Nationaler Geopark Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen

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Logo des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen

Der Nationale Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen umfasst etwa ein Gebiet von 100 km in Ost-West-Erstreckung (Breite des Harzes) und 120 km Länge in Nord-Süd-Erstreckung und liegt in den drei deutschen Ländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Innerhalb des Geoparks vollzieht sich ein naturräumlicher Wechsel von der Geestniederung des Aller-Flachlandes über das reich gegliederte ostfälische Hügelland bis hin zum Harzer Mittelgebirge.

Er umfasst Naturparks und andere naturschutzrechtliche Schutzgebiete, die den Harz, den Elm und den Drömling als Zielgebiet für den naturnahen Tourismus ausweisen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zur Errichtung eines Nationalen Geoparks entstand im Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen durch den FEMO e. V. in Königslutter. 2002 kam der Regionalverband Harz als Träger für das Harzgebiet hinzu.

Informationszentren des Geoparks entstanden u. a. in Königslutter, Goslar, Salzgitter, Torfhaus, im Brockenhaus auf der Brockenkuppe, in Quedlinburg und an der Einhornhöhle.

Auszeichnung als Geopark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UNESCO definiert für einen Geopark drei übergeordnete Ziele: Bewahrung der intakten Umwelt, Impulse für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und geowissenschaftliche Wissensvermittlung. Es gibt derzeit (Stand März 2016) in Europa 64 Geoparks, die von der UNESCO als Europäischer Geopark und als Globaler Geopark zertifiziert sind. Sechs der insgesamt 15 deutschen Geoparks haben diese internationale Auszeichnung erhalten und arbeiten daher in einem europaweiten Netzwerk zusammen[1].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harz Braunschweiger Land Ostfalen UNESCO Global Geopark auf der Liste der UNESCO-Geoparks (englisch). Abgerufen am 3. Mai 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]