Natalija Semenowa

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Natalija Semenowa Leichtathletik

Natalya Fokina-Semenova.jpg
Natalija Semenowa bei den Weltmeisterschaften 2007

Voller Name Natalija Wiktoriwna Semenowa
Nation UkraineUkraine Ukraine
Geburtstag 7. Juli 1982 (35 Jahre)
Geburtsort HorliwkaSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 178 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Disziplin Diskuswurf
Bestleistung 64,70 m
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U23-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U20-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Bronze0 Helsinki 2012 62,91 m
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Daegu 2003 63,11 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2003 59,30 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Grosseto 2001 56,69 m
letzte Änderung: 30. April 2017

Natalija Wiktoriwna Semenowa, geboren als Natalija Wiktoriwna Fokina, (ukrainisch Наталія Вікторівна Фокіна-Семенова; * 7. Juli 1982 in Horliwka, damals Ukrainische SSR) ist eine ukrainische Diskuswerferin und vierfache Olympiateilnehmerin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Junioreneuropameisterin aus dem Jahr 2001 gewann bei der Sommer-Universiade 2003 in Daegu den Titel mit 63,11 Metern; ebenfalls 2003 siegte sie bei den U23-Europameisterschaften. Während sie bei den Olympischen Spielen 2004 mit 58,28 Metern in der Qualifikation ausschied, erreichte sie bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki den Vorkampf und belegte mit 58,44 Metern den neunten Platz. Ebenfalls auf dem neunten Platz lag sie am Ende bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg. Ein Jahr später erreichte sie bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka den Endkampf und platzierte sich mit 61,17 Metern auf dem siebten Rang. 2008 gewann sie mit 62,87 Metern ihren ersten ukrainischen Meistertitel. Bei den Olympischen Spielen 2008 schied sie mit 60,18 Metern als 14. der Qualifikation aus.

2011 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu in der Qualifikation aus. 2012 gewann sie die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Helsinki mit 62,91 m. Sie qualifizierte sich zudem für ihre dritten Olympischen Spiele in London, bei denen sie aber bereits in der Qualifikation ausschied. 2013 konnte sie die Qualifikationsrunde bei den Weltmeisterschaften in Moskau ein weiteres Mal nicht überwinden, wie auch bei den Europameisterschaften 2014 in Zürich. 2015 belegte sie im Finale der Weltmeisterschaften in Peking den zwölften und letzten Platz. 2016 landete sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam auf dem sechsten Rang. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro folgte ihr viertes Aus in der Qualifikation.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2010. SportsBooks, Cheltenham 2010, ISBN 978-1-899807-92-5, Kurzporträt auf S. 236.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Natalya Fokina-Semenova – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien