Leif Kristian Nestvold-Haugen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leif Kristian Nestvold-Haugen Ski Alpin
Leif Kristian Haugen in Hinterstoder im Januar 2008
Leif Kristian Haugen im Januar 2008
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 29. November 1987 (31 Jahre)
Geburtsort Bærum, Norwegen
Größe 185 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Verein Lommedalens IL
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 Pyeongchang 2018 Mannschaft
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 St. Moritz 2017 Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 25. Oktober 2009
 Gesamtweltcup 17. (2016/17)
 Riesenslalomweltcup 6. (2016/17)
 Slalomweltcup 20. (2017/18)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 0
 Mannschaft 0 1 0
letzte Änderung: 17. März 2019

Leif Kristian Nestvold-Haugen (* 29. November 1987 in Bærum als Leif Kristian Haugen) ist ein norwegischer Skirennläufer. Er ist auf die Disziplinen Riesenslalom und Slalom spezialisiert. Seine Schwester Kristine ist ebenfalls alpine Skirennläuferin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haugen absolvierte seine ersten FIS-Rennen im November 2002. Im Europacup startete er erstmals im März 2005, seine lange Zeit beste Platzierung erzielte er im November 2007 mit Rang 12 im Indoor-Bewerb von Landgraaf. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2006 erreichte er den 5. Rang in der Kombinationswertung.

Aufgrund seines Wirtschaftsstudiums an der University of Denver startete Haugen ab März 2008 hauptsächlich im Nor-Am Cup. Am 5. Januar 2009 feierte er im Riesenslalom von Sunday River seinen ersten Sieg in dieser Rennserie. Am 25. Oktober 2009 bestritt er auf dem Rettenbachferner bei Sölden sein erstes Weltcuprennen; als 26. des dort ausgetragenen Riesenslaloms holte er sogleich seine ersten Weltcuppunkte. Im nächsten Riesenslalom der Saison 2009/10 erreichte er bereits sein erstes Top-20-Ergebnis. Im Februar 2010 nahm Haugen an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teil, wo er 28. im Riesenslalom wurde, aber im Slalom ausfiel. Ein elfter Platz im Riesenslalom von Alta Badia am 19. Dezember 2010 blieb für die nächsten zwei Jahre Haugens bestes Weltcupresultat. Im Winter 2010/11 startete er neben den Weltcuprennen in Europa auch wieder vermehrt im Europacup, wo er im Januar seinen ersten Podestplatz erreichte. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen erzielte er den 16. Platz im Riesenslalom; im Slalom schied er aus.

In der Saison 2011/12 war Haugens bestes Weltcupergebnis ein 13. Platz im Riesenslalom von Beaver Creek, während er im Nor-Am Cup im selben Winter dreimal auf das Podest fuhr. In der folgenden Weltcupsaison 2012/13 erreichte er am 18. Dezember mit dem achten Platz im Nachtslalom von Madonna di Campiglio sein erstes Top-10-Ergebnis. Im Februar 2014 nahm er in Sotschi zum zweiten Mal an Olympischen Winterspiele teil und belegte dort Rang zwölf im Slalom und Rang 16 im Riesenslalom. Seine bisher besten Platzierungen sind je ein vierter Platz beim Parallel-Riesenslalom von Alta Badia am 19. Dezember 2016 und beim Slalom von Kitzbühel am 22. Januar 2017. Bei der Alpine Skiweltmeisterschaft 2017 in St. Moritz gewann Haugen hinter den beiden Österreichern Marcel Hirscher und Roland Leitinger etwas überraschend die Bronzemedaille. Dies war seine erste Medaille bei einem Großereignis. Am 4. März 2017 erzielte er mit dem zweiten Platz im Riesenslalom von Kranjska Gora auch seine erste Weltcup-Podestplatzierung. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann er die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 25 Platzierungen unter den besten zehn in Einzelrennen, davon 1 Podestplatz
  • 1 Podestplatz bei Mannschaftswettbewerben

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom City Event
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2009/10 101. 38 30. 38
2010/11 89. 62 26. 56 58. 6
2011/12 97. 45 37. 25 40. 20
2012/13 51. 145 24. 84 27. 61 13. 15
2013/14 36. 228 10. 178 30. 50
2014/15 44. 196 11. 182 45. 14
2015/16 41. 242 14. 181 30. 61
2016/17 17. 394 6. 282 24. 102
2017/18 24. 346 8. 198 20. 148
2018/19 40. 222 13. 174 34. 48

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

6 Podestplätze, davon 2 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
29. November 2016 Levi Finnland Slalom
12. Januar 2017 * Zell am See Österreich Slalom

* zeitgleich mit Christian Hirschbühl und Thomas Hettegger

Nor-Am Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
5. Januar 2009 Sunday River USA Riesenslalom
25. November 2012 Loveland USA Slalom
3. Dezember 2014 Copper Mountain USA Slalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]