Zum Inhalt springen

Paul Belmondo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Paul Belmondo
Paul Belmondo 2018
Nation: Frankreich Frankreich
Belmondos Helm im Jahr 1992
Belmondos Helm im Jahr 1992
Formel-1-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Spanien 1992
Letzter Start: Großer Preis von Spanien 1994
Konstrukteure
1992 March • 1994 Pacific
Statistik
WM-Bilanz: keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
7
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:

Paul Alexandre Belmondo (* 23. April 1963 in Boulogne-Billancourt, Île-de-France) ist ein ehemaliger französischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer, der in der Formel 1 für March Engineering und Pacific Racing fuhr.

Belmondo war in der Formel 3 und der Formel 3000 aktiv, konnte aber in keiner der beiden Klassen ein Rennen unter den ersten zehn beenden. 1992 fuhr er als „Pay driver“ (ein Fahrer, der für seine Starts bezahlt) bei March in der Formel 1; der neunte Platz beim Großen Preis von Ungarn war sein bestes Ergebnis.

In der Formel-1-Weltmeisterschaft 1992 konnte er sich noch vier weitere Male qualifizieren, bevor ihm das Geld ausging und er durch Emanuele Naspetti ersetzt wurde. Zwei Jahre später versuchte er ein Comeback in der Formel 1 mit dem nicht konkurrenzfähigen Team Pacific Racing. Er qualifizierte sich nur zweimal für ein Rennen und schnitt jeweils schlechter ab als sein Teamkollege Bertrand Gachot.

GT- und Sportwagen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Später startete Belmondo in der FIA-GT-Meisterschaft. Er fuhr eine Chrysler Viper GTS-R und nahm mit seinem eigenen Rennteam Paul Belmondo Racing an der Le Mans Series teil. Zehnmal war er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. Seine beste Platzierung im Gesamtklassement war der 17. Rang 1999.[1]

Belmondo ist der Sohn des Schauspielers Jean-Paul Belmondo. Um das Jahr 1981 war er mit Prinzessin Stéphanie von Monaco liiert.

Statistik in der Formel-1-Weltmeisterschaft

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtübersicht

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.

Rennrunden

Punkte WM-Pos.
1992 March March CG911B Ilmor 3.5 V10 5 0 26.
1994 Pacific Pacific PR01 Ilmor 3.5 V10 2 0
Gesamt 24 0

Le-Mans-Ergebnisse

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1985 Deutschland New-Man Joest Racing Porsche 956 Mauricio de Narváez Vereinigte Staaten Kenper Miller Ausfall Unfall
1987 Brun Motorsport Porsche 962C Frankreich Michel Trollé Frankreich Pierre de Thoisy Ausfall Unfall
1988 Frankreich Courage Compétition Cougar C22 Frankreich François Migault Japan Ukyo Katayama Ausfall Unfall
1989 Deutschland Obermaier Racing Porsche 962C Deutschland Jürgen Lässig Frankreich Pierre Yver Ausfall Unfall
1993 Vereinigtes Königreich TWR Jaguar Racing Jaguar XJ220 Vereinigte Staaten Jay Cochran Deutschland Andreas Fuchs Ausfall Überhitzter Zylinder
1995 Frankreich Venturi Automobiles SA Venturi 600SLM Frankreich Jean-Marc Gounon Frankreich Arnaud Trévisiol nicht klassiert
1996 Italien Ennea SRL Igol Ferrari F40 GTE Frankreich Jean-Marc Gounon Frankreich Éric Bernard Ausfall Elektrik
1999 Frankreich Paul Belmondo Racing Chrysler Viper GTS-R Frankreich Marc Rostan Portugal Tiago Monteiro Rang 17
2004 Frankreich Paul Belmondo Racing Courage C65 Frankreich Claude-Yves Gosselin Frankreich Marco Saviozzi Ausfall Unfall
2005 Frankreich Paul Belmondo Racing Courage C65 Frankreich Didier André Vereinigte Staaten Rick Sutherland Rang 22

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
1984 DS Racing Team Porsche 956  MON  SIL  LEM  NÜR  BRH  MOS  SPA  IMO  FUJ  KYA  SAN
11
1985 Joest Racing  MUG  MON  SIL  LEM  HOK  MOS  SPA  BRH  FUJ  SEL
6 DNF DNF
1987 Brun Motorsport Porsche 962  JAR  JER  MON  SIL  LEM  NÜN  BRH  NÜR  SPA  FUJ
DNF
1988 Courage Compétition Cougar C22  JER  JAR  MON  SIL  LEM  BRÜ  BRH  NÜR  SPA  FUJ  SAN
DNF
Commons: Paul Belmondo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Le Mans 1999