Lokomotive Kuban Krasnodar

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Lokomotive Kuban Krasnodar
Logo
Gegründet 1946
Halle Basket-Hall
(7.500 Plätze)
Homepage lokobasket.com
Präsident Andrei Wedischew
Trainer Saša Obradović
Liga VTB-UL
Farben Rot/Grün
Trikotfarben
Trikotfarben
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Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

PBK Lokomotive Kuban Krasnodar (russisch ПБК "Локомотив-Кубань") ist ein russischer Profibasketballverein aus Krasnodar, Russland. Der Club spielt in der VTB United League und in der ULEB Euroleague (2015/16).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1946 als Lokomotive Mineralnyje Wody aus Schülern einer Eisenbahnerschule gegründet. Erst 1994 wurde Lokomotive in die höchste russische Spielklasse aufgenommen. Das Debüt auf der europäischen Bühne erfolgte in der Saison 1998/99 mit der Teilnahme am Korać-Cup. Als ersten nationalen Titel gewann Lokomotive im Jahre 2000 den russischen Vereinspokal. Es folgten zwei dritte Plätze in der nationalen Meisterschaft 2000/01 und 2001/02. Ebenso 2002 gelang Lokomotive der Finaleinzug im Korac-Cup, wo sich die Mannschaft SLUC Nancy geschlagen geben musste. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde zur Saison 2003/2004 der Umzug in die größere Stadt Rostow am Don beschlossen. Während der Zeit in Rostow erreichte Lokomotive immer die Play-Offs der russischen Meisterschaft und war seit der Saison 2005/06 regelmäßiger Teilnehmer der europäischen Pokalwettbewerbe. Dabei erreichte man 2005 das Finale der FIBA EuroCup Challenge, das jedoch gegen CSU Asesoft Ploiești verloren wurde.

Im Sommer 2009 wurde vom Hauptsponsor des Vereins, den Russischen Eisenbahnen der Umzug des Clubs nach Krasnodar beschlossen. Der Hauptgrund für den Umzug war das Fehlen einer Halle, die den europäischen Turnierstandards entsprach. Dabei wurde auch der Name in Lokomotive-Kuban geändert. Im Jahr 2011 gelang der nächste internationale Erfolg mit dem Erreichen des Finales der EuroChallenge, das jedoch wieder verloren ging, dieses Mal gegen KK Krka aus Slowenien. In der nächsten Saison wiederholte Lokomotive mit dem dritten Platz die beste nationale Platzierung und startete zum ersten Mal im ULEB Eurocup, wobei man auf Anhieb das Viertelfinale erreichte. [1] In der Saison 2012/13 erreichte der Club den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Mit dem Sieg im Finale des ULEB Eurocup gegen Bilbao Basket mit 75:64, gewann Lokomotive den zweitwichtigsten Europapokal im Basketball.

Unter Trainer Giorgos Bartzokas erreichte Kuban zur Saison 2015/16 das Final Four der Euroleague. Nach der Halbfinalniederlage gegen Ligakonkurrenten ZSKA Moskau sicherte sich Kuban mit einem 85:75 Sieg über Laboral Kutxa den dritten Rang.

Am 14. November 2016 wurde Saša Obradović als neuer Cheftrainer verkündet.[2]

Saisonübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Season Division Regular Play-off Europa Regional
2003/04 Superleague A 7.
2004/05 Superleague A 4. FIBA EuroCup Finale
2005/06 Superleague A 8. FIBA EuroCup Achtelfinale
2006/07 Superleague A 5. FIBA EuroCup Gruppenphase
2007/08 Superleague A 7. FIBA EuroCup Gruppenphase
2008/09 Superleague A 7. EuroChallenge Top 16
2009/10 Superleague A 5. EuroChallenge Gruppenphase
2010/11 PBL 3. Halbfinale EuroChallenge Finale
2011/12 PBL 4. Halbfinale ULEB Eurocup Viertelfinale VTB Liga Halbfinale
2012/13 PBL 4. ULEB Eurocup Sieger VTB Liga Finale
2013/14 VTB Liga 3. Gr. A Viertelfinale ULEB Euroleague Top 16
2014/15 VTB Liga 3. Viertelfinale ULEB Eurocup Viertelfinale
2015/16 VTB Liga 5. Viertelfinale ULEB Euroleague Final Four
2016/17 VTB Liga 4. Halbfinale ULEB Eurocup Halbfinale
2017/18 VTB Liga ULEB Eurocup

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sieger ULEB Eurocup (2013)
  • Finalteilnehmer EuroChallenge (2011)
  • Finalteilnehmer FIBA Eurocup Challenge (2005)
  • Finalteilnehmer Korać-Cup (2002)
  • Russischer Pokalsieger(2x) (2000, 2018)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PBC Lokomotiv Kuban Krasnodar. ULEB, 15. April 2013, abgerufen am 15. April 2013 (englisch).
  2. [1]