Nischnjaja Salda

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Stadt
Nischnjaja Salda
Нижняя Салда
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Nischnjaja Salda
Bürgermeister Waleri Spiridonow
Gegründet 1760
Stadt seit 1938
Fläche 81 km²
Bevölkerung 17.619 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 218 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 180 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34345
Postleitzahl 624740–624742
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 477
Geographische Lage
Koordinaten 58° 5′ N, 60° 43′ OKoordinaten: 58° 5′ 0″ N, 60° 43′ 0″ O
Nischnjaja Salda (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Nischnjaja Salda (Oblast Swerdlowsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Nischnjaja Salda (russisch Нижняя Салда) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit 17.619 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt am Ostrand des Ural, 150 km nördlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg und 50 km östlich von Nischni Tagil, am Fluss Salda. Das Klima ist kontinental.

Die Stadt Nischnjaja Salda ist der Oblast administrativ direkt unterstellt.

Nischnjaja Salda liegt an der 1912 eröffneten Eisenbahnstrecke Nischni Tagil – Alapajewsk.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nischnjaja Salda entstand 1760, als hier eine Nikita Akinfijewitsch Demidow (dem Enkel von Nikita Demidowitsch Demidow) gehörende Eisenhütte fertiggestellt wurde. Im 19. Jahrhundert spielte die Eisenhütte eine bedeutende Rolle bei der Einführung für das damalige Russland neuer Produktionsverfahren, wie eines modifizierten Bessemerverfahrens (u. a. durch Konstantin Polenow und Wladimir Grum-Grschimailo).

1938 erhielt der Ort Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 19.446
1959 21.382
1970 21.484
1979 20.828
1989 20.932
2002 18.067
2010 17.619

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur, Bildung und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nischnjaja Salda gibt es ein Forschungsinstitut für Maschinenbau.

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Am Westrand der Stadt erstreckt sich ein Hain mit bis zu 320 Jahre alten Sibirischen Zirbelkiefern.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Stahl- und Walzwerk gibt es Betriebe der Bau- (Zement) und Forstwirtschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nischnjaja Salda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien