Reptil/Lurch des Jahres

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Reptil/Lurch des Jahres ist eine Aktion, die von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) 2006 ins Leben gerufen wurde und die maßgeblich von der DGHT-AG „Feldherpetologie und Artenschutz“ getragen wird. Fachlich unterstützt wird sie von den entsprechenden österreichischen und schweizerischen Fachverbänden (ÖGH und KARCH), dem Naturhistorischen Museum in Luxemburg sowie in Deutschland von NABU und BUND.

Das „Reptil des Jahres“ wird eigentlich abwechselnd mit dem „Lurch des Jahres“ gekürt. Davon abweichend wurden 2007 und 2008 allerdings nacheinander zwei Lurcharten nominiert, weil auf das von der Weltnaturschutzorganisation IUCN und dem Weltzooverband WAZA für 2008 ausgerufene internationale „Jahr des Frosches“ (Year of the Frog) reagiert wurde.

Bisherige Reptilien und Lurche (Amphibien) des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr deutscher Name wissenschaftlicher Name Lurch/
Reptil
Abbildung
2006 Waldeidechse Zootoca vivipara Reptil 2006 Waldeidechse
2007 Knoblauchkröte Pelobates fuscus Lurch 2007 Knoblauchkröte
2008 Europäischer Laubfrosch Hyla arborea Lurch 2008 Europäischer Laubfrosch
2009 Würfelnatter Natrix tessellata Reptil 2009 Würfelnatter
2010 Teichmolch Lissotriton vulgaris Lurch 2010 Teichmolch
2011 Mauereidechse Podarcis muralis Reptil 2011 Mauereidechse
2012 Erdkröte Bufo bufo Lurch 2012 Erdkröte
2013 Schlingnatter Coronella austriaca Reptil 2013 Schlingnatter
2014 Gelbbauchunke Bombina variegata Lurch 2014 Gelbbauchunke
2015 Europäische Sumpfschildkröte Emys orbicularis Reptil 2015 Europäische Sumpfschildkröte
2016 Feuersalamander Salamandra salamandra Lurch 2016 Feuersalamander
2017 Blindschleiche Anguis fragilis Reptil 2017 Blindschleiche
2018 Grasfrosch Rana temporaria Lurch 2018 Grasfrosch

Darüber hinaus waren mehrere Reptilien- und Amphibienarten bereits „Tier des Jahres“: In Deutschland 1998 die „Unke“ (Gelbbauchunke und Rotbauchunke gemeinsam), 2000 die Äskulapnatter sowie in der Schweiz 2005 die Zauneidechse und 2013 die Geburtshelferkröte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]