Oststadt (Karlsruhe)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen der Stadt Karlsruhe
Wappen des Stadtteils Oststadt
Oststadt

Stadtteil der Stadt Karlsruhe
Lage von Oststadt in Karlsruhe
Basisdaten
Geograph. Lage   49° 0′ N, 8° 26′ OKoordinaten: 49° 0′ N, 8° 26′ O
Fläche   5,1859 km²
Einwohner   21.091 (Stand 30. Juni 2014)
Bevölkerungsdichte   4.067 Einwohner je km²
Vorwahl   0721
Verkehrsanbindung
Autobahn   A5
Bundesstraße   B10
Stadtbahn   S 2 S 4 S 5 S 7 S 8
Straßenbahn   1 2 4 5 6
Buslinien   30 42 125
Nachtverkehr   NL4


Die Karlsruher Oststadt ist ein Stadtteil von Karlsruhe. Sie liegt östlich des die Innenstadt begrenzenden Durlacher Tors und grenzt im Osten an den Stadtteil Durlach. Die Oststadt hat 21.091 Einwohner (Stand 30. Juni 2014).

Gebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oststadt wird im Westen von der Linkenheimer Allee, dem Adenauerring und der Kapellenstraße und im Süden von der neuen Kriegsstraße-Ost, dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs, begrenzt. Im Osten bilden Ostring und Weinweg die Grenze zum Stadtteil Rintheim. Im Norden erstreckt sie sich bis zur Rintheimer Querallee und grenzt dort an die Waldstadt. Die Oststadt hat eine Fläche von 518,59 ha.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 19. Jahrhunderts erschloss die Residenzstadt Karlsruhe Teile der heutigen Oststadt als Baugebiet. Bis heute ist der Stadtteil geprägt durch sein Nebeneinander von Gewerbe, Handwerk und Wohnen.

Auf wesentlich ältere Wurzeln geht das Gebiet südlich der Durlacher Allee zurück, die Gottesaue. Hier wurde 1094 das Benediktiner-Kloster Gottesaue gegründet. Nach seiner Säkularisation im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert entstand an dessen Stelle das Schloss Gottesaue, das zwischen 1982 und 1989 wiederaufgebaut wurde und heute der Staatlichen Hochschule für Musik als Domizil dient.

Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten in der Karlsruher Oststadt sind Schloss Gottesaue, der Alte Friedhof an der Kapellenstraße, der Hauptfriedhof Karlsruhe als ältester deutscher Parkfriedhof, mehrere Jugendstil-Straßenzüge, der Botanische Garten der Universität Karlsruhe, die Franz-Lust-Kinderklinik (ehemals Victoria-Pensionat und Töchterschule; seit Juli 2003 nicht mehr Kinderklinik, seit 2006 Sitz des akademischen Auslandsamtes der Universität Karlsruhe), der alte jüdische Friedhof in der Kriegsstraße, der Schlachthof und die Hoepfner-Burg. Außerdem sind noch einige bemerkenswerte kirchliche Gebäude vorhanden, darunter die neugotische katholische Pfarrkirche St. Bernhard, die im Jugendstil erbaute evangelische Lutherkirche, die Kapelle am alten Friedhof, die als kleinste evangelisch-lutherische Kirche Deutschlands gilt, sowie das Mausoleum der großherzoglichen Grabkapelle im Fasanengarten.

Galerie der Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institutionen und Plätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtige Plätze und Institutionen in der Oststadt sind:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten und Fakten 2009, S. 26 (PDF; 3,7 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oststadt (Karlsruhe) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien