Retzbach (Niederösterreich)

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Retzbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Retzbach
Retzbach (Niederösterreich) (Österreich)
Retzbach (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Hollabrunn
Kfz-Kennzeichen: HL
Hauptort: Unterretzbach
Fläche: 18,15 km²
Koordinaten: 48° 46′ N, 15° 59′ OKoordinaten: 48° 46′ 0″ N, 15° 59′ 0″ O
Höhe: 243 m ü. A.
Einwohner: 1.004 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 55 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2070, 2074
Vorwahl: 02942
Gemeindekennziffer: 3 10 38
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 2
2074 Unterretzbach
Website: www.retzbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Nigl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
5
14 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Retzbach im Bezirk Hollabrunn
Alberndorf im Pulkautal Göllersdorf Grabern Guntersdorf Hadres Hardegg Haugsdorf Heldenberg Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg Hollabrunn Mailberg Maissau Nappersdorf-Kammersdorf Pernersdorf Pulkau Ravelsbach Retz Retzbach Schrattenthal Seefeld-Kadolz Sitzendorf an der Schmida Wullersdorf Zellerndorf Ziersdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Retzbach (Niederösterreich) im Bezirk Hollabrunn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Retzbach ist eine Gemeinde mit 1004 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Retzbach liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 18,15 Quadratkilometer. 6,34 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Mitterretzbach (223)
  • Oberretzbach (122)
  • Unterretzbach (633)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Mitterretzbach, Oberretzbach und Unterretzbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Herbst 1944 bis Mitte April 1945 waren in Mitterretzbach jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn untergebracht. In Oberretzbach wurden im Frühjahr 1945 21 Wehrmachtsdeserteure erschossen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.038 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.101 Einwohner, 1981 1.202 und im Jahr 1971 1.430 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5.

Bürgermeister
  • seit ? Manfred Nigl (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südmähren Warte
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Retzbach (Niederösterreich)
  • Kath. Pfarrkirche Unterretzbach hl. Jakobus der Ältere
  • Heiliger Stein in Mitterretzbach
  • Südmähren Warte: Denkmal der heimatvertriebenen Südmährer aus dem Bezirk Znaim mit der Inschrift "Heimatrecht ist Menschenrecht" und einer Aussichtswarte mit Blick auf das ehemalige Deutsch-Südmähren; Standort: bei Unterretzbach (Straßenabzweigung von der E59/ B303 ca. 1,5 km vor dem Grenzübergang), errichtet 1980, vollendet 1985.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 26, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 131. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 414. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,52 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Retzbach (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften