Kristine Gjelsten Haugen

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Kristine Gjelsten Haugen Ski Alpin
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 24. August 1992 (26 Jahre)
Geburtsort Bærum, Norwegen
Größe 175 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein Lommedalens IL
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 29. Dezember 2016
 Gesamtweltcup 108. (2017/18)
 Riesenslalomweltcup 35. (2017/18)
 Slalomweltcup 56. (2016/17)
letzte Änderung: 30. November 2018

Kristine Gjelsten Haugen (* 24. August 1992 in Bærum) ist eine norwegische Skirennläuferin. Ihre besten Disziplinen sind Riesenslalom und Slalom. Sie ist die Schwester von Leif Kristian Nestvold-Haugen, der ebenfalls alpiner Skirennläufer ist.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Erreichen der Altersgrenze bestritt Haugen im November 2007 im Alter von 15 Jahren in Hemsedal ihr erstes FIS-Rennen und feierte im Januar 2008 bei einem Riesenslalom in Norefjel ihren ersten Sieg. Kurz darauf wurde sie norwegische Juniorenmeisterin in dieser Disziplin. Im Winter 2008/09 nahm sie erstmals an Europacuprennen teil und erreichte am 30. November 2008 als 27. im Super G von Kvitfjell die ersten Punkte in dieser Rennserie. Im weiteren Verlauf des Winters wurde sie in Super Kombination und Abfahrt zwei weitere Male norwegische Juniorenmeisterin und nahm zudem erstmals an einer Juniorenweltmeisterschaft teil, wo sie als einziges Ergebnis den 38. Rang in der Abfahrt belegte.

Nachdem sie in der Saison 2009/10 hauptsächlich bei FIS-Rennen am Start war, startete Haugen in den Wintern 2010/11 und 2011/12 regelmäßig im Europacup und erreichte dort am 30. Januar 2012 als Achte des Riesenslaloms von Courchevel ihr bis dahin bestes Resultat, das sie am 28. Februar 2012 beim Riesenslalom in Abetone wiederholen konnte. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2012 in Roccaraso verpasste sie als Vierte des Riesenslaloms eine Medaille nur um eine Hundertstelsekunde.

Ab der Saison 2012/13 war Haugen aufgrund ihres im Januar 2013 begonnenen Biologie-Studiums an der University of Denver[1] vier Jahre lang vorwiegend im Nor-Am Cup am Start. Dort konnte sie am 12. Dezember 2012 im Riesenslalom von Panorama ihren ersten Sieg erringen und belegte mit zwei weiteren Siegen und zwei dritten Plätzen am Ende der Saison Rang vier in der Gesamt- und Rang drei in der Riesenslalomwertung. Seit dem Winter 2016/17 startet sie wieder im Europacup und verbesserte ihre dortige Bestleistung Anfang Dezember 2016 beim Slalom in Trysil auf einen siebten Platz. Am 29. Dezember 2016 debütierte sie beim Slalom am Semmering im Weltcup, schied jedoch im ersten Durchgang aus. In ihrem vierten Weltcuprennen, dem Slalom in Flachau, gewann sie am 10. Januar 2017 als 26. die ersten Weltcuppunkte.

Im Winter 2017/18 entschied Haugen punktgleich mit Thea Louise Stjernesund die Riesenslalomwertung des Europacups für sich

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 Platzierung unter den besten 10

Nor-Am Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2012/13: 3. Riesenslalomwertung, 4. Gesamtwertung, 6. Slalomwertung, 8. Kombinationswertung
  • Saison 2014/15: 3. Slalomwertung, 4. Gesamtwertung, 4. Riesenslalomwertung
  • Saison 2015/16: 2. Riesenslalomwertung, 4. Slalomwertung, 8. Gesamtwertung
  • 15 Podestplätze, davon 6 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
12. Dezember 2012 Panorama Kanada Riesenslalom
13. Dezember 2012 Panorama Kanada Riesenslalom
5. Februar 2013 Vail USA Riesenslalom
21. Februar 2015 Canada Olympic Park Kanada Slalom
16. Dezember 2015 Panorama Kanada Riesenslalom
17. Dezember 2015 Panorama Kanada Riesenslalom

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saison 2017/18: 2. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung, 3. Slalomwertung
  • 6 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
16. März 2018 Soldeu Andorra Riesenslalom
30. November 2018 Funäsdalen Schweden Riesenslalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 14 Siege in FIS-Rennen
  • dreifache norwegische Juniorenmeisterin (Riesenslalom 2008, Abfahrt und Super Kombination 2009)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Runs in the family. ncaa.com, 7. März 2013, abgerufen am 22. März 2013 (englisch).