Karwitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Karwitz führt kein Wappen
Karwitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Karwitz hervorgehoben
Koordinaten: 53° 5′ N, 11° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Elbtalaue
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 31,65 km2
Einwohner: 737 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29481
Vorwahl: 05861
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 012
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Tannenweg 15
29481 Karwitz
Bürgermeister: Horst Harms (CDU)
Lage der Gemeinde Karwitz im Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Über dieses Bild

Karwitz ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen und Teil der Samtgemeinde Elbtalaue mit Sitz in Dannenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karwitz liegt westlich der Stadt Dannenberg (Elbe) in die Moränenlandschaft des Drawehn eingebettet; dabei erhebt sich das Gemeindegebiet zwischen 32 m und 110 m Höhe über NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Karwitz besteht seit der Gemeindegebietsreform von 1972 aus den nachfolgend aufgelisteten sieben Ortsteilen. Zusätzlich existieren die fünf Wohnplätze Alt-Pudripp, Bahnhof Karwitz, Hof Lebbien, Mühle Thunpadel und Zieleitz. Die ehemalige Waldsiedlung Parpar ist seit der Aufgabe in den 1970er Jahren[2] eine Wüstung.

Wohnplätze:

  • Alt Pudripp
  • Bahnhof Karwitz
  • Lebbien
  • Mühle Thunpadel
  • Zieleitz

Vor 1972 gehörten Bahnhof Karwitz, Hof Lebbien, Mühle Thunpadel und Gamehlen zur Gemeinde Thunpadel; Alt-Pudripp zu Pudripp sowie Dragahn, Lenzen, Nausen und Zieleitz zur Gemeinde Karwitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modernisierte Hallenhäuser im alten Dorfkern von Karwitz

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Pudripp und Thunpadel eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Karwitz gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[4][5]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Karwitz setzt sich aus neun Ratsherren zusammen und hat seit der Kommunalwahl 2006 folgende Sitzverteilung:

  • CDU – 5 Sitze
  • Grüne Liste Wendland – 2 Sitze
  • SPD – 1 Sitz
  • Grüne – 1 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Gemeinde Karwitz ist Horst Harms von der CDU (wiedergewählt am 14. November 2006).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle im Ortsteil Lenzen

In der Liste der Baudenkmale in Karwitz stehen alle Baudenkmale der Gemeinde Karwitz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B 191 UelzenDannenberg führt durch die Ortsteile Pudripp und Karwitz und stellt die Verkehrsanbindung an das Grundzentrum Dannenberg sowie an das Mittelzentrum Uelzen sicher.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durch das Gemeindegebiet führende Bahnstrecke Uelzen–Dannenberg ist stillgelegt. Der ehemalige Bahnhof Karwitz liegt etwa 2 km südöstlich des Hauptortes. Ungefähr fünf Kilometer westlich des Hauptortes im Ortsteil Pudripp befindet sich der ehemalige Bahnhof Pudripp.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Parpar 2006. Auf der Suche nach einem vergessenen Dorf ([1])
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 231.
  4. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB)
  5. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB)