Ruder-Weltmeisterschaften 2004

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Die Ruder-Weltmeisterschaften 2004 wurden vom 27. Juli bis 1. August 2004 auf dem See von Banyoles in Banyoles, Spanien unter dem Regelwerk des Weltruderverbandes (FISA) ausgetragen. Die 14 olympischen Bootsklassen wurden wegen der olympischen Ruderregatta 2004 in Athen nicht ausgetragen, so dass lediglich in 9 nichtolympischen Bootsklassen die Ruder-Weltmeister ermittelt wurden. Wegen des kleinen Meldefeldes wurden die Weltmeisterschaften zusammen mit denen der Junioren ausgerichtet. An dem Wettbewerb nahmen 332 Sportler in 114 Mannschaften aus 39 Nationen teil.[1]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier sind die Medaillengewinner aus den A-Finals aufgelistet. Diese waren mit sechs Booten besetzt, die sich über Vor- und Hoffnungsläufe sowie Halbfinals für das Finale qualifizieren mussten. Die Streckenlänge betrug in allen Läufen 2000 Meter.

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bootsklasse Gold Silber Bronze
Leichtgewichts-Einer (LM1x)[2] Deutschland Deutschland
Peter Ording
7:03,04 Schweiz Schweiz
Stephan Steiner
7:03,52 Ukraine Ukraine
Olexander Serdjuk
7:05,93
Leichtgewichts-Doppelvierer (LM4x)[3] Italien Italien
Franco Sancassani
Alessandro Lodigiani
Daniele Gilardoni
Marcello Miani
5:58,38 Kanada Kanada
Jeff Bujas
Scott Moore
Matt Jensen
Daniel Parsons
5:58,57 Deutschland Deutschland
Nils Budde
Matthias Schömann-Finck
Nils Ipsen
Jens Wittwer
6:01,43
Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann (LM2-)[4] Danemark Dänemark
Bo Helleberg
Mads Kruse Andersen
6:40,29 Italien Italien
Nicola Moriconi
Salvatore Di Somma
6:40,59 Kanada Kanada
Douglas Vandor
Mike Lewis
6:44,03
Zweier mit Steuermann (M2+)[5] Italien Italien
Mattia Trombetta
Mario Palmisano
Luigi Longobardi (Stm.)
6:54,46 Polen Polen
Marcin Wika
Piotr Basta
Rafał Cholewiński (Stm.)
6:55,63 Danemark Dänemark
Gunnar Levring
Morten Nielsen
Jacob Neergaard (Stm.)
6:56,12
Vierer mit Steuermann (M4+)[6] Italien Italien
Lorenzo Carboncini
Stefano Introzzi
Edoardo Verzotti
Valerio Massimo
Alessandro Speranza (Stm.)
6:11,53 Kanada Kanada
Rob Weitemeyer
Malcolm Howard
Peter Dembicki
Andrew Ireland
Stephen Cheng (Stm.)
6:11,55 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Andrew Brennan
Paul Daniels
Steven Coppola
Joshua Inman
Marcus McElhenney (Stm.)
6:11,97
Leichtgewichts-Achter (LM8+)[7] Frankreich Frankreich
Franck Solforosi
Damien Margat
Alexis Saitta
Jeremy Pouge
Franck Bussiere
Vincent Faucheux
Nicolas Planque
Fabien Tilliet
Nicolas Majerus (Stm.)
5:42,49 Italien Italien
Santino Faggioli
Luigi Scala
Bruno Pasqualini
Giuseppe Del Gaudio
Fabrizio Gabriele
Stefano De Piccoli
Livio La Padula
Emanuele Federici
Gianluca Barattolo (Stm.)
5:43,88 Australien Australien
George Roberts
Sam Waley
Ross Brown
Kaspar Hebblewhite
Thomas Gibson
Tom Nicholls
Tim Smith
Samuel Beltz
Marc Douez (Stm.)
5:46,64

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bootsklasse Gold Silber Bronze
Leichtgewichts-Einer (LW1x)[8] Deutschland Deutschland
Nina Gäßler
7:38,51 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Jo Hammond
7:40,22 Finnland Finnland
Minna Nieminen
7:40,27
Leichtgewichts-Doppelvierer (LW4x)[9] China Volksrepublik Volksrepublik China
Yanni Wang
Yanping Deng
Meiyun Tan
Weijuan Zhou
6:36,78 Kanada Kanada
Gen Meredith
Sheryl Preston
Shona McLaren
Elizabeth Urbach
6:40,86 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Maria Picone
Mary Obidinski
Julie Nichols
Renee Hykel
6:42,56
Vierer ohne Steuerfrau (W4-)[10] Frankreich Frankreich
Marjolaine Rossit
Célia Foulon
Audrey Galy
Marie Le Nepvou
6:36,28 Russland Russland
Walerija Starodubrowskaja
Julija Inosemzewa
Natalja Melnikowa
Wera Potschitajewa
6:38,00 Belarus 1995 Belarus
Iryna Basyleuskaja
Natallia Lialina
Tamara Samachwalawa
Hanna Nachajewa
6:38,07

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 Italien Italien 3 2 5
2 Deutschland Deutschland 2 1 3
3 Frankreich Frankreich 2 2
4 Danemark Dänemark 1 1 2
5 China Volksrepublik Volksrepublik China 1 1
6 Kanada Kanada 3 1 4
7 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 1 1
Polen Polen 1 1
Russland Russland 1 1
Schweiz Schweiz 1 1
11 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 2
12 Australien Australien 1 1
Belarus 1995 Belarus 1 1
Finnland Finnland 1 1
Ukraine Ukraine 1 1
Summe 9 9 9 27

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ergebnisdatenbank des Weltruderverbandes: Ergebnisübersicht der Ruder-Weltmeisterschaften 2004 in Banyoles, Spanien. Abgerufen am 9. März 2013.
  2. Ergebnis des Finals im LM1x bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  3. Ergebnis des Finals im LM4x bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  4. Ergebnis des Finals im LM2- bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  5. Ergebnis des Finals im M2+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  6. Ergebnis des Finals im M4+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  7. Ergebnis des Finals im LM8+ bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  8. Ergebnis des Finals im LW1x bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  9. Ergebnis des Finals im LW4x bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).
  10. Ergebnis des Finals im W4- bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen 2004 in Banyoles, Spanien. Weltruderverband, abgerufen am 9. Oktober 2014 (englisch).