Neerach

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Neerach
Wappen von Neerach
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Dielsdorfw
BFS-Nr.: 0088i1f3f4
Postleitzahl: 8173
Koordinaten: 677881 / 262868Koordinaten: 47° 30′ 43″ N, 8° 28′ 21″ O; CH1903: 677881 / 262868
Höhe: 449 m ü. M.
Fläche: 6,01 km²
Einwohner: 3151 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 524 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
12,5 % (31. Dezember 2016)[2]
Gemeindepräsident: Markus Zink (parteilos)
Website: www.neerach.ch
Neerach aus der Luft

Neerach aus der Luft

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Neerach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Blau eine silberne Rose mit grünen Kelchblättern, überhöht von einem gestürzten, gebildeten goldenen Halbmond.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Neerach und Riedt, die bis vor rund 35 Jahren noch zwei eigenständige Zivilgemeinden bildeten.

Die Landschaft ist recht flach mit sanften Hügeln. In den Niederungen im Südosten der Gemeinde liegen die Feuchtgebiete des Neeracherrieds. Der Wald bedeckt lediglich 5,5 % der Gemeindefläche von 601 ha, 65 % dienen der Landwirtschaft, 6,3 % dem Verkehr und 11,1 % ist Siedlungsgebiet.

Die Gemeinde Neerach grenzt im Norden an Stadel bei Niederglatt, im Nordosten an Hochfelden, im Osten an Höri, im Südosten an Niederglatt, im Südwesten an Steinmaur und im Nordwesten an Bachs.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 382
1689 568
1791 483
1850 784
1900 555
1950 543
1970 718
2000 2366
2009 2946

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident für die Amtsdauer 2018–2022 ist Markus Zink (Parteilos).[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die Bevölkerungsstruktur haben sich in Neerach seit Beginn der 1960er Jahre auch die Gemeindefinanzen und Steuerverhältnisse gewandelt. Der einfache Staatssteuerertrag ist in dieser Zeit von Fr. 30'000.00 auf 9,7 Mio. Franken angewachsen, während der damals an der oberen Grenze liegende Gemeindesteuerfuss von 156 % auf heute 73 % gesunken ist. Neerach ist damit die steuergünstigste Gemeinde im Kanton Zürich.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Türmlischulhaus

Der Ort Neerach wurde erstmals als "Neeracho" erwähnt und ist damit nach heutigen Erkenntnissen eine gallorömische Gründung. Neerach war über lange Jahrhunderte ein lokales Zentrum der habsburgischen, dann der zürcherischen Landesverwaltung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neerach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  3. Gemeinderat. Gemeinde Neerach, abgerufen am 19. Mai 2018.
  4. tagesanzeiger.ch: Ein Bauerndorf hat sich zum Steuerparadies gespart - News Zürich: Region - tagesanzeiger.ch, Zugriff am 23. Januar 2011