Grabern

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Grabern
Wappen von Grabern
Grabern (Österreich)
Grabern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Hollabrunn
Kfz-Kennzeichen: HL
Hauptort: Schöngrabern
Fläche: 30,94 km²
Koordinaten: 48° 37′ N, 16° 1′ OKoordinaten: 48° 36′ 51″ N, 16° 1′ 11″ O
Höhe: 251 m ü. A.
Einwohner: 1.525 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 49 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2020
Vorwahl: 02952
Gemeindekennziffer: 3 10 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schöngrabern 172
2020 Grabern
Website: www.gemeinde-grabern.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Leeb (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Grabern im Bezirk Hollabrunn
Alberndorf im Pulkautal Göllersdorf Grabern Guntersdorf Hadres Hardegg Haugsdorf Heldenberg Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg Hollabrunn Mailberg Maissau Nappersdorf-Kammersdorf Pernersdorf Pulkau Ravelsbach Retz Retzbach Schrattenthal Seefeld-Kadolz Sitzendorf an der Schmida Wullersdorf Zellerndorf Ziersdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Grabern im Bezirk Hollabrunn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Die vorwiegend romanische Pfarrkirche Schöngrabern
Die vorwiegend romanische Pfarrkirche Schöngrabern
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Grabern ist eine Marktgemeinde mit 1525 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich (Österreich).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabern liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 30,94 Quadratkilometer. 7,56 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Mittergrabern (310)
  • Obergrabern (122)
  • Ober-Steinabrunn (115)
  • Schöngrabern (837)
  • Windpassing (102)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Mittergrabern, Obergrabern, Obersteinabrunn, Schöngrabern und Windpassing.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Der Ort Schöngrabern wurde 1319 urkundlich erwähnt und 1535 erfolgte die Erhebung zum Markt. Während der Franzosenkriege 1805/07 wurde der Ort durch Brände zerstört.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Registerzählung 2011 gibt es aktuell 1.418 Einwohner.
2001: 1.357 Einwohner
1991: 1.308 Einwohner
1981: 1.293 einwohner
1971: 1.313 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Grabern
  • Pfarrkirche Schöngrabern: In Schöngrabern befindet sich eine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert (um 1210/1230 erbaut), ein einzigartiges Juwel romanischer Baukunst.
  • Steinerne Bibel von Schöngrabern: Die Apsis der Pfarrkirche zeigt außen einen reichhaltigen Figurenschmuck und Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament.
  • Lapidarium im Pfarrhof: Das Lapidarium - ein mittelalterliches Mauerwerk aus 1473 und ein Ziegelgewölbe aus 1791, der Zeit des Umbaus - befindet sich unter dem heutigen Pfarrhof. In diesen Räumlichkeiten werden Skulpturen, Fragmente und Reste der mittelalterlichen Architektur, die in späterem Mauerwerk gefunden wurden, gezeigt, darunter das ehemalige Emporenkapitell und dessen Basis. Weiters gibt es eine Fotodokumentation zur Pfarrkirche.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 40, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 91. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 637. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,38 Prozent.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grabern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften