Roman Bürki

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Roman Bürki
Buerki170727-2.jpg
Roman Bürki (2017)
Personalia
Geburtstag 14. November 1990
Geburtsort MünsingenSchweiz
Grösse 187 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
1999–2005 FC Münsingen
2005–2007 BSC Young Boys
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2009 BSC Young Boys U21 44 (0)
2009–2011 BSC Young Boys 2 (0)
2009 FC Thun (Leihe) 4 (0)
2010 FC Schaffhausen (Leihe) 9 (0)
2011–2014 Grasshopper Club Zürich 110 (0)
2014–2015 SC Freiburg 34 (0)
2015– Borussia Dortmund 124 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007–2008 Schweiz U18 1 (0)
2008 Schweiz U19 1 (0)
2009–2011 Schweiz U20 7 (0)
2011–2012 Schweiz U21 12 (0)
2013– Schweiz 9 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2018/19

2 Stand: 3. Juli 2017

Roman Bürki (* 14. November 1990 in Münsingen) ist ein Schweizer Fussballtorhüter, der seit der Saison 2015/16 bei Borussia Dortmund spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman Bürki begann seine Karriere 2007 in der zweiten Mannschaft des BSC Young Boys, nachdem er bei seinem Heimatklub FC Münsingen ausgebildet wurde. Im Juli 2009 wechselte er auf Leihbasis für jeweils ein halbes Jahr zum FC Thun und darauf folgend zum FC Schaffhausen. Im Sommer 2010 kehrte er wieder nach Bern zurück.

Grasshopper Club Zürich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen einer Torhüter-Rochade wechselte Bürki zu Jahresbeginn 2011 im Tausch gegen Ivan Benito leihweise zum Grasshopper Club Zürich in die höchste Schweizer Liga. Nachdem er zu Beginn auf der Ersatzbank saß, bekam er bald seine ersten Spielzeiten und entwickelte sich zum Stammtorhüter. Im Februar 2013 wurde Bürki gegen eine Zahlung von umgerechnet 600.000 Euro[1] definitiv übernommen. Er erhielt einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2016 mit Option zur Verlängerung für eine weitere Saison.[2] Im Mai stand er im Finale des Schweizer Cups 2013 zwischen den Pfosten und holte gegen den Titelverteidiger FC Basel mit der Mannschaft den Pokal.

SC Freiburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2014/15 verpflichtete ihn der deutsche Bundesligist SC Freiburg als Nachfolger des nach Hoffenheim abgewanderten Oliver Baumann.[3] In Freiburg absolvierte Bürki alle 34 Ligaspiele, am Saisonende stieg der SC in die 2. Bundesliga ab.

Borussia Dortmund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2015/16 wechselte Bürki zu Borussia Dortmund und unterschrieb einen bis Juni 2021 gültigen Vertrag.[4][5] Trainer Thomas Tuchel machte ihn in seiner ersten Saison zum neuen Stammtorhüter für die Bundesliga- und die DFB-Pokal-Spiele. In den Spielen der Europa League spielte der langjährige Stammtorhüter Roman Weidenfeller. Am ersten Spieltag der Bundesligasaison 2015/16 absolvierte Bürki gegen Borussia Mönchengladbach sein erstes Bundesligaspiel für Dortmund, das mit 4:0 gewonnen wurde. In der Saison absolvierte er 33 Bundesligaspiele, zwei Europa-League-Partien und alle sechs Partien im DFB-Pokal, in dem der BVB im Finale gegen den FC Bayern verlor. Ende November 2016 brach er sich beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Bayern München die Mittelhand und fiel bis zur Rückrunde aus.[6] Am Saisonende stand er im DFB-Pokal-Endspiel im Tor und holte seinen ersten Titel mit dem BVB. Seit seiner Rückkehr ist er Stammtorhüter des BVB und setzte sich in der Vorbereitung zur Saison 2018/19 gegen seinen vom FC Augsburg verpflichteten Landsmann Marwin Hitz durch.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman Bürki bestritt fünf Spiele für die Schweizer U20-Nationalmannschaft. Er wurde für die U21-Europameisterschaft 2011 in Dänemark nominiert, musste jedoch aufgrund einer Verletzung passen.

Seit Mai 2014 gehört er als Ersatztorhüter dem Kader der Schweizer A-Nationalmannschaft an und stand im Kader bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, kam aber nicht zum Einsatz. Am 18. November 2014 gab er im Freundschaftsspiel beim 2:2 gegen Polen sein Debüt.

In der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er im vorletzten Spiel gegen San Marino erstmals in einem Pflichtspiel eingesetzt. Für die EM wurde er als Ersatztorwart in das Aufgebot der Schweiz berufen, wurde aber nicht eingesetzt.

Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland gehörte er zum Aufgebot der Schweiz. Er kam zu keinem Einsatz und schied mit der Mannschaft im Achtelfinale gegen Schweden aus.

Im Jahr 2019 will Bürki vorläufig keine Spiele für die Nationalmannschaft absolvieren.[7]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürkis jüngerer Bruder Marco ist ebenfalls Fußballspieler und spielt als Innenverteidiger. Seit der Saison 2018/19 steht er beim SV Zulte Waregem in der belgischen Division 1A unter Vertrag.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasshopper Club Zürich
Borussia Dortmund

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roman Bürki – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Transferdetails auf www.transfermarkt.ch
  2. Grasshoppers übernehmen Roman Bürki – GC-Goalie unterschreibt 3-Jahresvertrag, Gcz.ch vom 6. Februar 2013
  3. SC Freiburg: Meldung (Memento des Originals vom 28. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scfreiburg.com auf der Homepage des SC Freiburg
  4. Borussia Dortmund: BVB verlängert mit Roman Bürki bis 2021, 20. Oktober 2017.
  5. Borussia Dortmund: Borussia Dortmund verpflichtet Roman Bürki, 14. Juni 2015, abgerufen am 14. Juni 2015.
  6. www.spiegel.de vom 21. November 2016
  7. https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Roman-Buerki-Im-Nationalteam-auf-Standby