Pouligney-Lusans

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Pouligney-Lusans
Pouligney-Lusans (Frankreich)
Pouligney-Lusans
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département Doubs
Arrondissement Besançon
Kanton Baume-les-Dames
Gemeindeverband Doubs Baumois
Koordinaten 47° 20′ N, 6° 12′ OKoordinaten: 47° 20′ N, 6° 12′ O
Höhe 257–453 m
Fläche 11,60 km2
Einwohner 848 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 73 Einw./km2
Postleitzahl 25640
INSEE-Code

Pouligney-Lusans ist eine französische Gemeinde mit 848 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pouligney-Lusans liegt auf 290 m, etwa 17 km nordöstlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Die Doppelgemeinde erstreckt sich in der gewellten Landschaft zwischen den Flusstälern von Doubs und Ognon, in einer Mulde am Nordrand der Höhe des Bois des Perrières.

Die Fläche des 11,60 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt in den äußersten nordwestlichen Höhenzügen des Juras. Der Hauptteil des Gebietes wird von einer breiten Mulde eingenommen, die durch einen Quellbach des Ruisseau de la Corcelle nach Norden zum Ognon entwässert wird. Sie ist vorwiegend mit Acker- und Wiesland, teils auch mit Wald bestanden. Nach Süden reicht das Gemeindeareal in das ausgedehnte Waldgebiet des Bois des Perrières, der die östliche Fortsetzung des Höhenrückens Bois de Sassy bildet. Nach Norden erstreckt sich der Gemeindeboden über das Plateau, das durch verschiedene kurze Seitentälchen des Ruisseau de la Corcelle untergliedert wird, bis auf den Höhenrücken des Bois de la Côte du Mont. Hier wird mit 453 m die höchste Erhebung von Pouligney-Lusans erreicht.

Die Doppelgemeinde besteht aus den Ortsteilen Pouligney (290 m) am Nordrand des Bois des Perrières und Lusans (295 m) in einer Mulde am Südwestfuß des Bois de la Côte du Mont. Nachbargemeinden von Pouligney-Lusans sind La Tour-de-Sçay im Norden, Villers-Grélot, Le Puy und Vennans im Osten, Roulans und Deluz im Süden sowie Amagney, Châtillon-Guyotte, Marchaux-Chaudefontaine und Corcelle-Mieslot im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurden Pouligney und Lusans im Jahr 1260. Im Mittelalter unterstanden die Ortschaften der Herrschaft Montfaucon. Zusammen mit der Franche-Comté gelangten beide Dörfer mit dem Frieden von Nimwegen 1678 definitiv an Frankreich. Die Fusion von Pouligney und Lusans zur heutigen Doppelgemeinde wurde im Jahr 1972 vollzogen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Saint-Étienne in Pouligney wurde von 1767 bis 1769 erbaut. Mit dem Ludale-Parc verfügt Pouligney-Lusans über einen Vergnügungspark mit drei Labyrinthen in einem Maisfeld.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 261
1968 271
1975 326
1982 517
1990 625
1999 695
2005 746

Mit 848 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) gehört Pouligney-Lusans zu den kleinen Gemeinden des Département Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kontinuierlich abgenommen hatte (1881 wurden noch 448 Personen gezählt), wurde seit Beginn der 1970er Jahre wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet. Seither hat sich die Einwohnerzahl nahezu verdreifacht.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pouligney-Lusans war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Daneben gibt es heute verschiedene Betriebe des lokalen Kleingewerbes und des Einzelhandels. Mittlerweile hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in der Agglomeration Besançon ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Pouligney liegt an einer Departementsstraße, die von Roulans nach Chaudefontaine führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn A36, die das Gemeindegebiet durchquert, befindet sich in einer Entfernung von ungefähr 7 km. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Le Puy und Vennans.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Doubs. Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 1162–1163.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pouligney-Lusans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien