Kip Miller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kip Miller Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. Juni 1969
Geburtsort Lansing, Michigan, USA
Größe 178 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1987, 7. Runde, 72. Position
Québec Nordiques
Spielerkarriere
1986–1990 Michigan State University
1990–1992 Québec Nordiques
1992–1993 Kalamazoo Wings
1993–1994 Kansas City Blades
1994–1995 Denver Grizzlies
1995–1996 Indianapolis Ice
1996 Chicago Wolves
1996–1997 Indianapolis Ice
1997–1998 Utah Grizzlies
1998–2000 Pittsburgh Penguins
2000 Mighty Ducks of Anaheim
2000–2001 Pittsburgh Penguins
2001–2002 Grand Rapids Griffins
2002 New York Islanders
2002–2004 Washington Capitals
2004–2005 Grand Rapids Griffins
2005–2006 Chicago Wolves
2006–2007 Grand Rapids Griffins

Kip Charles Miller (* 11. Juni 1969 in Lansing, Michigan) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Eishockeyspieler. Während seiner Karriere spielte er für die Québec Nordiques, Minnesota North Stars, San Jose Sharks, New York Islanders, Chicago Blackhawks, Pittsburgh Penguins, Mighty Ducks of Anaheim und Washington Capitals in der National Hockey League. Seine Brüder Kevin und Kelly waren ebenfalls in der NHL aktiv, ebenso sind es seine Cousins Ryan und Drew.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miller spielte zunächst vier Jahre von 1984 bis 1988, partiell mit seinem Bruder Kevin, an der Michigan State University in Central Collegiate Hockey Association der National Collegiate Athletic Association. Nach zwei durchwachsenen, aber konstanten Spielzeiten konnte er in seinem dritten College-Jahr seine Punktausbeute fast verdoppeln und wurde in zwei All-Star Teams gewählt. Sein viertes und letztes Jahr am College schloss er mit 101 Punkten in nur 45 Spielen ab, wodurch er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter der Gewinn des Hobey Baker Memorial Award für den besten College-Spieler des Jahres.

Nachdem er bereits im NHL Entry Draft 1987 in der siebten Runde an 72. Stelle von den Québec Nordiques ausgewählt worden war, nahmen ihn diese zur Saison 1990/91 unter Vertrag. In seinen ersten zwei Spielzeiten als Profi kam der US-Amerikaner nur sporadisch in der NHL zum Einsatz, war aber einer der besten Punktesammler im Farmteam der Nordiques aus der American Hockey League. Im März 1992 wurde er dann zu den Minnesota North Stars transferiert, wo er aber zumeist im Farmteam in der International Hockey League eingesetzt wurde. In den folgenden fünf Spielzeiten zwischen 1993 und 1998 spielte Miller für die San Jose Sharks, New York Islanders und Chicago Blackhawks, In der Spielzeit 1994/95, die er mit den Islanders verbrachte, gewann er mit den Denver Grizzlies, dem Farmteam der Islanders, den Turner Cup, die Meisterschaft der IHL, und wurde zudem mit der Norman R. „Bud“ Poile Trophy für den wertvollsten Spieler der Playoffs ausgezeichnet.

Im Oktober 1998 erlebte Millers NHL-Karriere nach den Rückschlägen der Vorjahre einen Aufschwung als ihn die Pittsburgh Penguins von der Waiver-Liste auswählten. Über zwei Spielzeiten bestritt der Center 121 Partien für die Penguins und erzielte 61 Punkte, ehe er im Januar 2000 zu den Mighty Ducks of Anaheim abgegeben wurde. Bereits im Sommer desselben Jahres kehrte er als Free Agent zu Pittsburgh Penguins zurück. Dort kam er aber nur noch sporadisch zum Einsatz und wechselte zur Saison 2001/02 zum dritten Mal zu den New York Islanders für die er bereits in den Spielzeiten 1994/95 und 1997/98 aufgelaufen war. Auch die Islanders verließ er nach nur einem Jahr. Seine letzten beiden NHL-Spielzeiten absolvierte Miller mit den Washington Capitals zwischen 2002 und 2004. Bevor er seine aktive Karriere im Sommer 2007 beendete, spielte er drei Jahre in der AHL bei den Grand Rapids Griffins und Chicago Wolves.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf internationaler Ebene repräsentierte Miller die US-amerikanische Nationalmannschaft bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1988 und der Senioren-Weltmeisterschaft 1990.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989 CCHA First All-Star Team
  • 1989 NCAA West First All-American Team
  • 1990 CCHA First All-Star Team
  • 1990 CCHA Player of the Year
  • 1990 NCAA West First All-American Team

NHL-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 12 449 74 165 239 105
Playoffs 3 25 6 11 17 23

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]