Fußball-Regionalliga (Frauen)

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Regionalliga
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Verband Deutscher Fußball-Bund[1]
Hierarchie 3. Liga
Mannschaften 12 (Nord, Nordost, Süd)
14 (West)
11 (Südwest)
Meister Bramfelder SV (Nord)
1. FC Union Berlin (Nordost)
SC Sand II (Süd)
1. FFC 08 Niederkirchen (Südwest)
Arminia Bielefeld (West)
↓ Oberliga-/Verbandsliga- (IV)
Nordost (6 Verbandsligen)
Mittelrheinliga
Oberliga Niederrhein
Westfalenliga
Südwest (3 Verbandsligen)
Hessenliga
Oberliga Baden-Württemberg
Oberligen Niedersachsen
Nord (3 Verbandsligen)
Bayernliga

Die Regionalliga ist die dritthöchste Spielklasse im deutschen Frauenfußball. Jeder der fünf DFB-Regionalverbände West, Nord, Nordost, Südwest und Süd unterhält eine eigene Regionalliga-Staffel.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünf Regionalliga-Staffeln sind unterschiedlich groß. Die Regionalliga West umfasst 14 Mannschaften. Die Staffel Südwest bilden 11 Vereine. In den Staffeln Nord, Nordost und Süd spielen jeweils zwölf Teams. Während einer Saison spielt jede Mannschaft zweimal gegen jede andere. Die Meister steigen in die 2. Bundesliga auf, während die zwei (im Westen drei) Letztplatzierten in die jeweilige Verbands-, Landes- bzw. Oberliga absteigen. Diese Anzahl der Absteiger aus den Regionalligen kann noch variieren, je nachdem wie viele Teams aus der 2. Bundesliga in die jeweilige Regionalliga absteigen.

Regionalliga Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebiet der Regionalliga Nord

Die Regionalliga Nord wurde im Jahre 1986 als Oberliga Nord gegründet. Das Gebiet der Liga umfasst die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Bis zur Gründung der Bundesliga im Jahre 1990 qualifizierte sich die jeweils bestplatzierte Mannschaft der vier Verbände für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Mit der Einführung der Bundesliga 1990 wurde die Oberliga Nord zur zweithöchsten Spielklasse. Der Meister der Oberliga Nord spielte mit den Meistern der Regionalliga West und der Oberliga Nordost um den Aufstieg in die Bundesliga. 1994 erfolgte die Umbenennung in Regionalliga Nord. Mit der Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 ist die Regionalliga Nord nur noch die dritthöchste Spielklasse.[2]

Aktuelle Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2016/17: (Liste bearbeiten)

ATS Buntentor ATS Buntentor (Bremen)
Werder Bremen II Werder Bremen II
Fortuna Celle Fortuna Celle
TV Jahn Delmenhorst TV Jahn Delmenhorst
TSG Burg Gretesch TSG Burg Gretesch
FC Bergedorf 85 FC Bergedorf 85 (Hamburg)
TSV Duwo 08 TSV Duwo 08 (Hamburg-Duvenstedt/Wohldorf/Ohlstedt)
FC St. Pauli FC St. Pauli (Hamburg)
TSV Havelse TSV Havelse
VfL Jesteburg VfL Jesteburg
Holstein Kiel Holstein Kiel
TSV Limmer TSV Limmer

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften sicherten sich die bislang ausgespielten Meisterschaften.[2]

Regionalliga West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebiet der Regionalliga West

Die Regionalliga West wurde im Jahre 1985 gegründet und war die erste verbandsübergreifende Spielklasse im deutschen Frauenfußball. Die jeweils bestplatzierte Mannschaft der drei Verbände Niederrhein, Mittelrhein und Westfalen qualifizierten sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Mit der Einführung der Bundesliga im Jahre 1990 wurde die Regionalliga West zur zweithöchsten Spielklasse. Die Meister spielten mit den Meistern der Ober- bzw. Regionalliga Nord und Nordost um den Aufstieg in die Bundesliga. Mit der Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 ist die Regionalliga West nur noch die dritthöchste Spielklasse.[3]

Aktuelle Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2016/17: (Liste bearbeiten)

Alemannia Aachen Alemannia Aachen
Borussia Bocholt Borussia Bocholt
VfL Bochum VfL Bochum
MSV Duisburg II MSV Duisburg II
SGS Essen II SGS Essen II
Germania Hauenhorst Germania Hauenhorst
1. FC Köln 1. FC Köln II
SC Fortuna Köln SC Fortuna Köln
Vorwärts Spoho Köln Vorwärts Spoho Köln
Bayer Leverkusen II Bayer 04 Leverkusen II
Borussia Mönchengladbach II Borussia Mönchengladbach II
GSV Moers GSV Moers
Sportfreunde Uevekoven Sportfreunde Uevekoven
Warendorfer SU Warendorfer SU

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften sicherten sich die bislang ausgespielten Meisterschaften.[3]

Regionalliga Südwest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebiet der Regionalliga Südwest.

Die Regionalliga Südwest wurde im Jahre 1996 als Oberliga Südwest gegründet. Die jeweils bestplatzierte Mannschaft der drei Verbände Rheinland, Saarland und Südwest qualifizierten sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Mit der Einführung der Bundesliga im Jahre 1990 wurde die Oberliga Südwest zur zweithöchsten Spielklasse. Die Meister spielten mit den Meistern der Verbandsligen Hessen, Baden, Südbaden, Württemberg und Bayern um den Aufstieg in die Bundesliga. Im Jahre 2000 erfolgte die Umbenennung in Regionalliga Südwest Mit der Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 ist die Regionalliga Südwest nur noch die dritthöchste Spielklasse.[4]

Aktuelle Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2016/17: (Liste bearbeiten)

SG 99 Andernach SG 99 Andernach
SC 13 Bad Neuenahr SC 13 Bad Neuenahr
FC Bitburg FC Bitburg
SV Dirmingen SV Dirmingen
TuS Issel TuS Issel
SG Parr Medelsheim SG Parr Medelsheim
1. FFC Montabaur 1. FFC Montabaur
1. FC Riegelsberg 1. FC Riegelsberg
1. FC Saarbrücken 1. FC Saarbrücken II
SC Siegelbach SC Siegelbach
FC Speyer 09 FC Speyer 09
TuS Wörrstadt TuS Wörrstadt

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften sicherten sich die bislang ausgespielten Meisterschaften.[4]

  • 2011: SC 07 Bad Neuenahr II
  • 2012: SV Bardenbach
  • 2013: TuS Wörrstadt
  • 2014: TSV Schott Mainz
  • 2015: TSV Schott Mainz
  • 2016: 1. FFC 08 Niederkirchen

Regionalliga Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebiet der Regionalliga Süd.

Die Regionalliga Süd wurde im Jahre 2000 gegründet und ist damit die jüngste Regionalliga Deutschlands. Bis 2004 nahmen die Meister an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil. Im Rahmen der Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 wurde die Regionalliga zunächst aufgelöst. Auf Wunsch der Vereine wurde sie im Jahre 2007 wieder eingeführt und ist nun die dritthöchste Spielklasse.

Aktuelle Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2016/17: (Liste bearbeiten)

TSV Schwaben Augsburg TSV Schwaben Augsburg
TSV Jahn Calden TSV Jahn Calden
SV Frauenbiburg SV Frauenbiburg
SC Freiburg II SC Freiburg II
Hegauer FV Hegauer FV
FC Ingolstadt 04 FC Ingolstadt 04
FV Löchgau FV Löchgau
FFC Wacker München FFC Wacker München
1. FC Nürnberg 1. FC Nürnberg
SC Regensburg SC Regensburg
FSV Hessen Wetzlar II FSV Hessen Wetzlar II
ETSV Würzburg ETSV Würzburg

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften sicherten sich die bislang ausgespielten Meisterschaften.[3]

Regionalliga Nordost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebiet der Regionalliga Nordost

Die Regionalliga Nordost wurde im Jahre 1990 als Oberliga Nordost gegründet. In der Saison 1990/91 war die Liga die höchste Spielklasse im Bereich des Nordostdeutschen Fußballverbandes. Ab 1991 war die Oberliga die zweithöchste Spielklasse. Die Meister spielten mit den Meistern der Regionalliga West und der Oberliga Nord um den Aufstieg in die Bundesliga. Im Jahre 1995 erfolgte die Umbenennung in Regionalliga Nordost. Mit der Einführung der 2. Bundesliga im Jahre 2004 ist die Regionalliga Nordost nur noch die dritthöchste Spielklasse.

Aktuelle Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2016/17: (Liste bearbeiten)

FC Erzgebirge Aue FC Erzgebirge Aue
Blau-Weiß Beelitz Blau-Weiß Beelitz
BSC Marzahn BSC Marzahn (Berlin)
FC Viktoria 1889 Berlin FC Viktoria Berlin
1. FFC Fortuna Dresden 1. FFC Fortuna Dresden
1. FFV Erfurt 1. FFV Erfurt
FF USV Jena II FF USV Jena II
FFV Leipzig FFV Leipzig
Magdeburger FFC Magdeburger FFC
1. FC Neubrandenburg 04 1. FC Neubrandenburg 04
FSV Babelsberg 74 FSV Babelsberg 74 (Potsdam)

Bisherige Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Mannschaften sicherten sich die bislang ausgespielten Meisterschaften.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spielordnung. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, S. 49, abgerufen am 9. Oktober 2016 (PDF; 272 kB, § 42 Vorschriften für die vom DFB veranstalteten Bundesspiele).
  2. a b dsfs.de: Geschichte der Oberliga und Regionalliga Nord der Frauen
  3. a b c dsfs.de: Geschichte der Regionalliga West der Frauen
  4. a b dsfs.de: Geschichte der Frauen-Regionalliga Südwest
  5. NOFV-Meister. In: nofv-online.de. Nordostdeutscher Fußballverband, abgerufen am 1. April 2014.