Nicky Romero

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Nicky Romero beim Electric Love Festival 2013
Nicky Romero beim Electric Love Festival 2013
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles[1][2]
Wild One Two (mit David Guetta & Sia)
  DE 65 30.04.2012 (3 Wo.)
  AT 43 27.04.2012 (2 Wo.)
I Could Be the One (mit Avicii und Noonie Bao)
  DE 37 18.01.2013 (26 Wo.)
  AT 15 11.01.2013 (25 Wo.)
  CH 26 13.01.2013 (20 Wo.)
  NL 7 05.01.2013 (18 Wo.)
  UK 1 Gold 23.02.2013 (25 Wo.)
Like Home (mit Nervo)
  UK 33 04.05.2013 (3 Wo.)
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Nicky Romero (* 6. Januar 1989 in Amerongen; eigentlich Nick Rotteveel) ist ein niederländischer DJ und Musikproduzent in den Bereichen House, Electro und Progressive.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis 2012: Durchbruch in der EDM-Szene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nick Rotteveel wurde in Amerongen, in den Niederlanden geboren, wo er auch aufwuchs. Später zog er für ein Jahr nach Kingston in Kanada, woraufhin er in die Niederlande zurückkehrte um seine Ausbildung abzuschließen. Das letzte Semester absolvierte er in Frankreich.

Nachdem er die Schule absolviert hatte, arbeitete er eine Zeit lang als Barkeeper und begann nebenbei eigene Musik zu produzieren. Das Plattenlabel „Once Records“ wurde daraufhin auf ihn aufmerksam und bot ihm einen Plattenvertrag an. Mit den Singles Privilege und Qwerty erschienen dann seine ersten beiden Veröffentlichungen, gefolgt von Funktion One. Schnell kamen auch Anfragen von Mayorlabels wie „Toolroom“ oder „Spinnin’ Records“. Doch nicht nur die Labels äußerten Interesse, sonder auch der französische DJ und Produzent David Guetta meldete sich per E-Mail, um ihm das Angebot zu machten einen Remix seines Tracks When Love Takes Over zu produzieren. Beide DJs trafen sich einige Zeit auf Ibiza für eine gemeinsam Studiosession. Aus dieser Kollaboration entwickelte sich eine Freundschaft.

Auf ersten Erfolg durch seinen Remix, gelang Romero dann mit seiner Single My Friend, die über „Spinnin‘ Records“ veröffentlicht wurde, der endgültige Durchbruch in der EDM-Szene. Der Song schaffte es bis auf Platz 4 der Beatport-Charts. 2011 setzte er den Fokus neben seinen eigenen Veröffentlichungen viel mehr auf Remixe. Ergebnisse waren unter anderem zu Where Them Girls At von David Guetta mit Flo Rida und Nicki Minaj, What A Feeling von Alex Gaudino und Kelly Rowland oder auch zu Dirty Dancer von Enrique Iglesias, Lil Wayne, Usher und Nayer. Neben einer Kollaboration mit den Bingo Players erschien auch eine Produktion mit dem zu dem Zeitpunkt ebenfalls als Nachwuchs-DJ gehandelten Hardwell, die den Titel Beta trägt. Die Nummer erschien überraschenderweise über „Spinnin’“, entwickelte sich aber zu einem Erfolg, obwohl Beta gravierende Unterschiede zu anderen Nicky-Romero-Produktionen aufweist.

2012-2013: Erste kommerzielle Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo seine Plattenlabels

Im Frühjahr 2012 gewann Romero stark an Popularität, was auf seine Produktion Toulouse zurückzuführen war. Diese prägte die Dirty-Dutch-, sowie auch die zunehmend wachsende Big-Room-Szene. Zudem wurde sie zu einer der am längsten in den Beatport-Top-Ten verweilenden Singles.[3] Zur Anerkennung seines Talents zählte ihn MTV zu einen der EDM-Künstler die es galt im Jahr 2012 zu verfolgen.[4] Ende April 2012 gab Nicky Romero auf seiner offiziellen Twitter-Seite den Launch seines eigenen Plattenlabels „Protocol Recordings“ bekannt. Zudem hatte er angekündigt, eine eigene Radioshow mit dem Namen „Protocol Radio Show“ zu starten. Der erste Release des Labels ist der Track „WTF!?“, den er gemeinsam mit dem niederländischen DJ ZROQ produziert hatte. Der Track wurde von Nicky Romero erstmals in seinem Set beim Ultra Music Festival

Gemeinsam mit David Guetta hielt er einen Residenz-Posten im Party-Hot-Spot auf Ibiza für den Sommer 2012.[5] Ebenfalls mit Guetta veröffentlichte er das Lied Wild One Two, das unter dem Pseudonym Jack Back erschien. Der Titel stellt einen Remix der beiden zu Flo Ridas und Sias Wild Ones dar. Das Lied brachte Romero erstmals in die offiziellen Single-Charts von Deutschland, Österreich und Kanada. Ebenfalls mit Guetta brachte er später im Jahr 2012 den Big-Room-Track Metropolis heraus. Weitere Kollaborationen entstanden unter anderem mit Calvin Harris und Fedde Le Grand.

Im Oktober 2012 erhielt Nicky Romero eine DJ-Mag-Auszeichnung als „Highest New Entry“. Mit Skrillex und Dash Berlin bildet er damit einen der höchsten Einstiege aller Zeiten. Am 12. November 2012 veröffentlichte Romero gemeinsam mit dem australischen DJane-Duo Nervo das Lied Like Home, das sich ebenfalls zu einem großen Erfolg entwickelte und neben seiner Heimat, den Niederlanden, ebenfalls in Großbritannien und Schweden die Charts erreichen. Insbesondere eine Remix-Version von Dannic machte den Titel bekannt..

Im selben Jahr arbeitete er gemeinsam mit dem schwedischen DJ und Produzent Avicii. Die Ankündigung einer gemeinsamen Single löste unter Fans großen Hype aus. Bereits weit vor Release wurde das Instrumental des Liedes von Avicii premiert und im Herbst 2012 folgte die Premiere der endgültigen Vocal-Version in Aviciis „Levels“-Podcast. Nach der Veröffentlichung am 26. Dezember 2012 mit Noonie Bao als Sängerin, entwickelte sich das Lied zu Nicky Romeros ersten weltweiten Erfolg führt. So stieg die Single auf Platz-eins der britischen Single-Charts ein und erreichte weiterhin die Top-10 in unter anderem Australien, Schweden, Niederlanden und Tschechien.

2013-2014: Ausweitung seines Musikbusiness’, erstes Studioalbum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an I Could Be The One und Still The Same Man mit Nilson und John Christian, veröffentlichte Nicky Romero im März 2013 seine lang erwartete Single Symphonica, die auf direktem Wege Platz-eins der Beatport-Top-100 erreichte. Diese punktete insbesondere durch seinen klassischen Lead-Sound und aggressiven Electro-House-Drop.[6] Seine nächste Veröffentlichung, eine Zusammenarbeit mit Krewella mit dem Titel Legacy erreichte als nächster Titel Platz-eins auf Beatport.[7] Über Steve Angellos „Size Records“ erschien daraufhin der Titel SOTU, der in Zusammenarbeit mit Sunnery James und Ryan Marciano entstand.[8] Neben seinen Residenz-Auftritten im Light in Las Vegas trat er ebenfalls erstmals auf große Festivals, wie dem Ultra Music Festival, dem EDC Vegas oder auch dem Tomorrowland auf. Neben seinem Tomorrowland-Auftritt mit David Guetta und Afrojack sorgte auch seine Google-Glasses interaktiv dargebotene [9] Performance bei der TomorrowWorld für Aufsehen. Im Oktober 2013 rückte Romero bis auf Nummer 7 der DJ-Mag-Charts vor.[10] Er startete zum einen seinen wöchentliche Radio-Poscast „Protocoll-Records“ und konzentrierte sich umso mehr auf sein Plattenlabel, wodurch er sich mit seinen eigenen Produktionen außen vor, kehrte aber schließlich gegen Herbst 2014 mit dem Lied Feet On The Ground, das von Anouk gesungen wird zurück. Parallel kündigte er an, an einem ersten Studioalbum zu arbeiten.

Neben seiner Musik ist er für verschiedene Arten von Benefiz-Projekte aktiv, wie zum Beispiel „10.000 Hours – People Planet Party“, mit dem Spielplätze für beeinträchtigte Kinder renoviert werden.

Legacy bildete die Hintergrundmusik der Anpreisung der Rückkehr der australischen Soap-Opera Revenge. Diese Nachricht kursierte durch zahlreiche Medien und war letzten Endes der Auslöser für eine Platzierung auf Nummer 50 der offiziellen Single-Charts in Australien. Im August 2014 schloss Nicky eine Partnerschaft mit der EDM-Lifestyle-Marke Electro-Family, mit der er ein Armband entwarf, dessen gesamte Einträge an die Organisation „Fuck Cancer“ gespendet wurde.

Ende 2014 bis heute: Genre-Variation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicky Romero während eines Interviews mit „VERY TV“

Im Oktober 2014 veröffentlichte er zusammen mit dem niederländischen DJ-Duo Vicetone und der Musikgruppe When We Are Wild das Lied Let Me Feel, das nicht wie seine ursprünglichen Singles einem aggressiven Electro-House-Stil aufwiesen, sondern viel mehr auf einen seichten Progressive-House-Stil zu. Der Track konnte ebenfalls auf Platz-eins der Beatport-Charts vorrücken und erhielt sowohl für Vocals, als auch für die technischen Aspekte großes Lob. Ebenfalls im Oktober 2014 erreichte Nicky Romero Platz 8 in der DJ Mag Top 100 und war damit zum dritten Mal einer der hundert besten DJs.

In einem ähnlichen Gewand schlossen Warriors mit Volt & State sowie Lighthouse an. Lighthouse wird von dem schottischen Singer-Songwriter Danny Shah gesungen und brachte Romero insbesondere im Airplay große Erfolge ein. Kurz darauf erschien das Lied Harmony, das gemeinsam Stadiumx produziert wurde und führte ähnlich wie auch sein im April 2016 erschienener Track Novell seinen High-Energy-Progressive-Track fort. Dieser wurde von Release zu Release auf technisch gesehen immer fortschrittlicher beschrieben. Im selben Jahr brachte Romero in Zusammenarbeit mit Chic’s Nile Rogers die Single Future Funk heraus. Diese, sowie auch der Track Ready to Rumble bildeten Romero auch wieder Grundlagen außerhalb des Progressive-House-Bereichs. Letzteres wies zudem auch Elemente seines Klassikers Toulouse auf.

Im Herbst 2015 verschlechterte sich sein Rang im DJ-Mag um 10 Plätze, und Nicky Romero landete somit auf Platz 18.

Arbeit als Produzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu seinen eigenen Projekten ist Nicky Romero ebenfalls als Produzent für andere Musiker aktiv. So produzierte er das Lied Right Now für Rihanna und David Guetta, das am 28. Mai 2013 als Single veröffentlicht wurde.[11] Zudem produzierte er gemeinsam mit David Guetta und Will.i.am, dessen Kollaboration mit Britney Spears It Should Be Easy, in der er seinen klassischen Toulouse-Sound wieder aufgriffen wurde. 2014 produzierte Romero ebenfalls die Album-Version zu David Guettas und Sias Titel Bang My Head sowie auch No Money No Love für David Guettas Studioalbum Listen, die in Zusammenarbeit mit Showtek entstand. Außerdem Co-produzierte er Dragon Night von Sekai no Owaris zweites Studioalbum Tree.[12]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicky Romero (2013)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008:

  • Globe

2009:

  • Ducktale
  • It’s Me Bitches
  • Woods of Idaho
  • Konichiwa Bitches! (mit Kenneth G)
  • Can U Feel It (mit Nilson)

2010:

  • My Friend
  • Assigned / Pixelized
  • When Love Calls (mit Basto!)
  • Switched
  • Growl

2011:

  • Solar
  • Play ’N Stop
  • Sliced (mit Bingo Players)
  • Keyword
  • Schizophrenic (mit Mitch Crown)
  • Bootcamp (mit Apster)
  • Camorra
  • Beta (mit Hardwell)
  • Toulouse

2012:

2013:

  • Still The Same Man (mit Nilson & John Christian)
  • Symphonica
  • Legacy (Save My Life) (vs. Krewella)
  • Sounds Of The Underground (mit Sunnery James & Ryan Marciano)
  • Ignition

2014:

  • Feet On The Ground (mit Anouk)
  • Let Me Feel (mit Vicetone & When We Are Wild)

2015:

  • Warriors (mit Volt & State)
  • Lighthouse
  • Harmony (mit Stadiumx)

2016:

  • Future Funk (mit Nile Rodgers)
  • Novell
  • Take Me (mit Colton Avery)

Unveröffentlichte Songs:

  • Think About You (mit David Guetta)
  • Body High (London) (Arbeitstitel) (mit David Guetta)
  • Oval (mit David Guetta)
  • Acid Rain (mit David Guetta & Niles Mason)
  • Toulouse (Nicky Romero Dubstep Edit)
  • Twinklebell
  • Encore
  • Circle of One (mit Eva Simons)
  • Drums of Love

Remixe (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009:

  • Sidney Samson & Tony Cha Cha – Get on the Floor
  • DJ Jean – Play That Beat
  • David Guetta – When Love Takes Over (Nicky Romero Bootleg)

2010:

  • Ian Carey feat. Michelle Shellers – Keep on Rising
  • Hardwell & Funkadelic – Get Down Girl
  • Mischa Daniels feat. J-Son – Where You Wanna Go
  • Housequake – People Are People
  • Fedde le Grand feat. Mitch Crown – Rockin’ High
  • Kylie Minogue – All the Lovers
  • Ned Shepard – Chromatic
  • Green Velvet – Flash

2011:

2012:

2013:

2014:

  • John Christian - Next Level (Nicky Romero Edit)
  • Cygnus X - Superstring (Nicky Romero Remix)

2015:

  • Magnificence & Alec Maire feat. Brooke Forman - Heartbeat (Nicky Romero Edit)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE - AT - CH - NL (Top 40) - UK
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK
  3. http://www.musicradar.com/news/tech/in-pictures-nicky-romero-and-his-suburban-studio-532921
  4. http://www.mtv.com/news/articles/1677064/edm-rookies-2012.jhtml
  5. http://www.dancingastronaut.com/2012/03/an-afternoon-with-nicky-romero-and-mync-miami-2012-ibiza-residencies-and-more
  6. http://www.globalcontentprotection.com/blog/2013/04/another-1-on-beatport-nicky-romero-symphonica/
  7. http://news.beatport.com/blog/2013/07/19/nicky-romero-and-krewella-take-the-1-position-with-legacy/
  8. http://www.sizerecords.com/release/sounds-of-the-underground
  9. http://www.mixmag.net/video/blog/watch-nicky-romeros-google-glass-video-at-tomorrowworld
  10. http://www.djmag.com/content/nicky-romero
  11. http://www.nu.nl/muziek/2953928/nicky-romero-kreeg-kippenvel-van-rihanna.html
  12. https://www.youtube.com/watch?v=gsVGf1T2Hfs

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]