Resch (Stadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stadt
Resch
Реж
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Resch
Bürgermeister Alexander Steinmiller
Gegründet 1773
Stadt seit 1943
Fläche 198 km²
Bevölkerung 38.215 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 193 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 190 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34364
Postleitzahl 623750–623753
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 486
Website www.okrug-rezh.ru
Geographische Lage
Koordinaten 57° 22′ N, 61° 24′ OKoordinaten: 57° 22′ 0″ N, 61° 24′ 0″ O
Resch (Stadt) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Resch (Stadt) (Oblast Swerdlowsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Resch (russisch Реж) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit 38.215 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt östlich des Mittleren Urals, etwa 80 km nordöstlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg am gleichnamigen Fluss Resch, dem rechten Quellfluss der Niza im Flusssystem des Ob.

Resch bildet einen gleichnamigen Stadtkreis.

Die Stadt liegt an der 1916 eröffneten Eisenbahnstrecke Jekaterinburg – Tawda.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Resch entstand 1773 im Zusammenhang mit der Errichtung eines Eisenwerkes, welches bis ins beginnende 20. Jahrhundert für seine Kunstschmiedeerzeugnisse bekannt war. 1943 erhielt der Ort Stadtrecht. In Resch bestand das Kriegsgefangenenlager 523 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 9.726
1959 21.298
1970 29.895
1979 37.905
1989 43.429
2002 39.881
2010 38.215

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtzentrum von Resch ist ein Teil der historischen Holzbebauung erhalten, außerdem die Kirche Johannes' des Täufers auf dem Orlowberg (церковь Иоанна Предтечи на Орловой горе/ zerkow Ioanna Predtetschi na Orlowoi gore) und die Kirche Christi Geburt (церковь Рождества Христова/ zerkow Roschdestwa Christowa).

Die Stadt besitzt ein Historisches Museum.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe der Stadt werden Nickelerze gefördert, auf deren Grundlage die Reschnikel AG in der Stadt eine Nickelhütte betreibt. Außerdem gibt es eine Maschinenfabrik und Betriebe der Holz- und Bauwirtschaft.

Resch wird von einem Landwirtschaftsgebiet umgeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Resch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien