Kapisa

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کاپيسا
Kapisa
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Basisdaten
Staat Afghanistan
Hauptstadt Mahmud-e Raqi
Fläche 1842 km²
Einwohner 401.000 (2015)
Dichte 218 Einwohner pro km²
Gründung 30. April 1964
ISO 3166-2 AF-KAP
Politik
Gouverneur Mehrabuddin Safi
Distrikte in der Provinz Kapisa (Stand 2005)
Distrikte in der Provinz Kapisa (Stand 2005)

Koordinaten: 35° 0′ N, 69° 42′ O

Im Distrikt Tagab

Kapisa (persisch کاپيسا) ist eine der 34 Provinzen Afghanistans, sie liegt nordöstlich der afghanischen Hauptstadt Kabul.

Die Hauptstadt von Kapisa ist Mahmud-e Raqi. Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 2015 401.000. Die Fläche der Provinz beträgt 1842 km².[1]

Gouverneur der Provinz ist seit Mai 2011 Mehrabuddin Safi.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Region geht zurück auf Alexander den Großen, der während seines Indienfeldzuges 330-326 v. Chr. im Gebiet des heutigen Afghanistans mehrere Garnisonsstädte gründete, darunter auch die in der Nähe vermutete Stadt Alexandria ad Caucasum, deren genaue Lage aber umstritten ist.

Benannt wurde die Provinz nach der historischen Stadt Kapisa, die heute allerdings sehr wahrscheinlich außerhalb der Provinz jedoch direkt an Provinzgrenze bei Begram liegt. Genauso unklar ist die genaue Lage und Ausdehnung der ebenfalls unter dem Namen Kapisa bekannten historischen Region.[3]

Die Provinz wurde am 30. April 1964 aus Teilen der Provinz Parwan geschaffen, allerdings wurden zwischen 1978 und 2001 mehrmals ihre Grenzen verändert. Heute wird Kapisa von den Nachbarprovinzen Laghman im Osten, Pandschschir im Norden, Parwan im Westen und Kabul im Süden umgeben.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Kapisa ist in folgende Distrikte gegliedert:

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Provinz Kapisa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Afghanistan. In: GeoHive. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  2. Bombenanschlag auf Basar in Ostafghanistan: Fünf Tote. In: ORF. 18. Juni 2012, abgerufen am 18. Juni 2012 (deutsch).
  3. Sanjyot Mehendale: Begram Ivory and Bone Carvings, auf: Electronic Cultural Atlas Initiative (ECAI.org), 2005, Kapitel 1.2.3, http://ecai.org/begramweb/docs/BegramChapter1_2.htm, abgerufen am 27. Juni 2009