Kleinarl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kleinarl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kleinarl
Kleinarl (Österreich)
Kleinarl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Fläche: 70,41 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 13° 19′ OKoordinaten: 47° 16′ 0″ N, 13° 19′ 0″ O
Höhe: 1014 m ü. A.
Einwohner: 774 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 11 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5603
Vorwahl: 06418
Gemeindekennziffer: 5 04 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 30
5603 Kleinarl
Website: www.kleinarl.at
Politik
Bürgermeister: Max Aichhorn (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(9 Mitglieder)
5
2
2
Insgesamt 9 Sitze
Lage der Gemeinde Kleinarl im Bezirk St. Johann im Pongau
Bad GasteinAltenmarkt im PongauBad HofgasteinBischofshofenDorfgasteinEben im PongauFilzmoosFlachau (Salzburg)ForstauGoldegg im PongauGroßarlHüttauHüttschlagKleinarlMühlbach am HochkönigPfarrwerfenRadstadtSt. Johann im PongauSt. Martin am TennengebirgeSankt Veit im PongauSchwarzach im PongauUntertauernWagrain (Pongau)WerfenWerfenwengSalzburgLage der Gemeinde Kleinarl im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
KleinarlWinter.jpg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kleinarl ist eine Gemeinde mit 774 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau in Österreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jägersee am Talschluss von Kleinarl

Die Gemeinde liegt im Pongau im Salzburger Land am Rand des Nationalparks Hohe Tauern.

Das Kleinarltal ist ein etwa 20 Kilometer langes Tal, das sich von Wagrain südwärts in die Radstädter Tauern zieht. Das Tal wird vom Kleinarler Bach (Kleinarler Ache) durchflossen, die dann als Wagrainer Ache bei St. Johann im Pongau in die Salzach mündet. Ortsteile sind Hinterkleinarl und Mitterkleinarl. Der Ort Vorderkleinarl gehört zur Gemeinde Wagrain.

Höchster Berg des Gemeindegebiets ist der Faulkogel (2654 m), der markanteste und zugleich Hausberg ist jedoch die Ennskraxn (2410 m), auch kurz Krax genannt. In ihrer unmittelbarer Nähe entspringt – auf der Flachauer Seite in Flachau – der Fluss Enns.

Nach Unwettern im August 2017 sind Muren abgegangen und haben Bäche zu 2 neuen Seen in der Nähe des Jägersees aufgestaut, die der Bürgermeister erhalten will.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist: „In grünem Schild ein goldenes zwölfendiges Hirschgeweih mit Grind, zwischen den Stangen ein silbernes sechsspeichiges Wagenrad.“

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2010 783
2001 743
1991 724
1981 651
1971 593

Quelle: Statistik Austria, Bevölkerungsentwicklung von Kleinarl

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kleinarl
  • Die gotische Pfarrkirche hl. Laurentius wurde im Jahre 1443 geweiht. Der Altar wurde 1775 vom Bildhauer Petrus Schmid geschaffen. Von 1984 bis 1986 erfolgte der Abbruch des barocken Erweiterungsbaues von 1775 und eine neue Erweiterung nach den Plänen des Architekten Heinz Tesar.
  • Pfarrhof Kleinarl
  • 2010 wurde das neue Gemeindeamt eröffnet. Es ist ein zeitgemäßes Gebäude mit einem autonomen hölzernen Körper über dem Erdgeschoss. Im Gebäude befinden sich neben dem Gemeindeamt auch das Büro des Tourismusverbandes Kleinarl sowie ein multifunktionales Sitzungszimmer und der Brauchtumsgruppenraum. Das mit dem Holzbaupreis Salzburg 2011 ausgezeichnete Gebäude wurde von der Architektin Kathrin Aste[2] geplant. Die Ausführung erfolgte durch die Kleinarler Zimmerei Guggenberger.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fremdenverkehrsort hatte im Winter 2012/2013 190.714 Nächtigungen, im Sommer 2010 111.592 Nächtigungen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kleinarl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Seen nach Unwettern orf.at, 18. August 2017, abgerufen 18. August 2017.
  2. Kathrin Aste. In: architektur im netz, nextroom.at. Abgerufen am 15. Juni 2014.