Offizierschule der Luftwaffe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Offizierschule der Luftwaffe
— OSLw —
Verbandsabzeichen
Verbandsabzeichen
Aufstellung 1. Oktober 1956
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Bundeswehr Logo Luftwaffe with lettering.svg Luftwaffe
Typ Ausbildungseinrichtung der Luftwaffe
Unterstellung Luftwaffentruppenkommando
Standort Faßberg (1956–1958)
Neubiberg (1958–1977)
Fürstenfeldbruck (seit 1977)
Motto Ich will
Auszeichnungen Flag of Bavaria (striped).svg Fahnenband des Freistaates Bayern (2005)
Führung
Kommandeur Brigadegeneral
Bernhardt Schlaak[1]
Kaserneneingangsbereich der Offizierschule der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck (2009)

Die Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in der Garnisonsstadt Fürstenfeldbruck bei München ist die zentrale Ausbildungsstätte für den gesamten Offiziernachwuchs der deutschen Luftwaffe und untersteht dem Luftwaffentruppenkommando. Neben der Offizierausbildung dient die durch einen Brigadegeneral geführte Schule der Fort- und Weiterbildung. Die 1956 gegründete Offizierschule ist auf dem Kasernengelände des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck, einem ehemaligen Militärflugplatz, im „Blauen Palais“ untergebracht, welches zeitweise als eine der modernsten Einrichtungen aller Luftstreitkräfte der NATO-Mitglieder galt. Im Jahre 2005 wurde der Schule das Fahnenband des Freistaates Bayern verliehen. Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wird der gegenwärtige Standort voraussichtlich 2019 aufgegeben und die OSLw nach Roth bei Nürnberg verlegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faßberg (1956–1958)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Haupteingang zum Fliegerhorst Faßberg (2013)

Im Jahre 1955 wurde die Bundeswehr im Zuge der Wiederbewaffnung und Westintegration mit den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine aufgestellt. Die „Ausbildungsweisung Nr. 4“[2] der durch Generalleutnant Josef Kammhuber geleiteten Abteilung VI (Luftwaffe) des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) in Bonn vom 4. Juli 1956 führte zur Aufstellung/Indienststellung[3] der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw). Der notwendige „Luftwaffenaufstellungsbefehl Nr. 25“ folgte am 21. August 1956, sodass der 1. Offizieranwärterlehrgang zum 1. Oktober 1956 mit 241 Lehrgangsteilnehmern beginnen konnte. Die OSLw, deren erster Kommandeur Oberst Rudolf Löytved-Hardegg wurde, wurde zunächst dem Kommando der Schulen der Luftwaffe (KdSLw) in Fürstenfeldbruck unterstellt.[4]

Von 1956 bis 1958 fand die Ausbildung der Offizieranwärter (OAs) zunächst auf dem zum 15. September 1956[5] bezogenen niedersächsischen Fliegerhorst Faßberg statt, wobei schon zu Beginn feststand, dass der Standort nur als Provisorium zu betrachten war. Zeitweise war der zu dieser Zeit französische Fliegerhorst Mainz-Finthen (später von der United States Army übernommen) als Standort im Gespräch, Anfang 1957 verlegten Teile dorthin.[6] Für die Durchführung der Standortverlegungen war zunächst Oberst Dietrich Adolf Hrabak und als dessen Nachfolger (ab 1957) Brigadegeneral Johannes Trautloft zuständig.[5] Ende 1957 wurde die Technische Schule der Luftwaffe 3 (TSLw 3) in Faßberg als Lehrgang C der OSLw aufgestellt, um darin Technische Offiziere (TO) auszubilden zu können. Im darauffolgenden Jahr wurde TSLw 3 nach Neubiberg verlegt und in Höhere Technische Schule der Luftwaffe (HTSLw) umbenannt.[7] 1958 begann an der OSLw in Faßberg kurz vor der Verlegung der 1. Stabsoffizierlehrgang.[7]

Neubiberg (1958–1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im südbayerischen Raum (Neubiberg, Fürstenfeldbruck, Kaufbeuren, Erding und Landsberg am Lech) etablierten sich ab Mitte der 1950er Jahre „wichtige Luftwaffenstandorte“, was insbesondere auf die Hilfe der Amerikaner (siehe Amerikanische Besatzungszone), den Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) und den Inspekteur der Luftwaffe Josef Kammhuber zurückzuführen ist.[8] Die OSLw zog dann selbst zum 1. Oktober 1958[5] auf das Gelände des Fliegerhorstes Neubiberg bei München um. Neben dem großen Offizieranwärterlehrgang kam nun auch ein Reserveoffizieranwärterlehrgang hinzu, der 1958 erstmals 177 Teilnehmer fasste. Ab 1962 stand ein neues Schulgebäude zur Verfügung.[9] 1969 wurde in der Bundeswehr die Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes eingeführt;[10] Generalinspekteur General Ulrich de Maizière ernannte die ersten 170 Unteroffiziere mit Portepee zu Fachoffiziere der Bundeswehr in Neubiberg.[11] Die Neubiberger Infrastruktur wurde 1973 für den Aufbau der Hochschule der Bundeswehr (heute Universität der Bundeswehr München) benötigt und die OSLw unter Brigadegeneral Wolfgang Kessler zog 1977 ein weiteres Mal um.[12]

Fürstenfeldbruck (seit 1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck (Bayerische Vermessungsverwaltung 2012)

Die Offizierschule verlegte auf den, von 1978 bis 1994 vom Jagdbombergeschwader 49 und danach bis 1997 von der Fluglehrgruppe genutzten, Fliegerhorst Fürstenfeldbruck, der als „Wiege der Luftwaffe“ gilt,[13][14] in die bayerische Garnisonsstadt Fürstenfeldbruck bei München. Dort wurde der Lehrbetrieb im Sommer 1977 aufgenommen. In Fürstenfeldbruck war bereits Jahre zuvor das Offizieranwärterbataillon zu Hause, welches dann ins fränkische Roth umzog.[15] Mit der Wende 1990 erhielten Luftwaffenoffiziere der Nationalen Volksarmee (NVA) ihre Vorlaufsausbildung (u.a. in Innerer Führung[16]) an der OSLw.[17] Diese integrative Ausbildung, an der anfangs 280[18] Offiziere teilnahmen, hielt dann bis 1994 an.[19] 1996 wurden erstmals Frauen als Offizieranwärter des Sanitätsdienstes an der OSLw ausgebildet.[20] 2001 folgten dann Frauen in Laufbahnen außerhalb des Sanitätsdienstes.[21] Im Jahre 2014 wurden erstmals aus organisatorischen Gründen zwei Offizierlehrgänge zur gleichen Zeit verabschiedet.[22]

Im Rahmen der durch die Verteidigungsminister zu Guttenberg und de Maiziere durchgeführten Neuausrichtung der Bundeswehr wird die Offizierschule nach Roth bei Nürnberg in die Otto-Lilienthal-Kaserne verlegt und der Standort Fürstenfeldbruck aufgegeben. Eine als Alternative im Raum stehende Sanierung der Gebäude in Fürstenfeldbruck wurde im Herbst 2011 als zu teuer verworfen.[23] Im Juni 2012 wurde bekannt, dass der Umzug der Offiziersschule wegen notwendiger Bauarbeiten voraussichtlich erst 2019 erfolgen könne.[24]

Öffentlichkeit und Weiterbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gäste und Vortragende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktive und ehemalige deutsche Spitzenpolitiker wie Bundesjustizminister Hans-Jochen Vogel, Ministerpräsident Franz Josef Strauß, Bundesverteidigungsminister Manfred Wörner und Bundesjustizminister a.D. Rupert Scholz waren zu Gast an der OSLw.[25] Militärdelegationen kamen u.a. aus Nigeria, Bulgarien, Jordanien, Kenia, Thailand, China, Pakistan, der Sowjetunion, den Philippinen und den USA angereist.[26] Die OSLw empfing im Laufe der Zeit bekannte Vortragende wie den Physiker, Friedensforscher und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker, den einstigen Generalinspekteur der Bundeswehr General a.D. Ulrich de Maizière, den einstigen KFOR-Kommandeur General a.D. Klaus Reinhardt[27] und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer[28]. Auch der einstige Inspekteur der Luftwaffe General a.D. Johannes Steinhoff[29] und der Generalinspekteur General Klaus Naumann besuchten die Einrichtung. Änlässlich „10 Jahre Armee der Einheit“ fand eine Podiumsdiskussion u.a. mit dem Generalsekretär der CSU Thomas Goppel statt.[30]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Künstlerische, vor allem aber politisch-historische Ausstellungen wurden in der OSLw auch der Öffentlichkeit gezeigt: So eröffnete 2002 Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Ausstellung „Deutsche Jüdische Soldaten – Von der Epoche der Emanzipation bis zum Zeitalter der Weltkriege“ des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA).[31][32] Im selben Jahr waren auch die Wanderausstellungen „Aufstand des Gewissens“[33] des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, „Demokratie ist verletzlich – Rechtsextremismus in Deutschland“[34][35] des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und „Mauern, Gitter, Stacheldraht“[36] der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) zu sehen.

Im Jahre 2010 wurde an der OSLw die „Wehrgeschichtliche Lehrsammlung (WGLS)“ eröffnet.[37]

Informationswehrübungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die OSLw empfängt regelmäßig Politiker und Führungskräfte aus der Wirtschaft zu sogenannten Informationswehrübungen.[38][39][40]

Wissenschaftliche Konferenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiederholt fanden Tagungen, Konferenzen usw. an der OSLw statt. So wurde 1989 die Sitzung des Fachausschusses Anthropotechnik der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) abgehalten.[41] Im Jahre 1998 wurde ein „Militärischwissenschaftliches Colloquium“ durch die Clausewitz-Gesellschaft ausgerichtet.[42] Später, 2006, fand hier die Jahrestagung des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS) an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg statt.[43]

Struktur und Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Unterstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luftwaffenstruktur 1958: Kommando der Schulen in Fürstenfeldbruck[44]
  • Luftwaffenstruktur 1964: Luftwaffenamt in Wahn – Inspektion Erziehungs- und Bildungswesen[45]
  • Luftwaffenstruktur 1970: Luftwaffenausbildungskommando in Köln[46]
  • Luftwaffenstruktur 4 (1994): Luftwaffenamt in Köln[47]
  • Luftwaffenstruktur 5 (2004): Luftwaffenausbildungskommando in Köln[48]
  • Luftwaffenstruktur 6 (2010): Luftwaffenausbildungskommando in Köln-Wahn[49]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Offizierschule der Luftwaffe wird durch einen Kommandeur im Range eines Brigadegenerals[13] der Luftwaffe geführt. Der Leiter des Schulstabs, ein Oberst, nimmt zugleich den Posten des stellvertretenden Kommandeurs wahr. Der Kommandeur der OSLw wird bei der Führung der Schule durch die Stabsgruppe unterstützt, deren Offiziere, wie die Lehrgruppenkommandeure, ihm unmittelbar unterstellt sind. Dem Leiter des Schulstabes, der die Stabsarbeit koordiniert, ist die Luftwaffenunterstützungskompanie Fürstenfeldbruck (LwUstgKp FFB) mit dem Lehrzug unterstellt, die Aufgaben für alle am Standort Fürstenfeldbruck stationierten Dienststellen wahrnimmt. Es gibt überdies einen Standortpfarrer und einen Personalrat. Die Gliederung umfasst weiterhin die Rechtslehrer und das Controlling sowie jeweils einen Verbindungsoffizier aus den Vereinigten Staaten und Frankreich und einen Austauschoffizier aus Spanien.[50]

Die OSLw gliedert sich derzeit in zwei 2007 aufgestellte Lehrgruppen:

  • I. Lehrgruppe mit der 1. – 4. Inspektion
  • II. Lehrgruppe mit der 6. – 9. Inspektion sowie das Ausbildungszentrum abbildende Aufklärung Luftwaffe (AZAALw)

Von 1985 bis 1992 gehörte die Sportfördergruppe (SpFördGrp) zur OSLw. Die Lehrgruppe Ausbildung (LehrGrpAusb) war von 2007 bis 2014 existent. 2013 wurde die Ausbildungsunterstützungsgruppe (AusbUstgGrp) aufgestellt. Weiterhin gehört die Lehrmittelwerkstatt der Luftwaffe (LmWLw) zur Liegenschaft, die 1957 aufgestellt wurde und bis 1985 Lehrmittelwerkstätten der Luftwaffe hieß.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterschiedliche Wappen repräsentierten die OSLw: Anfangs war es ein blaues Schild mit gelbem Rand. Auf dem Schild war über einem geöffneten Buch ein weißer Adler abgebildet, der mit seinem Schnabel ein Schwert trug. Ein Wettbewerb ermöglichte 1962 die durch den Schulkommandeur Brigadegeneral Willi Wagenknecht abgesegnete Einführung eines neuen Wappens. Auf diesem sind drei stilisierte unterschiedlich große Adler zu sehen. Nach einem weiteren Wettbewerb 1977 wurde das Signet geringfügig angepasst. Dahinter steht der (Aus-)Bildungs- und Erziehungsauftrag der OSLw. Das Offizieranwärterbataillon trägt seit 1960 sein eigenes Wappen.[51]

Wahlspruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlspruch der OSLw ist seit 1987 „Ich will“. Insgesamt 15 Leitsätze für die angehenden Offiziere finden sich in den Hörsälen.[52]

Kommandeure der OSLw[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend eine Auflistung der Kommandeure der Offizierschule der Luftwaffe seit Gründung 1956:[53]

Nr. Dienstgrad Name von bis
01 O Rudolf Löytved-Hardegg 1. Oktober 1956 31. Dezember 1958
02 BrigGen Richard Heuser 1. Januar 1959 20. Juni 1961
03 BrigGen Konrad Stangl 21. Juni 1961 30. September 1963
04 BrigGen Willi Wagenknecht 1. Oktober 1963 30. September 1967
05 BrigGen Josef Jaitner 1. Oktober 1967 31. März 1971
06 BrigGen Werner Schmitz 1. April 1971 30. September 1973
07 BrigGen Karl-Heinz Franke 1. Oktober 1973 31. Dezember 1974
08 BrigGen Wolfgang Kessler 1. Januar 1975 30. September 1977
09 BrigGen Fred Noack 1. Oktober 1977 31. März 1979
10 BrigGen Horst Lamberty 1. April 1979 31. März 1983
11 BrigGen Hubert Marquitan 1. April 1983 30. September 1984
12 BrigGen Jürgen Schnell 1. Oktober 1984 30. September 1986
13 BrigGen Friedrich P. Busch 1. Oktober 1986 31. Dezember 1988
14 BrigGen Bruno Mielke 1. Januar 1989 13. Februar 1991
15 BrigGen Jörg Köpke 14. Februar 1991 15. März 1994
16 BrigGen Hans-Werner Jarosch 16. März 1994 11. März 1999
17 BrigGen Johann-Georg Dora 12. März 1999 18. September 2000
18 BrigGen Heinz Marzi 18. September 2000 19. September 2001
19 BrigGen Norbert Finster 20. September 2001 26. August 2003
20 BrigGen Jochen Both 27. August 2003 28. April 2005
21 BrigGen Gerhard Schulz 29. April 2005 31. März 2008
22 BrigGen Klaus Habersetzer 1. April 2008 4. April 2012
23 BrigGen Bernhardt Schlaak seit 4. April 2012[1]

Schulinfrastruktur in Fürstenfeldbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Blaues Palais“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauauftrag des Bundes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1973 bewilligte das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) den Bau eines Gebäudekomplexes in Fürstenfeldbruck. Die Oberfinanzdirektion München war verantwortlich für das Bauvorhaben, das 1974 genehmigt wurde. Der Münchner Architekt Kurt Ackermann entwarf das heute als Blaues Palais bekannte Schulgebäude, welches den bereits vorhandenen „Kilometerbau“ aus den 1930er Jahren ergänzen sollte. Am 25. April 1975 erfolgte die Grundsteinlegung,[54] fortan waren das Finanzbauamt München II und das Architekturbüro „Ackermann und Partner“ involviert. Der Bau mit Lehr- und Unterkunftsbereich für etwa 1.100 Lehrgangsteilnehmer, an dem ca. 120 – darunter viele Firmen aus der Region – Unternehmen mitwirkten, kostete etwa 100 Millionen D-Mark. Die Landschaftsarchitektur übernahm Günther Grzimek.[55] Im Jahre 1977[54] wurde der Betrieb aufgenommen. Die Einrichtung galt damals als die modernste Offizierschule in der Bundesrepublik[56] und zugleich als die bzw. eine auf dem neuesten Stand aller NATO-Luftstreitkräfte befindlichen[57]. Wenige Jahre später, 1981, erhielt Ackermann für die OSLw die BDA Preis Bayern / Anerkennung.[58]

Ludger-Hölker-Saal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1977 benannte man das ca. 850 Personen fassende Auditorium maximum („Ludger-Hölker-Saal“) der OSLw – die mitunter mit einem britischen College[59] verglichen wird – nach Oberleutnant Ludger Hölker, der 1964 beim Anflug auf den Fliegerhorst Lechfeld auf dem Lechfeld in Lagerlechfeld den Tod fand. Seit 2006 gehört er zu den vier „Vorbildern“ und offiziellen Traditionsträgern der Luftwaffe.[60]

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Offizierschule der Luftwaffe beherbergt seit 1956 eine Bibliothek[61] (Fachinformationsstelle), deren Bestand sich auf über 60.000 Medien, hinzu kommen diverse Zeitschriften, beläuft. Die Sammelgebiete sind u.a. Innere und Menschenführung, Ethik, deutsche Geschichte, Militär-/Kriegsgeschichte, Sicherheitspolitik und Politikwissenschaft.[62] Per Fernleihe können etwa Exemplare aus der Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr München (UniBwM) in Neubiberg und der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) in München bestellt werden.[63] Seit 2009 ist sie Mitglied des Landesverbandes Bayern im Deutschen Bibliotheksverband (dbv),[64] darüber hinaus gehört sie der Arbeitsgemeinschaft der Parlaments- und Behördenbibliotheken (APBB) an.[62]

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der OSLw wurden verschiedene Kunstwerke aufgestellt u.a. das „Astrolabium“ von Blasius Gerg, die „Planetarische Struktur“ von Karl Gerstner, ein Kunstwerk von Tomitaro Nachi, „Umbilly II“ von Panamarenko und ein Kunstobjekt von Herbert Oehm.[65]

Captain Higgins Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein für die Ausbildung genutztes Gebäude (227) wurde 2000 in „Captain Higgins Gebäude“ (nach dem „Vorbild“ Captain Richard W. Higgins) umbenannt. Es steht symbolisch für die deutsch-amerikanische Freundschaft.[66]

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die OSLw verfügt u.a. über eine Sporthalle mit Sportplatz und ein Schwimmbad. Seit 1986 finden in Fürstenfeldbruck abwechselnd mit der Offizierschule des Heeres in Dresden und der Marineschule Mürwik bei Flensburg Sportwettkämpfe statt.[67]

Ausbildung und Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Unterschied zu anderen Streitkräften bildet die Bundeswehr ihre Offizieranwärter (OA) nicht an einer Militärakademie aus, sondern stellt für die drei Teilstreitkräfte bzw. anderen militärischen Organisationsbereiche spezielle Ausbildungseinrichtungen zur Verfügung: Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden, Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fürstenfeldbruck, Marineschule Mürwik (MSM) bei Flensburg und Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw) in München.[68] Nachfolgend zur Ausbildung und Erziehung in der OSLw:

I. Lehrgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehrgang „Überleben Land“ auf dem Sauwaldhof im Allgäu (1995)

In der I. Lehrgruppe der OSLw finden die Offizierlehrgänge für Offizieranwärter des Truppendienstes in der Luftwaffe (OffzLehrgOATrDLw) statt. Sie wird von einem Oberst geführt. Der I. Lehrgruppe gehören vier Inspektionen an, die sich jeweils in vier bis sechs Hörsäle (A bis F) unterteilen. Die Inspektionen selbst haben einen Inspektionschef (InChef), im Dienstgrad Oberstleutnant oder Major. Jeder Hörsaal wird von einem Oberleutnant oder Hauptmann als Hörsaalleiter geführt und hat eine Stärke von ca. 20 Offizieranwärtern.

Die aus der dreimonatigen Allgemeinen Grundausbildung (AGA) Luftwaffe im Luftwaffenausbildungsbataillon (LwAusbBtl) in Germersheim/Roth kommenden Offizieranwärter im Dienstgrad Gefreiter (OA) werden für sieben Monate an der OSLw u.a. in Wehrrecht, Innere Führung, Politische Bildung und Militärgeschichte unterrichtet. Weiterhin erhalten sie eine Ausbildung in Menschenführung, Luftwaffenlehre und Fremdsprachen. Überdies ist ein Sportprogramm integriert. Integraler Bestandteil ist auch die Hindernisbahn sowie die Waffen- und Geländeausbildung, inklusive dem einwöchigen Lehrgang „Überleben Land“.[69]

Nach bestandener Offizierprüfung, die Voraussetzung für die spätere Leutnantsbeförderung ist, gehen die Obergefreiten (OA) mit Studium (Truppendienst SaZ 13 / Fliegerischer Dienst SaZ 16) in der Regel für 48 Monate an eine der Universitäten der Bundeswehr (UniBw) nach Hamburg oder München.[69] Ohne Studium folgt die Militärfachliche Ausbildung (ggf. streitkräftegemeinsam) und das Führungstraining (Truppendienst SaZ 13) oder die Fliegerische Vor/Erstausbildung (Fliegerischer Dienst SaZ 16).

II. Lehrgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der II. Lehrgruppe finden Ausbildungen zum Offizier, aber auch Fort- und Weiterbildungen statt. Die Lehrgruppe wird von einem Oberst geführt. Hörsaalleiter sind zumeist Hauptleute, teilweise sind auch Oberstleutnante vorgesehen.

6. Inspektion

Hier finden u.a. der sechswöchige Weiterbildungslehrgang für angehende Kommandeure statt, der breit unterrichtet wird.[70] Neben dem fünfwöchigen Einheitsführerlehrgang wird ein Lehrgang Ausbildungslehre für Lehroffiziere angeboten. Ferner sind Lehrgänge für Presseoffiziere und InfoMeister sowie die Controllingseminare und die Systematische Ausbildungsplanung hier beheimatet.

7. Inspektion

Die 7. Inspektion ist u.a. mit der Ausbildung der aus der Fachschule der Luftwaffe (FSLw) kommenden Offizieranwärter des Militärfachlichen Dienstes (OffzMilFD) im Rahmen eines 4 1/2-monatigen Lehrgangs betraut, der zweimal im Jahr abgehalten wird. Daneben werden Unteroffiziere des fliegerischen Dienstes und des Flugsicherungskontrolldienstes, die zum OffzMilFD zugelassen wurden, ausgebildet. Diese beginnen ihren Lehrgang einen Monat früher, um die Ausbildungsinhalte des fehlenden Feldwebellehrgangs zu kompensieren und nehmen dann am Lehrgang der OffzMilFD teil. Des Weiteren findet dort der zweiwöchige Militärische Auswahllehrgang (MAL) für Bewerber zum Offizier des Truppendienstes mit Vordienstzeit in der Unteroffizierslaufbahn statt.

Es findet hier auch die Ausbildung zum Reserveoffizier in Wehrübungen[71] in Form von zwei vierwöchigen Offizierlehrgängen statt. Die Ausbildung wird gegenwärtig (2015) umgestellt. Überdies ist es möglich bei einer Verpflichtung als SaZ 2 oder 3 die Ausbildung zum Reserveoffizier im Wehrdienst zu absolvieren, indem man am Offizierlehrgang und der vorgeschalteten Allgemeinen Grundausbildung teilnimmt. Es werden an die angehenden Reserveoffiziere die gleichen Anforderungen wie an die Zeit- und Berufssoldaten gestellt.

Zusätzlich führt die Inspektion seit 2006[72] die dreimonatige allgemeinmilitärische Basisausbildung der Sanitätsoffizier-Anwärter im Uniformträgerbereich Luftwaffe durch. Danach beginnen die angehenden Offiziere des Sanitätsdienstes ihr Studium.

8. Inspektion

In der 8. Inspektion findet der achtwöchige Lehrgang Führungstraining für Offiziere des Truppendienstes statt, den jeder Offizier als Abschluss seiner Offizierausbildung, zumeist direkt nach dem Studium besucht. Auch das dreiwöchige Führungstraining für Sanitätsoffiziere und das einmonatige Führungstraining für Reserveoffiziere wird hier durchgeführt.

9. Inspektion

Hier findet die vorfliegerische Ausbildung für Anwärter des fliegerischen Dienstes (AnwFlgDst) statt. Es ist die einzige Inspektion an der OSLw, in der auch Marinesoldaten ausbilden und ausgebildet werden. Außerdem findet hier der Fachlehrgang „Luftfahrtenglisch“ (Aviation English) statt, in dem die Anwärter für die militärische Flugsicherung und den Einsatzführungsdienst der Luftwaffe in die Grundlagen der Luftfahrt eingewiesen werden. Ferner gehört die Fachlehrgruppe Flugsicherheit zur 9. Inspektion.

Ausbildungszentrum für abbildende Aufklärung der Luftwaffe (AZAALw)

Das AZAALw ist die zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr für den Luftbilddienst. Dort werden Fotografen, Bildgerätetechniker und Luftbildauswerter ausgebildet. Die Luftbildauswerter lernen „Luftbilder“ von optischen, Infrarot- und Radarsensoren auszuwerten. Die Ausbildung erfolgt streitkräftegemeinsam, das heißt, dass alle Teilstreitkräfte ihr Personal am AZAALw ausbilden lassen. Neben verschiedenen Kursen für die unterschiedlichen Dienstgradgruppen werden auch streitkräftefremde Behörden nach Bedarf ausgebildet. Als besonderer Punkt im Rahmen der angebotenen Lehrgänge kann die Ausbildung als Radarbildauswerter gesehen werden. Diese Art der Ausbildung ist in der NATO einzigartig. Die Ausbildung erfolgt in einem mehrwöchigen Kurs am AZAALw. Im Rahmen einer militärischen Kooperation wird auch militärisches Personal aus Österreich und der Schweiz ausgebildet. Neben diesem Lehrbetrieb unterhält das AZAALw eine Lehrsammlung über die Geschichte der Luftaufklärung, welche seltene Exponate enthält. Diese Lehrsammlung wird u. a. durch die Initiative und den Einsatz ehemaliger Angehöriger des AZAALw ermöglicht.

Dozenten an der OSLw[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Lehrstabsoffizieren und Dozenten an der Offizierschule der Luftwaffe gehör(t)en u.a. die Historiker:

Internationale Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1958 ist die Bundesrepublik Deutschland Mitglied im internationalen Fliegerjugendaustauschprogramm International Air Cadet Exchange (IACE), das der internationalen Verständigung und Völkerfreundschaft dienen soll – eine Station ist u.a. die OSLw.[73]

Die OSLw pflegt seit den 1950er Jahren Beziehungen zu ausländischen Offizierschulen und Akademien. So besteht mit der United States Air Force Academy (USAFA) in Colorado Springs, Colorado ein Austauschprogramm. Dieses ermöglicht jeweils zwei Kadetten bzw. Offizieranwärtern den zweimonatigen Aufenthalt beim NATO-Partner, was insbesondere dem Fremdsprachenerwerb und dem kulturellen Verständnis dienen soll.[74] Auch mit der École de l’Air (EA) im südfranzösischen Salon-de-Provence gibt es Beziehungen, der Austausch beinhaltet u.a. einen Springerlehrgang, eine Einführung in die Aeronautik, eine zweiwöchige militärische Vorbereitung in Ancelle (Alpen) und eine mehrtägige Abschlussreise ins Ausland beinhaltet.[75] In der Folge kam es zu weiteren Kontakten u.a. mit dem Royal Air Force College in Cranwell (1968), der Academia General del Aire in San Javier (1979) und der Accademia Aeronautica in Pozzuoli (1995).

Ab den 1990er Jahren wurden die Kontakte nach Ost- und Südosteuropa ausgebaut. Außerdem trat die OSLw der Vereinigung European Air Force Academies (EUAFA) bei. Überdies pflegt die OSLw Beziehungen zur altehrwürdigen Theresianische Militärakademie (TherMilAk) in Wien[76] und integriert ausländische Kadetten aus Nicht-NATO oder EU-Staaten wie Thailand[77] als Lehrgangsteilnehmer.

Fliegerhorst Fürstenfeldbruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck galt bis in die 1990er Jahre hinein als „größer Arbeitgeber“ der Stadt.[14] Es waren am Standort während der Zeit der Offizierschule (ab 1977) u.a. folgende Dienststellen der Luftwaffe bzw. Bundeswehr untergebracht:

Seit 2002 befindet sich auf dem Fliegerhorst der Sektor für Informationstechnik 1 (IT-Skt1).

Tradition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unweit der Offizierschule der Luftwaffe befindet sich das durch den Hannoveraner Architekten Ernst Zinsser entworfene und 1966 eingeweihte Ehrenmal der Luftwaffe. Dieses trägt seit 1977 die Inschrift „IHR SEID UNVERGESSEN“.[78] Am Vortag des Volkstrauertags, richtet die OSLw mit ihren Offizieranwärtern hier ein offizielles Totengedenken aus. Zum Jahrestag des Kriegsendes findet seit den 1970er Jahren durch den britischen Luftwaffenattaché der (zeitgleich am Battle of Britain Memorial[79] durch den deutschen Luftwaffenattaché) und den Schulkommandeur eine Kranzniederlegung statt.[80] Von 2008[81] bis 2012[82] wurden vor dem Denkmal die Vereidigungen und Gelöbnisse der OSLw abgehalten. Die Stadt bekannte sich 2012 dazu, das bisher unter der Obhut der Luftwaffe stehende Denkmal nach 2019 zu übernehmen und zu erhalten.[83]

Auch aufgrund des bisweilen internationalen[84] Ansehens deutscher „Fliegerasse“ wurden, wie ab den 1960er Jahren in der Luftwaffe durchaus üblich,[85] entsprechende Traditionsnamen auf dem noch nicht Schulgelände des Fliegerhorstes gewählt. Spätestens mit dem 2004 vorgelegten Gutachten des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) zur Person Mölders[86] und der folgenden Beschlüsse der Politik setzte ein, wenn auch zum Teil mühseliges,[87] Umdenken ein, sodass 2005/06 ausnahmslos, ob problematisch oder nicht, alle Wege auf dem Gelände in „Straße der Luftwaffe“[88] umbenannt wurden. Den Protest einzelner Politiker wies die Bundeswehr zurück.[89]

Im Zeitraum 2001/02 erarbeitete eine Arbeitsgruppe an der Offizierschule in Fürstenfeldbruck das neue Leitbild „Team Luftwaffe“, eine gelebte Innere Führung.[90] In diesem Kontext sind auch die bundeswehreigenen, gewachsenen „Vorbilder“ zu sehen,[91] die in den 2000er Jahren teilweise bei Namensgebungen auf dem Schul- bzw. Kasernengelände zum Tragen kamen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Münchner Architekturbüro „Ackermann und Partner“ wurde 1976 für die Heizzentrale der Offizierschule der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck mit dem Preis des Deutschen Stahlbaues von bauforumstahl e.V. ausgezeichnet.[92]

Mehrere ausgediente Systeme wurden auf dem Gelände des Fliegerhorstes und der Offizierschule aufgestellt, so finden sich seit 1989 ein einstrahliges Kampfflugzeug vom Typ F-104 G Starfighter und seit 2001 eine Mittelstreckenrakete vom Typ Pershing 1A.[32]

Im Jahre 1999 wurde neben der Hauptwache des Fliegerhorstes ein Denkmal für die Opfer der missglückten Befreiung bei der Geiselnahme von München (während der Olympischen Spiele 1972) eingeweiht.[32]

Förderverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2000 wurde auf Mitinitiative des damaligen Schulkommandeurs Brigadegeneral Johann-Georg Dora die Gneisenau Gesellschaft zur Förderung der OSLw e.V. (GG) gegründet. Sie ist nach dem preußischen Generalfeldmarschall und Heeresreformer August Neidhardt von Gneisenau benannt und dient der Vertiefung ethisch-rechtlicher Aspekte des Offizierberufs, der Auseinandersetzung mit Fragen des Einsatzes, der zeithistorischen Bildung und der Förderung von Kultur- und Sportveranstaltungen. Der Lehrgangsbeste an der Offizierschule wird regelmäßig mit einem „Gneisenau-Pokal“ gewürdigt. Von 2001 bis 2012 erschien die militärhistorisch, sicherheitspolitisch und erzieherisch ausgerichtete Schriftenreihe Gneisenau Blätter (GB), deren redaktionelle Leitung ab 2004 Oberregierungsrat Eberhard Birk, Dozent für Militärgeschichte und Politische Bildung an der OSLw, oblag.[93]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber verlieh während der Feierlichkeiten zu „50 Jahre Bundeswehr in Bayern“ (2005) der Offizierschule im Hofgarten der Münchner Residenz das Fahnenband des Freistaates Bayern für die Truppenfahne der OSLw.[94]

2013 wurde der Offizierschule für ihr soziales Engagement die Ehrenmedaille in Bronze des Bundeswehr-Sozialwerks verliehen.[95]

Wiederholt erhielten OAs der OSLw für ihre besonderen Leistungen Ehrenpreise der italienischen und spanischen Luftwaffe.[96][97]

Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den Absolventen der Offizierschule der Luftwaffe sind hochrangige Luftwaffenoffiziere der Bundeswehr (siehe auch Liste der Generale der Luftwaffe der Bundeswehr). Neben späteren Inspekteuren der Teilstreitkraft sind vor allem folgende Viersternegenerale der Luftwaffe zu nennen: Gerhard W. Back und Eberhard Eimler sowie Harald Kujat, zuletzt Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Zur bemannten Raumfahrt trugen die ehemaligen Offizieranwärter Thomas Reiter und Klaus-Dietrich Flade bei. Reserveoffiziere der Luftwaffe sind in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vertreten; zu den Absolventen gehören u.a. der Politiker Gregor Golland[98], der Historiker Reiner Pommerin[99] und der Industriemanager Hartmut Mehdorn[100]. Auch ausländische Kadetten zählen zu den Alumni wie der zum Air Chief Marshal der Royal Thai Air Force beförderte Apisit Chulamokha.[101]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte

  • Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011.
  • Michael Gutbier: „Geschichte erklärbar machen“. Die Wehrgeschichtliche Lehrsammlung an der Offizierschule der Luftwaffe. In: Eberhard Birk im Auftrag der Gneisenau-Gesellschaft der OSLw e.V. (Hrsg.): Gneisenau Blätter, Militärgeschichte in der Bundeswehr 10 (2011), S. 48–51.
  • Heiger Ostertag: Geschichtsunterricht im außerschulischen Bereich – das Beispiel eines wehrgeschichtlichen Seminartages an der Offizierschule der Luftwaffe. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 41 (1990) 10, S. 627–632.
  • Peter Popp: Vor 50 Jahren. Beginn der Ausbildung der Offiziere in der Deutschen Luftwaffe. In: Adler Info 20 (2006) 4, S. 5 ff.

Architektur

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Offizierschule der Luftwaffe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Offizierschule der Luftwaffe: Der Kommandeur. luftwaffe.de, abgerufen am 18. April 2012.
  2. Siehe Chronologie: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 795.
  3. Siehe Chronologie: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 794.
  4. Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 576.
  5. a b c Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 578.
  6. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 133.
  7. a b BArch, BL 13 Schulen der Luftwaffe.
  8. Martin Rink: Die Bundeswehr 1950/55–1989 (= Militärgeschichte kompakt. 6). DeGruyter Oldenbourg, München 2015, ISBN 978-3-11-044096-6, S. 59.
  9. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 134.
  10. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 157.
  11. Rudolf J. Schlaffer: Der Wehrbeauftragte 1951 bis 1985. Aus Sorge um den Soldaten (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Band 5). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-58025-9, S. 196.
  12. Martin Rink: Bundeswehr. In: Historisches Lexikon Bayerns. 27. Oktober 2010, abgerufen am 7. November 2015.
  13. a b Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 71.
  14. a b Gerhard Neumeier: Die Geschichte des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 13.
  15. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 136.
  16. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 146.
  17. Siehe Chronologie: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 823.
  18. Siehe Zeittafel: Hans Ehlert (Hrsg.): Armee ohne Zukunft. Das Ende der NVA und die deutsche Einheit. Zeitzeugenberichte und Dokumente (= Militärgeschichte der DDR. Bd. 3). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2002, ISBN 3-86153-265-4, S. 546.
  19. Siehe Zeittafel: Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 312.
  20. Si: Erstmals Frauen an der Offizierschule. In: Süddeutsche Zeitung, 3. Mai 1996, S. 3.
  21. doe: Frauen an Offizierschule. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Januar 2001, S. R1.
  22. Florian J. Haamann: Hals und Beinbruch. In: Süddeutsche Zeitung, 13. September 2014, S. R9.
  23. Gerhard Eisenkolb: Kellerer gibt Offizierschule verloren. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Oktober 2011, S. R1.
  24. Gerhard Eisenkolb: Luftwaffe bleibt bis 2019. In: Süddeutsche Zeitung, 13. Juni 2013, S. R1.
  25. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 142.
  26. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 143.
  27. SZ: Gegen Gewalt und Hass. In: Süddeutsche Zeitung, 10. Februar 2004, S. R3.
  28. llg: Fischer: Bedrohungprofil hat sich verändert. In: Süddeutsche Zeitung, 3. März 2006, S. R1.
  29. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 144.
  30. Eberhard Birk: „10 Jahre Armee der Einheit“. Podiumsdiskussion im Ludger-Hölker-Saal. In: Adler Info 15 (2001) 1, S. 24 f.
  31. Eberhard Birk: Ausstellung „Deutsche Jüdische Soldaten“ an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck eröffnet. In: Adler Info 16 (2002) 3, S. 10 f.
  32. a b c Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 145.
  33. Eberhard Birk: Aufstand des Gewissens. Militärischer Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime 1933–1945. In: Adler Info 16 (2002) 1, S. 26 f.
  34. Eberhard Birk: „Demokratie ist verletzlich“. Bundesamt für Verfassungsschutz präsentierte seine Ausstellung. In: Adler Info 17 (2003) 1, S. 20 f.
  35. Peter Bierl: Dokumentation zum Nachdenken. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Oktober 2002, S. R3.
  36. barb: Mauern und Stacheldraht. In: Süddeutsche Zeitung, 22. März 2002, S. R3.
  37. SZ: Geschichte der Luftwaffe. In: Süddeutsche Zeitung, 7. Mai 2010, S. R4.
  38. SZ: Alltag der Offizierschule. In: Süddeutsche Zeitung, 25. Oktober 2006, S. R3.
  39. doe: Besuch im Fliegerhorst. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Oktober 2008, S. R5.
  40. doe: Besuch im Fliegerhorst. In: Süddeutsche Zeitung, 30. Mai 2007, S. R3.
  41. Siehe: Klaus Peter Gärtner, Hans Aschenbrenner: Rechnergestützte Auslese und rechnergestütztes Training von Personen für komplexe Fahrzeugführungsaufgaben. Am 23. und 24. November 1988 in Fürstenfeldbruck, Offizierschule der Luftwaffe im Fliegerhorst (= DGLR-Bericht. 89,03). DGLR, Bonn 1989, ISBN 3-922010-46-6.
  42. Viktor Toyka, Rüdiger Kracht: Clausewitz-Gesellschaft. Chronik 1961–2011. Hrsg. durch die Clausewitz-Gesellschaft, Hamburg 2011, ISBN 978-3-9810794-6-3, S. 95 f.
  43. Siehe: Hans Krech (Hrsg.): Luftwaffen und bodengebundene Fliegerabwehr in der Transformation. Beiträge von der WIFIS-Jahrestagung (28. – 29. August 2006) in der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck (= Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Bd. 27). Köster, Berlin 2007, ISBN 978-3-89574-624-6.
  44. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 25.
  45. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 43.
  46. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 50.
  47. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 129.
  48. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 156.
  49. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 168.
  50. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 139.
  51. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 141.
  52. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 140.
  53. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 148 ff.
  54. a b Siehe Chronologie: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 813.
  55. Matthias Schirren für die Akademie der Künste (Hrsg.): Kurt Ackermann. Das Gesamtwerk des Architekten. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2006, ISBN 978-3-7757-1498-3, S. 99.
  56. Gerhard Neumeier: Die Geschichte des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 22.
  57. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 137.
  58. Matthias Schirren für die Akademie der Künste (Hrsg.): Kurt Ackermann. Das Gesamtwerk des Architekten. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2006, ISBN 978-3-7757-1498-3, S. 288.
  59. Siehe: Jürgen Joedicke u.a.: Offiziersschule als College. In: Bauen + Wohnen 32 (1978) 6, S. 250–256; Gerhard Neumeier: Die Geschichte des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 22.
  60. Loretana de Libero: Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 18.
  61. Hans-Joachim Genge: Aufbau und Entwicklung des Bibliothekswesens der Bundeswehr und ihrer Bibliotheken in Bayern. In: Paul Niewalda (Hrsg.): Bibliothekslandschaft Bayern: Festschrift zum 65. Geburtstag von Max Pauer. Harrassowitz, Wiesbaden 1988, ISBN 3-447-02899-8, S. 352.
  62. a b Marlies Janson, Helmut Optiz (Red.): Handbuch der Bibliotheken. Deutschland, Österreich, Schweiz. 17. Ausgabe, de Gruyter Saur, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-023526-5, S. 141.
  63. mas: Begehrte Bücher über den Widerstand. In: Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 1996, S. ???.
  64. Mitglieder: Fachinformationsstelle Offizierschule der Luftwaffe, bibliotheksverband.de, abgerufen am 25. November 2015.
  65. Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (Hrsg.): Bauten des Bundes, 1965–1980. Müller, Karlsruhe 1980, ISBN 3-7880-9650-0, S. 234.
  66. Loretana de Libero: Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 19.
  67. nke: Kampf um die beste Platzierung. In: Süddeutsche Zeitung, 15. Juli 2000, S. R3.
  68. Martin Rink: Die Bundeswehr 1950/55–1989 (= Militärgeschichte kompakt. 6). DeGruyter Oldenbourg, München 2015, ISBN 978-3-11-044096-6, S. 130.
  69. a b Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 138.
  70. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 159.
  71. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 162.
  72. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 158.
  73. Jutta Czeguhn: „Ich habe noch nie so viel gegessen“. In: Süddeutsche Zeitung, 4. August 1999, S. 3.
  74. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 152.
  75. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 153.
  76. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 153.
  77. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (Hrsg.): Jahresbericht 2013. Potsdam 2013, S. 62.
  78. Gerhard Neumeier: Die Geschichte des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 21.
  79. Heiner Möllers: Die nationale und internationale Bedeutung des Flugplatzes Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 69.
  80. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 63.
  81. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 154.
  82. Peter Popp: Der Erinnerungsort FFB aus Sicht der Luftwaffe. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 92.
  83. Paul Hoser: Die Bedeutung des Fliegerhorstes für die Stadt Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 47 f.
  84. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 62.
  85. Heiner Möllers: Die Luftwaffe und ihr Umgang mit der »Tradition«. Ein historischer Abriss. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 31.
  86. Heiner Möllers: Die Luftwaffe und ihr Umgang mit der »Tradition«. Ein historischer Abriss. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 33.
  87. Jörg Hillmann: Der Mythos vom unpolitischen Soldaten. Aspekte einer »Ansichtssache« nicht nur in der Frühphase der Bundeswehr. In: Michael Epkenhans (Hrsg.): Die Suche nach Orientierung in deutschen Streitkräften 1871 bis 1990 (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 1). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2006, ISBN 3-9808882-2-3, S. 49.
  88. Wolfgang Krause: Auf dem Stadtplan unbesiegt. In: Süddeutsche Zeitung, 15. Januar 2012, S. R5.
  89. Paul Hoser: Die Bedeutung des Fliegerhorstes für die Stadt Fürstenfeldbruck. In: Martin Kornacher, Gerhard Neumeier (Hrsg.): Gelebte Geschichte: Der Fliegerhorst und die Stadt Fürstenfeldbruck – Geschichte, Erinnerung und Zukunft. Im Auftrag der Stadt Fürstenfeldbruck, Stadt Fürstenfeldbruck Stadtarchiv, Fürstenfeldbruck 2015, ISBN 978-3-9817864-0-8, S. 48.
  90. Eberhard Birk: Steinhoff und sein „Bild des Offiziers in der Luftwaffe“. In: Eberhard Birk, Heiner Möllers, Wolfgang Schmidt (Hrsg.): Die Luftwaffe zwischen Politik und Technik (=Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe. Bd. 2). Hartmann, Miles-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-937885-56-8, S. 145.
  91. Loretana de Libero: Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 14.
  92. Ingeborg Flagge (Hrsg.): Ackermann und Partner. Buildings and projects 1978–1998. Mit einer Einleitung von Wolfgang Jean Stock, Prestel, München u.a. 1998, ISBN 3-7913-1935-3, S. 302.
  93. Michael Gutbier (verantwortlicher Redakteur): WGLS, Wehrgeschichtliche Lehrsammlung, Offizierschule der Luftwaffe. Dokumentation der Ausstellung. Hrsg. durch die Offizierschule der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck 2011, S. 155.
  94. Ministerpräsident verleiht Fahnenband. In: Adler Info 20 (2006) 1, S. 1; Ministerpräsident Edmund Stoiber verleiht Fahnenbänder. geschichte.luftwaffe.de, 13. Oktober 2005; SZ: Stoiber überreicht Fahnenband. In: Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2005, S. R3.
  95. J. K.: Ehrungen. In: Mitgliederzeitschrift des Bundeswehr-Sozialwerks 48 (2013) 3, S. 31.
  96. SZ: Auszeichnung als Ansporn. In: Süddeutsche Zeitung, 9. Dezember 2003, S. R3.
  97. Soldaten ausgezeichnet. In: Süddeutsche Zeitung, 21. Dezember 2009, S. R4.
  98. Oswald Fahrner, Claudia Jendrosch: Gregor Golland – Politiker und Reservist. luftwaffe.de, 5. August 2014, abgerufen am 28. November 2015.
  99. Reiner Pommerin: Der Luftwaffe verbunden. Erfahrungen eines Reservisten. In: Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 264.
  100. Hartmut Mehdorn: »Glauben Sie, dass ein Weichei ein so großes Unternehmen wie die Bahn führen kann?«. In: Barbara Nolte, Jan Heidtmann: Die da oben. Innenansichten aus deutschen Chefetagen (= Edition Suhrkamp. 2599). Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-12599-1, S. 35.
  101. Apisit Chulamokha: Als thailändischer Soldat bei der Bundeswehr. In: Andreas Stoffers (Hrsg.): Sawasdee. 150 Jahre deutsch-thailändische Freundschaft. 50 Jahre Deutsch-Thailändische Gesellschaft (= Deutsch-Thailändische Gesellschaft e. V. 26). Rosenheimer, Rosenheim 2012, ISBN 978-3-475-54134-6, S. 165.