Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Konstanz

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Im Landkreis Konstanz gibt es 65 Naturschutzgebiete[1]. Für die Ausweisung von Naturschutzgebieten ist das Regierungspräsidium Freiburg zuständig. Das älteste Naturschutzgebiet im Kreis ist das erstmals 1938 eingerichtete Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee.

Name Bild Kennung


Einzelheiten Position Fläche
Hektar
Datum


Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee Commons-logo.svg WollmatingerRiedFromSwissShore.jpg 3.004
WDPA: 6995


Allensbach, Konstanz, Reichenau
International bedeutsames Rastgebiet für Schwimmvögel, national bedeutsames Brut- und Überwinterungsgebiet für Feuchtgebietsvögel; bedeutsames Demonstrations- und Forschungsobjekt der Ökologie, der Zoologie und der Botanik; Schutz der Bodenseebuchten als für die Reinhaltung des Sees wichtige Flachwasserzonen.
758,5 1980-12-16
Halbinsel Mettnau Commons-logo.svg Mettnau und Liebesinsel im Winter.jpg 3.005
WDPA: 163495


Radolfzell am Bodensee
Landschaftsteil des Bodensees von besonderer Eigenart, Vielfalt und Schönheit; Brutgebiet zahlreicher Wasservögel, Fischlaichplatz; hervorragende Bedeutung für die wissenschaftliche Forschung und Lehre.
137,7 1984-01-27
Mindelsee Commons-logo.svg Mindelsee2.jpg 3.007
WDPA: 7127


Allensbach, Radolfzell am Bodensee
Für Wasservögel international bedeutsames Feuchtgebiet, Lebensraum einer außergewöhnlichen Vielfalt bedrohter Pflanzen- und Tierarten; Demonstrations- und Forschungsobjekt für die Wissenschaft von hervorragender Eigenart und Schönheit; Schonwald.
411,9 1984-09-03
Mooswiese Commons-logo.svg 3.008
WDPA: 82185


Konstanz
Von Wald umgebenes Flachmoor in der Drumlin-Landschaft auf dem Bodanrück; verschiedene durch Torfstich entstandene Wassertümpel; ausgedehnte Bestände von Kopfbinsen; Vorkommen der Mehlprimel und des Frühlings-Enzians.
20,5 1938-11-07
Buchenseen (Güttinger Seen) Commons-logo.svg 3.015
WDPA: 81480


Radolfzell am Bodensee
Zwei Seen einer Restseenkette in der Drumlin-Landschaft nordwestlich des Bodensees; offenes Wasser mit Seerosen-Beständen; gut ausgebildete Verlandungszonierung mit allmählichem Übergang zum Schwingrasengürtel; Zwischenmoor-Gesellschaften; ausgestorbene glaziale Moorpflanzen durch Pollenanalyse nachgewiesen.
11,1 1939-03-02
Durchenbergried Commons-logo.svg 3.017
WDPA: 81567


Radolfzell am Bodensee
Kleines Moor am Ostrand der Moräne des Durchenberges in der Drumlinlandschaft; aus einer wassergefüllten Senke hervorgegangen; Restsee völlig verlandet; randlich Erlenbruchwald; Übergänge vom Großseggenried zum Zwischenmoor mit Hochmooranflug.
2,9 1939-04-03
Hohenstoffeln Commons-logo.svg Hohenstoffeln 01.jpg 3.037
WDPA: 81912


Hilzingen
Die doppelgipfelige Basaltgruppe hatte früher drei Gipfel. Nordgipfel durch Steinbruchbetrieb abgetragen. Da die landschaftsästhetische und landeskulturelle Bedeutung durch fortschreitenden Basaltabbau gefährdet war, wurde der Doppelgipfel mit den Burgruinen 1941 unter Schutz gestellt. Auf Felsen und Schutthalden artenreiche, wärmeliebende Pflanzengesellschaften; auf lockeren Tuffböden sowie am Fuß von Felswänden und Geröllhalden Halbtrockenrasen mit eindringendem Schlehen-Hartriegel-Liguster-Gebüsch. Großflächig auch bestockt mit Buche, Linde, Ahorn und Esche; artenreiche Krautschicht mit großer Bedeutung für den Landschafts- und Naturschutz.
52,1 1941-06-09
Stehlwiesen Commons-logo.svg 3.039
WDPA: 82623


Gaienhofen
Kalkreiche Flachmoorwiesen am Bodenseeufer.
9,5 1941-07-02
Schoren Commons-logo.svg 3.040
WDPA: 82553


Engen
Langgestreckter, bewaldeter Höhenrücken im Hegau auf Weißjura-Kalkscholle mit Glazialkies-Decke; orchideenreicher Buchenwald am steilen Südhang, in Geißklee-Kiefern-Wald übergehend; stellenweise Trockenrasen mit interessanter Flora.
63,4 1942-01-31
Bodenseeufer (Gmk. Öhningen) Commons-logo.svg Aerials BW 20.09.2005 15-10-38.jpg 3.058
WDPA: 162481


Öhningen
Vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Teilgebiete als Reste des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
106,4 1961-01-19
Tiefenried Commons-logo.svg 3.064
WDPA: 82713


Tengen
Kalkflachmoor im Bereich der Juranagelfluh des Miozän; an Quellaustritten Kalktuffbildung; an trockenen Stellen Halbtrockenrasen, z. T. zum bodensauren Borstgrasrasen überleitend.
6,4 1962-04-13
Winterried Commons-logo.svg Naturschutzgebiet Winterried 03.JPG 3.065
WDPA: 319343


Allensbach
Ein aus glazialem See hervorgegangenes Verlandungsmoor zwischen bewaldeten Drumlins südlich des Mindelsees; interessante Flora.
4,3 1962-08-01
Moor am Oberbühlhof Commons-logo.svg 3.079
WDPA: 82174


Öhningen
Verlandeter See auf dem Schienerberg mit Großseggenrieden, Flachmoor- und Zwischenmoorgesellschaften; Entwicklung zum Birkenbruch.
1,8 1970-11-17
Radolfzeller Aachried Commons-logo.svg 3.088
WDPA: 82360


Moos (am Bodensee), Radolfzell am Bodensee,Singen (Hohentwiel)
Kaum berührte Riedlandschaft im Bereich der Einmündung der Radolfzeller Aach in den Bodensee; ausgedehnte artenreiche Pfeifengraswiesen mit floristischen Seltenheiten; reiche Vogelwelt.
276,2 1990-12-09
Bruckried Commons-logo.svg 3.098
WDPA: 81469


Mühlhausen-Ehingen
Ein durch Torfabbau zerstörtes Moorgebiet, welches durch Regeneration derzeit ein sehr differenziertes Vegetationsmosaik aufweist. Ausbildung einer Vielzahl von Kalkflachmoor-Gesellschaften. Als Feuchtgebiet auch von ornithologischer Bedeutung.
18,7 1978-01-03
Graues Ried Commons-logo.svg 3.099
WDPA: 81752


Gaienhofen, Moos (am Bodensee)
Flachmoorsenke am Nordrand des Schiener Berges mit floristisch reichem Mehlprimel-Kopfbinsen- Bestand.
12,2 1978-04-24
Nägelried Commons-logo.svg Naturschutzgebiet Nägelried 03.JPG 3.100
WDPA: 82203


Allensbach
Ein für das Bodenseegebiet typisches kleines Ried mit offener Wasserfläche in typischer Zonierung angeordneten Verlandungsgesellschaften, von der Seerosen-Gesellschaft der offenen Wasserfläche über den Röhrichtgürtel zum Großseggenried; reiche Vogelwelt.
4,5 1978-06-01
Hardtseen Commons-logo.svg 3.101
WDPA: 81829


Gottmadingen
Die letzten noch erhaltenen größeren Moränenseen des westlichen Hegau mit reicher Vogelwelt.
8,0 1978-06-05
Weitenried Commons-logo.svg D-BW-KN-Singen und Steißlingen und Volkertshausen - Naturschutzgebiet 'Weitenried' 003.jpg 3.102
WDPA: 82889


Singen (Hohentwiel), Steißlingen,Volkertshausen
Weites und großflächiges Wiesengebiet, besonders als Brut- und Mauserbiotop für die Vogelwelt von besonderer Bedeutung.
218,1 1978-06-07
Hausener Aachried Commons-logo.svg 3.105
WDPA: 81838


Singen (Hohentwiel)
Lebensraum zahlreicher seltener Pflanzen- und Tierarten, insbesondere Vogelarten; Landschaft von besonderer Eigenart und Schönheit.
48,3 1979-03-29
Bohlinger Aachried Commons-logo.svg 3.112
WDPA: 81435


Singen (Hohentwiel)
Die Kulturlandschaft der Aachniederung bereicherndes Feuchtgebiet als Lebensraum für zahlreiche, zum Teil vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten.
21,6 1981-11-10
Schanderied Commons-logo.svg 3.117
WDPA: 82508


Stockach, Bodman-Ludwigshafen
Naturhafte Riedlandschaft; Lebensraum zahlreicher, z. T. vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten.
45,6 1981-11-17
Litzelsee Commons-logo.svg 3.118
WDPA: 82105


Radolfzell am Bodensee, Steißlingen
Litzelsee und seine Umgebung; erdgeschichtlich bedeutende, eiszeitlich geprägte Landschaft mit Toteislöchern, Terrassenbildungen und Endmoränenwall sowie die Wasserfläche mit Ufer- und Verlandungszone; Lebensraum einer für Feuchtgebiete typischen, z. T. vom Aussterben bedrohten Flora und Fauna.
54,9 1981-11-23
Bodenseeufer auf Gemarkung Markelfingen Commons-logo.svg 3.120
WDPA: 162483


Radolfzell am Bodensee
Bodenseeufer als Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere, insbesondere der Vogelarten.
26,0 1982-09-10
Hohenhewen Commons-logo.svg Hohenhewen.jpg 3.123
WDPA: 81910


Engen
Einer der markanten Vulkanberge des Hegau als erdgeschichtliches Dokument von besonderer Vielfalt, Eigenart und Schönheit.
39,1 1982-10-04
Hohenkrähen Commons-logo.svg Hohenkraehen.jpg 3.127
WDPA: 81911


Hilzingen
Erdgeschichtliches Dokument der Vulkanlandschaft des Hegau, von besonderer Eigenart und Schönheit; Lebensraum seltener, vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten und -gesellschaften.
12,5 1983-06-24
Heudorfer Ried Commons-logo.svg D-BW-KN-Eigeltingen - Naturschutzgebiet 'Heudorfer Ried' 002.jpg 3.131
WDPA: 163668


Eigeltingen
Einziges größeres Feuchtgebiet im östlichen Hegau als Lebensraum zahlreicher seltener, z. T. vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
21,8 1983-12-30
Bodenseeufer (Bodman-Ludwigshafen) Commons-logo.svg Bodman-Ludwigshafen Naturschutzgebiet.jpg 3.132
WDPA: 162480


Bodman-Ludwigshafen
Flussniederung der Stockacher Aach und Bodenseeufer mit vorgelagerter Flachwasserzone als Lebensraum zahlreicher zum Teil vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten.
123,3 1984-01-27
Schönebühl Commons-logo.svg 3.134
WDPA: 165459


Tengen
Lichter Fiederzwenken - Kiefernbestand auf stark degradierten Böden mit einer Vielzahl von seltenen Tier- und Pflanzenarten.
5,7 1984-06-05
Bussenried Commons-logo.svg Naturschutzgebiet Bussenried Allensbach 02.jpg 3.135
WDPA: 318274


Allensbach
Das letzte noch intakte Zwischenmoor im Bodanrück; Lebensraum seltener, z. T. vom Aussterben bedrohter Pflanzen- und Tierarten.
10,6 1984-06-27
Ober Öschle Commons-logo.svg 3.136
WDPA: 164855


Radolfzell am Bodensee
Vom Menschen geprägte Trockenhänge; Lebensraum seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften
6,9 1984-09-20
Biezental-Kirnerberg Commons-logo.svg 3.137
WDPA: 162413


Engen
Reliktstandort mit vielgestaltigem Mosaik wärmeliebender Pflanzengesellschaften und vielen seltenen und geschützten Tier- und Pflanzenarten.
17,6 1984-09-20
Mägdeberg Commons-logo.svg Maegdeberg Hegau.jpg 3.139
WDPA: 164535


Mühlhausen-Ehingen
Exponierter Phonolithberg als Zeuge des tertiären Hegauvulkanismus; Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Pflanzengesellschaften.
8,9 1984-10-19
Ehinger Ried Commons-logo.svg D-BW-KN-Mühlhausen-Ehingen - Naturschutzgebiet 'Ehinger Ried' 001.jpg 3.143
WDPA: 162873


Mühlhausen-Ehingen
Durch Flurbereinigung aufgewertetes Feuchtgebiet; Lebensraum für eine Vielzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzengemeinschaften und Forschungs- und Demonstrationsobjekt für die Wissenschaft.
21,0 1985-04-29
Gras-Seen Commons-logo.svg 3.144
WDPA: 163303


Gottmadingen
Zwei ehemalige Toteislöcher, heute verlandete Seen mit Eichen-Eschen-Bruchwald, Großseggen- und Röhrichtbeständen.
16,7 1985-04-29
Dohlen im Wald Commons-logo.svg D-BW-KN-Mühlhausen-Ehingen - Naturschutzgebiet 'Dohlen im Wald' 001.jpg 3.147
WDPA: 162767


Mühlhausen-Ehingen
Toteislöcher mit Flach- und Übergangsmoorbildungen und durch Kiesabbau entstandene Lebensräume mit typischen, vom Rückgang oder Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierlebensgemeinschaften
14,9 1985-09-06
Langensteiner Durchbruchstal Commons-logo.svg 3.154
WDPA: 164362


Eigeltingen, Orsingen-Nenzingen
Für den Landkreis Konstanz einzigartiges geologisches und geomorphologisches Dokument. Durchbruchstälchen von glazialmorphologischen Vorgängen geprägt, mit seltenen Pflanzengesellschaften
43,2 1991-12-19
Bündtlisried Commons-logo.svg Naturschutzgebiet Bündtlisried 13.JPG 3.155
WDPA: 162636


Allensbach
Typisches, z. T. noch intaktes Verlandungsmoor, Mosaik von Kleinbiotopen, die auf verschiedene Standortfaktoren und menschliche Eingriffe zurückzuführen sind, bieten einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften und charakteristischer Tierwelt Lebensraum; große Anzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten.
15,0 1986-02-20
Waltere Moor Commons-logo.svg 3.157
WDPA: 166166


Hohenfels (bei Stockach)
Moorlandschaft an der klimatisch bedingten nordwestlichen Grenze oberschwäbischer Hochmoorvorkommen; große Biotopvielfalt: Hoch- und Übergangsmoorflächen mit Moorwäldern und Bruchwaldgebüsch, Nass-, Feucht- und Magerwiesen; zahlreiche seltene, z. T. vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
72,5 2006-05-19
Dingelsdorfer Ried Commons-logo.svg DingelsdorferRied02.jpg 3.164
WDPA: 162758


Konstanz
Das größte noch zusammenhängende Riedgebiet des unteren Bodanrücks; durch die verschiedenen Standortfaktoren und menschliche Eingriffe konnte sich ein reichhaltiges Mosaik von Biotopen ausbilden mit einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften und charakteristischer Tierwelt.
25,4 1988-09-08
Hagstaffelweiher Commons-logo.svg 3.165
WDPA: 163476


Konstanz
Verlandender mesotropher See mit naturnaher, gut zonierter Vegetation bis hin zu den trockenen Hängen der Drumlins; wichtiges Brut-, Rast- und Nahrungsgebiet vieler Vögel; durch seine Unzugänglichkeit bildet der Hagstaffelweiher einen unersetzlichen Rückzugsraum für seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere.
7,6 1988-09-14
Bussensee Commons-logo.svg 3.166
WDPA: 162661


Konstanz
Reich strukturiertes Feuchtgebiet; durch verschiedenartige Standortfaktoren und menschliche Eingriffe hat sich ein äußerst reich gegliedertes Mosaik von Biotopen mit einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften und charakteristischer Tierwelt ausgebildet.
13,8 1988-12-08
Nördliches Mainauried Commons-logo.svg Konstanz Nördliches Mainauried.JPG 3.168
WDPA: 164842


Konstanz
Reich strukturiertes Feuchtgebiet mit einer Vielzahl von Pflanzengesellschaften der Kalkflachmoore.
11,7 1989-02-03
Fischerweihermoor Commons-logo.svg Naturschutzgebiet Fischerweihermoor 02.JPG 3.173
WDPA: 163105


Allensbach
Reich strukturiertes Feuchtgebiet mit drei Restflächen eines ehemals ausgedehnten Moorkomplexes; Niedermoor- und Streuwiesenkomplexe und Zwischenmoor.
53,9 1990-07-12
Bodenseeufer-Untere Güll Commons-logo.svg Konstanz Bodenseeufer Untere Güll.JPG 3.179
WDPA: 162482


Konstanz
Uferlandschaft und Teil des Bodensees als landesweit bedeutsames Rast-, Brut- und Überwinterungsgebiet für Wasservögel.
48,6 1991-04-19
Hangried Schrännen Commons-logo.svg 3.181
WDPA: 163525


Öhningen
Durch unterschiedliche Bewirtschaftung - reich strukturiertes Mosaik verschiedener Vegetationseinheiten - Quellsumpf mit Streuwiese, Gebüschzone, extensiv beweidete Quellflur, Kopfbinsenmoor und Halbtrockenrasen.
12,9 1991-09-05
Segete Commons-logo.svg Segete Übergangsmoor.jpg 3.182
WDPA: 165547


Gaienhofen
Verlandungsmoor, eines der wenigen Zwischenmoore des westlichen Bodenseegebietes (NR: Bodenseebecken).
7,0 1991-11-14
Mühlhaldenweiher Commons-logo.svg 3.185
WDPA: 164725


Konstanz
Noch halbwegs intaktes Feuchtgebiet auch als Bindeglied zwischen den Mooren des unteren und mittleren Bodanrücks von Bedeutung.
18,6 1991-12-17
Binninger Ried Commons-logo.svg 3.188
WDPA: 162423


Engen, Hilzingen
Kulturlandschaft des Westhegaus; Mosaik feuchtgebietstypischer Vegetationseinheiten wie Feuchtwiesen und weiden, Hochstaudengesellschaften, Röhrichte und Laubwälder; Lebensraum stark gefährdeter Pflanzen und Tierarten; extensiv genutzte Magerwiesen als Lebensraum für bedrohte Vogelarten, insbesondere Wiesenbrüter
71,5 1992-12-21
Ziegeleiweiher Rickelshausen Commons-logo.svg 3.191
WDPA: 166411


Radolfzell am Bodensee, Singen (Hohentwiel)
Wasserflächen mit Röhrichten, Pfeifengraswiesen, Binsenriede, Seggenriede, feuchte Wirtschaftswiesen und Stieleichen-Hainbuchenwald in enger Verzahnung mit dem Feuchtgebiet; standorttypische Laubwaldgesellschaft.
19,0 1993-01-25
Sauldorfer Baggerseen Commons-logo.svg D-BW-Sauldorf - NSG 'Sauldorfer Baggerseen' -See 001.jpg 3.198
WDPA: 165336


Mühlingen
Ehemalige Kiesabbaufläche und angrenzende, ökologisch mit den Seen vernetzte Talauenbereiche als Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop für zahlreiche gefährdete Vogelarten, aber auch für Amphibien, Wasserinsekten und Kleinfische; das Gebiet soll durch Beruhigung und Pflegemaßnahmen optimiert werden.
22,7 1993-12-22
Kattenhorner Bühl Commons-logo.svg 3.222
WDPA: 164039


Öhningen
Reich strukturierter, südexponierter Molassehang am Schienerberg, von besonderer Eigenart und Schönheit; sehr vielfältige Lebensgemeinschaften aus Magerwiesen, Halbtrockenrasen, Streuobstbeständen, Säumen, Niedermooren, Heckenzügen und Laubwäldern, alle extensiv genutzt; Lebensraum vieler gefährdeter, z. T. wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten.
32,4 1996-05-24
Radolfzeller Aachmündung Commons-logo.svg 3.229
WDPA: 165083


Moos (am Bodensee), Radolfzell am Bodensee
Unbebaute Bodenseeuferzone mit ihrer charakteristischen Vegetation. Die Flachwasserzone wird vor allem von Laichkrautgesellschaften eingenommen. Dem Ufer entlang zieht sich ein breiter Gürtel aus dichtem Schilfröhricht, in dem zwei Teiche liegen. Links und rechts der Aach dringt dieses Schilfröhricht bis zur Straße ins Hinterland vor. Nördlich der Ortschaft Moos erstreckt sich ein Streuwiesenbereich. Das Schutzgebiet ist Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten, vor allem Wasservögel.
68,7 1996-10-31
Hornspitze auf der Höri Commons-logo.svg Aerials BW 20.09.2005 15-08-23.jpg 3.235
WDPA: 81941


Gaienhofen
Teile der Höri am Untersee mit Schnegglisanden, Schilfröhricht, Großseggenried, Pfeifengraswiesen und Kopfbinsenried. Stellenweise Weidengebüsch und baumförmige Silberweiden. In flachen, durch dünenartige Wälle vom offenen Wasser abgetrennten Lagungen Laichkraut; Brutgebiet zahlreicher Wasservögel.
190,0 1958-11-18
Bühler Moos Commons-logo.svg 3.238
WDPA: 162633


Öhningen
Südexponierter Hangbereich des Schienerberges mit schützenswerten Moor- und Grünlandgesellschaften wie Magerrasen, Hangquellmooren, Extensivweiden und Wiesen sowie Gebüschen und kleinen Waldgebieten. Lebensraum seltener, z. T. stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten; vielfältiger Natur- und Kulturraum von besonderer Eigenart und Schönheit.
24,4 1997-10-23
Obere Güll Commons-logo.svg Konstanz Obere Güll.JPG 3.248
WDPA: 318873


Konstanz
Uferlandschaft des Bodensees mit naturnaher Vegetationszonierung aus Wasserpflanzengesellschaften, Schilfröhricht und Auenwald als Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Ausgedehnte Flachwasserzone in der Bucht als landesweit bedeutsames Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für zahlreiche, zum Teil vom Aussterben bedrohte Wasservogelarten.
45,4 1998-07-01
Hohentwiel Commons-logo.svg Hohentwiel 2009 Westansicht.JPG 3.268
WDPA: 163748


Hilzingen, Singen (Hohentwiel)
Vielfältiger Naturraum von besonderer Eigenart und Schönheit und Bereich ungewöhnlich vielfältiger Lebensgemeinschaften wie Kalk-Pionierrasen, Kalkschutthalden, Kalk-Magerrasen, Schlucht- und Hangmischwälder (prioritärer Lebensraumtyp), natürliche und naturnahen Kalkfelsen und ihre Felsspaltenvegetation, sowie Arten der Vogelschutzrichtlinie. Gebiet ist Teil des Europäischen ökologischen Netzes "Natura 2000".
137,9 2004-03-29
Gailinger Berg-Bölderen Commons-logo.svg 3.269
WDPA: 329384


Gailingen am Hochrhein
Reich gegliederte, schützenswerte Hangabschnitte am Hochrhein, zu denen insbesondere Feuchtgebiete, Quellaustritte, Kalkmagerrasen, Magerwiesen, Säume, Streuobstwiesen, naturnahe Gebüsche und Laubwälder gehören, und die als Lebensraum zahlreicher teils seltener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten dienen. Gebiet ist Teil des Europäischen ökologischen Netzes "Natura 2000".
52,0 2004-07-08
Schwackenreuter Baggerseen-Rübelisbach Commons-logo.svg D-BW-KN-Mühlingen - Schwackenreuter Baggerseen - Rübelisbach 003.jpg 3.273
WDPA: 378361


Mühlingen, Hohenfels (bei Stockach)
Baggerseen, Fließgewässer und angrenzender Talraum mit dominierender Grünlandnutzung und Flachmooren; Brut-, Rast- und Nahrungsgebiet vielfältiger, teils hochgradig gefährdeter Vogelarten; Lebensraum der Kleinen Flussmuschel (Unio crassus) sowie zahlreicher gefährdeter Amphibien-, Kleinfischarten und Wasserinsekten; Lebensräume und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie.
76,5 2006-05-19
Schopfeln-Rehletal Commons-logo.svg 3.281
WDPA: 555546331


Immendingen, Engen
Mosaik lichter und artenreicher Nadel- insbesondere Kiefernwälder, Binnensäume und Reliktstandorte sowie Magerrasen und -wiesen. Überregional bedeutsames Frauenschuhvorkommen. Lebensraum zahlreicher gefährdeter, zum Teil vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
173,0 2011-11-10
Bodenseeufer (Gmk. Gaienhofen, Horn, Gundholzen) Commons-logo.svg 3.582
WDPA: 555514012


Gaienhofen
Vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Teilgebiete als Reste des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
150,7 1961-03-24
Bodenseeufer (Gmk. Wangen, Hemmenhofen) Commons-logo.svg 3.583
WDPA: 555514013


Gaienhofen, Öhningen
Vornehmlich landwirtschaftlich genutztes Gebiet als Rest des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
42,9 1961-05-16
Bodenseeufer (Gmk. Litzelstetten, Dingelsdorf, Dettingen) Commons-logo.svg 3.584
WDPA: 555514014


Konstanz
Vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Teilgebiete als Reste des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
246,7 1961-08-02
Bodenseeufer (Gmk. Iznang, Moos, Böhringen) Commons-logo.svg 3.585
WDPA: 555514015


Moos (am Bodensee)
Vornehmlich landwirtschaftlich genutztes Gebiet als Rest des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
76,7 1961-08-11
Bodenseeufer (Gmk. Allensbach, Hegne, Reichenau) Commons-logo.svg 3.586
WDPA: 555514016


Allensbach, Reichenau (Landkreis Konstanz)
Vornehmlich landwirtschaftlich genutztes Gebiet als Rest des noch unbebauten Ufers des Bodensees; Uferstreifen von durchschnittlich 400 m Breite; am Wasser Schilfröhricht, Großseggenriede, artenreiche Pfeifengraswiesen mit Übergängen zu Kopfbinsenrieden.
24,4 1961-08-11


Legende für Naturschutzgebiet


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schutzgebietsverzeichnis – Steckbriefauswahl der LUBW (Gebietsart und Stadt- bzw. Landkreis auswählen), abgerufen am 9. Februar 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Naturschutzgebiete im Landkreis Konstanz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien