Dings vom Dach

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Seriendaten
OriginaltitelDings vom Dach
Dings vom Dach Logo 2015.svg
ProduktionslandDeutschland
Jahr(e)2005–2019
Produktions-
unternehmen
Hessischer Rundfunk,
hr-fernsehen
Länge45 Minuten
Episoden430
Ausstrahlungs-
turnus
wöchentlich am Sonntagabend
GenreRatesendung
ModerationSven Lorig
(seit 11. April 2010),
Thomas Balou Martin
(bis 28. März 2010)
Erstausstrahlung14. Oktober 2005
auf hr-fernsehen
Das Studio von Dings vom Dach

Die Ratesendung Dings vom Dach (Eigenschreibweise bzw. Logo: dings vom dach) wurde ab 2005 vom Hessischen Rundfunk in Kassel, seit Oktober 2016 in Frankfurt produziert und am Sonntagabend im hr-fernsehen ausgestrahlt. Das Format war 45 Minuten lang und galt als Mischung aus Comedy- und Rateshow.

Ab Mai 2011 wurde die Sendung auch vom WDR Fernsehen, ab 2013 auch vom SWR Fernsehen ausgestrahlt.[1][2]

Der Hessische Rundfunk stellte die Sendung Ende 2019 ein. Die letzte Sendung wurde am 22. Dezember 2019 ausgestrahlt.[3][4]

„Dingse“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sendung ging es darum, Zweck und Anwendung ungewöhnlicher Gebrauchs­gegenstände („Dingse“) zu erraten. Die „Dingse“ wurden von Zuschauern eingeschickt, wozu in jeder Sendung neu aufgerufen wurde. Die Gegenstände mussten mindestens 30 Jahre alt sein und eine praktische Anwendung haben.

In jeder Spielrunde wurde dem vierköpfigen Rateteam eines der „Dingse“ vorgelegt, vom Moderator wurden zusätzlich bis zu drei Tipps gegeben. Kam das Rateteam innerhalb einiger Minuten nicht auf die Lösung, wurde die Runde beendet und der Einsender des „Dings“ erhielt 100 Euro. Wurde die Lösung erraten, bekam das Rateteam die 100 Euro, um sie am Ende der Sendung für einen guten Zweck zu spenden. Abschließend wurde die Lösung in einem kurzen Einspiel­film dargestellt. Diese Filme wurden (oftmals in Heimat­museen) eigens produziert. Die Anwendung des jeweils letzten „Dings“ einer Sendung führte der Moderator im Studio selbst vor.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderator Sven Lorig

Moderation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Moderator war seit der Pilotfolge der deutsche Fernsehschauspieler Thomas Balou Martin. Ab dem 11. April 2010 moderierte Sven Lorig die Sendung.

„Ilse“ und „Rita“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei zwei „Dingsen“ in jeder Sendung musste die Lösung nicht frei erraten werden, sondern eine hessische Landfrau präsentierte in zwei Einspielfilmen jeweils die richtige und eine frei erfundene falsche Anwendung. Das Team musste sich dann für einen der Filme entscheiden.

Dabei trat Rita Braun am 7. Mai 2017 die Nachfolge von Ilse Ruckelshaußen an, die in den elf Jahren davor diese Rubrik präsentiert hatte.[5]

Rateteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vierköpfige Rateteam bestand in wechselnder Besetzung aus Prominenten der deutschen Fernseh- und Medienszene sowie Kabarettisten und Comedians. Zu den Teilnehmern gehörten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.wdr.de/programmvorschau/?broadcastId=3716346
  2. http://programm.ard.de/TV/wdrfernsehen/dings-vom-dach/eid_281116415797928?list=main#top
  3. https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/dings-vom-dach/index.html abgerufen am 21. Juli 2019
  4. Web-archive
  5. Rita – das neue Gesicht bei „dings vom dach“ auf hr.fernsehen.de