Paweł Fajdek

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Paweł Fajdek Leichtathletik

Pawel Fajdek.jpg
Paweł Fajdek 2013

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 4. Juni 1989 (29 Jahre)
Geburtsort ŚwiebodzicePolen
Größe 186 cm
Gewicht 120 kg
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 83,93 m
Verein Klub Sportowy AGROS Zamość
Trainer Czesław Cybulski
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-EM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
0Gold0 London 2017 79,81 m
0Gold0 Peking 2015 80,88 m
0Gold0 Moskau 2013 81,97 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Gold0 Amsterdam 2016 80,93 m
0Silber0 Zürich 2014 82,05 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Ostrava 2011 78,54 m
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Taipeh 2017 79,16 m
0Gold0 Gwangju 2015 80,05 m
0Gold0 Kasan 2013 79,99 m
0Gold0 Shenzhen 2011 78,14 m
letzte Änderung: 11. August 2017
Fajdek bei der Sommer-Universiade 2015 in Gwangju

Paweł Fajdek (* 4. Juni 1989 in Świebodzice) ist ein polnischer Hammerwerfer und amtierender Welt- und Europameister in seiner Disziplin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste internationale Erfolge erzielte Fajdek mit dem vierten Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Bydgoszcz und dem achten Platz bei den U23-Europameisterschaften in Kaunas. 2011 siegte er sowohl bei den U23-Europameisterschaften in Ostrava als auch bei der Sommer-Universiade in Shenzhen. Im selben Jahr belegte er bei den Weltmeisterschaften in Daegu den elften Rang. Einen zwischenzeitlichen Rückschlag erlebte er bei den Olympischen Spielen 2012 in London, wo er ohne gültigen Versuch in der Qualifikation ausschied.

2013 verteidigte Fajdek bei der Sommer-Universiade in Kasan seinen Titel erfolgreich. Kurz darauf feierte er bei den Weltmeisterschaften in Moskau seinen bis dahin größten Erfolg, als er mit persönlicher Bestleistung von 81,97 m überraschend die Goldmedaille vor dem Favoriten Krisztián Pars aus Ungarn gewann. Bei den Europameisterschaften 2014 in Zürich wurde Fajdek mit 82,05 hinter Titelverteidiger Pars Zweiter.

Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking errang er erneut den Titel. Am nächsten Tag wurde in den Medien verbreitet, dass er nach der Siegesfeier in betrunkenem Zustand die Taxifahrt zum Hotel mit der Goldmedaille bezahlt habe. Mithilfe der chinesischen Polizei habe er diese später zurück erlangt.[1] Fajdek dementierte diese Meldung entschieden – er habe die Medaille lediglich im Taxi vergessen.[2]

2016 wurde er in Amsterdam zum ersten Mal Europameister.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Paweł Fajdek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pero con flores vuelve (spanisch) auf futbol.com.uy vom 25. August 2015, abgerufen am 25. August 2015
  2. Aufregung um eine Goldmedaille im Taxi. In: Süddeutsche Zeitung. 26. August 2015, abgerufen am 27. August 2015.