops Liveprogramm Platzhirsche mit.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Der Deutsche Comedypreis in der Kategorie Bestes TV-Soloprogramm für Autorentätigkeit bei Atze Schröders Revolution

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Philip Volkmann-Schluck: Porträt. Würden Sie diesem Mann eine Yacht abkaufen? In: Berliner Morgenpost. 8. Juli 2012. Abgerufen am 29. April 2015.
  2. Kristina Machalke: Autor Jens Westerbeck. „Die Geissens zeigen, wie dumm Geld macht“. In: Focus. 22. Mai 2012. Abgerufen am 29. April 2015.
  3. Theresa Schwab: Entlarvende Mediensatire. „Wer sich für die geilste Sau hält, tobt sich in der Medienbranche aus“. In: Focus. 5. April 2015. Abgerufen am 29. April 2015.
  4. http://blog.zeit.de/fragen/2015/07/09/comedians-kommentieren-zeit/