Bahlinger SC

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Bahlinger SC
Vereinswappen des Bahlinger SC
Basisdaten
Name Bahlinger Sportclub e. V.
Sitz Bahlingen am Kaiserstuhl,
Baden-Württemberg
Gründung 1929
Farben rot-weiß
Präsident Dieter Bühler
Website bahlingersc.de
1. Mannschaft
Trainer Alfons Higl
Stadion Kaiserstuhlstadion
Plätze 4000
Liga Oberliga Baden-Württemberg
2015/16 14. Platz (Regionalliga Südwest)
Heim
Auswärts

Der Bahlinger SC ist ein Fußballverein mit rund 800 Mitgliedern aus dem südbadischen Bahlingen am Kaiserstuhl. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1929 gegründet. Bis zum 31. Dezember 2012 gab es zwei Abteilungen, die Fußball- und die Turnabteilung. Die Turner trennten sich jedoch zum 1. Januar 2013 ab und nennen sich nun TV Bahlingen. Die Fußballmannschaft spielte bis Ende der 1960er Jahre in den unteren Amateurklassen. 1969 gelang der Aufstieg in die Amateurliga Südbaden, die 1978 zur viertklassigen Verbandsliga wurde. Nachdem die Fußballer in den Jahren 1994 und 1995 den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg knapp verfehlten, schaffte der Bahlinger SC 1996 die Meisterschaft der Verbandsliga Südbaden und stieg daraufhin in die Oberliga auf. Hier blieb der Verein bis zum Abstieg 2005. In der Saison 2005/06 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga. In der Saison 2014/15 erreichte der Bahlinger SC den 2. Platz in der Oberliga Baden-Württemberg, womit er sich für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest qualifizierte. Nach einem 0:0 im Heimspiel gegen den TSV Lehnerz setzten sich die Bahlinger im entscheidenden Spiel beim SC Hauenstein mit 3:0 durch und besiegelten den größten Erfolg der 86-jährigen Vereinsgeschichte. In der Saison 2015/16 besuchen somit große Namen wie die Kickers Offenbach, der SV Waldhof Mannheim und der 1. FC Saarbrücken das heimische Stadion.

In der Saison 2002/03 war der BSC im DFB-Pokal vertreten und schied in der zweiten Runde knapp mit 1:2 gegen Waldhof Mannheim aus. In der ersten Runde hatte man sich noch mit 1:0 gegen Alemannia Aachen durchgesetzt.

In der Saison 2013/14 trat der Bahlinger SC erneut im DFB-Pokal an, nachdem die Mannschaft das Finale des südbadischen Verbandspokals gegen den FC Radolfzell mit 3:1 gewonnen hatte. In der ersten Runde scheiterten die Rot-Weißen am Zweitligisten VfL Bochum mit 1:3.

Bei der dritten DFB-Pokal-Teilnahme in der Saison 2015/16 hielten die Bahlinger gegen den Zweitligisten SV Sandhausen bis zum Ende der Verlängerung ein torloses Unentschieden, ehe sie im Elfmeterschießen mit 3:5 unterlagen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaft
Pokal

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahlinger SC besteht aus drei aktiven Mannschaften, zwei Alte-Herren-Mannschaften sowie elf Jugendteams.

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Mannschaft des Bahlinger SC spielt in der Oberliga Baden-Württemberg.

Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 2. Februar 2017)

Nr. Nat. Name Geburtstag
Tor
01 DeutscherDeutscher Dennis Müller 8. September 1988
30 FranzoseFranzose Jérôme Reisacher 26. Januar 1991
31 DeutscherDeutscher Michael Walz 26. Oktober 1986
Abwehr
05 RumäneRumäne DeutscherDeutscher Walter Adam 8. Januar 1992
06 DeutscherDeutscher Fabian Nopper 21. März 1990
08 DeutscherDeutscher Marco Waldraff 6. Februar 1992
15 DeutscherDeutscher Vincent Keller 21. Dezember 1992
22 DeutscherDeutscher Tobias Klein 13. April 1991
28 DeutscherDeutscher Felix Higl 8. Januar 1997
Mittelfeld
04 DeutscherDeutscher Michael Respondek 4. August 1991
07 DeutscherDeutscher Yannick Häringer 20. Oktober 1989
09 DeutscherDeutscher RusseRusse Aslan Ulubiev 25. Dezember 1991
20 DeutscherDeutscher Pierre-Christoph Göppert 18. Januar 1993
21 DeutscherDeutscher Dennis Bührer (C)Kapitän der Mannschaft 13. März 1983
23 DeutscherDeutscher Johannes Fiand 5. Oktober 1989
24 AlbanerAlbaner DeutscherDeutscher Ergi Alihoxha 14. Dezember 1993
25 DeutscherDeutscher Fabian Spiegler 13. August 1990
27 DeutscherDeutscher Erich Sautner 6. November 1991
Sturm
10 DeutscherDeutscher Artur Fellanxa 30. Juni 1989
11 TürkeTürke DeutscherDeutscher Serhat Ilhan 18. August 1996
14 ItalienerItaliener Mirco Barella 17. Mai 1997
16 US-AmerikanerUS-Amerikaner SingapurerSingapurer Piakai Henkel 11. März 1995
19 BosnierBosnier Anes Vrazalica 12. Mai 1997

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalität Name Funktion im Verein seit
DeutscherDeutscher Alfons Higl Cheftrainer 2017
DeutscherDeutscher Urs Bourechem Co-Trainer 2015
DeutscherDeutscher Timo Burgert Torwarttrainer 2016
DeutscherDeutscher Gabriel Stockenberger Torwarttrainer 2011
DeutscherDeutscher Bernhard Wiesler Teammanager 2007
DeutscherDeutscher August Zügel Sportlicher Leiter 2013
DeutscherDeutscher Andreas Fritz Physiotherapeut 2014
DeutscheDeutsche Sabrina Tröller Geschäftsstelle/Betreuerin 201?

Transfers zur Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommer 2016
Zugänge Abgänge
Winter 2017
Zugänge Abgänge

Zweite und dritte Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des Bahlinger SC spielt in der Bezirksliga Freiburg, die dritte Mannschaft in der Kreisliga B Freiburg Staffel 7.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahlinger SC trägt seine Heimspiele im Kaiserstuhlstadion aus, das momentan noch über keine Sitzplätze verfügt. Von den 5.000 Stehplätzen sind 800 überdacht.

AXA Kaiserstuhl-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Mischung aus internationalen Teams (u. a. Roter Stern Belgrad, Iraklis Saloniki), nationalen Teams (u. a. Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen, 1. FSV Mainz 05) und regionalen Teams (u. a. FC Emmendingen, FC Teningen) sowie dem Team des Bahlinger SC wird seit 1985 jedes Jahr der AXA Kaiserstuhl-Cup veranstaltet.

Austragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr
1985–1990 SC Freiburg Freiburger FC Offenburger FV Bahlinger SC
1991–1992 SC Freiburg Freiburger FC SV Endingen Bahlinger SC
1993 VfB Stuttgart SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1994 Borussia Dortmund SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1995 1. FC Kaiserslautern SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1996 Leeds United SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1997 Roter Stern Belgrad SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1998 Borussia M'Gladbach 1. FC Köln Freiburger FC Bahlinger SC
1999 1. FC Nürnberg Karlsruher SC Freiburger FC Bahlinger SC
2000 Eintracht Frankfurt 1. FC Nürnberg Iraklis Saloniki Bahlinger SC
2001 1. FC Nürnberg VfB Stuttgart FC Emmendingen Bahlinger SC
2002 Racing Straßburg 1. FC Nürnberg FC Teningen Bahlinger SC
2003 SC Freiburg Karlsruher SC SV Rust Bahlinger SC
2004 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth Freiburger FC Bahlinger SC
2005 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth SR Colmar Bahlinger SC
2006 SC Freiburg TSG 1899 Hoffenheim Slavia Sofia Bahlinger SC
2007 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth TSG 1899 Hoffenheim Bahlinger SC
2008 SC Freiburg 1. FSV Mainz 05 Bayer 04 Leverkusen Bahlinger SC
2009 SC Freiburg Bayer 04 Leverkusen FC Mulhouse Bahlinger SC
2010 SC Freiburg TSV 1860 München FC Ingolstadt Bahlinger SC
2011 SC Freiburg FC Luzern Rot-Weiss Essen Bahlinger SC
2012 SC Freiburg FC Sochaux KSV Hessen Kassel Bahlinger SC
2013 SC Freiburg Lausanne Sports FC Winterthur Bahlinger SC
2014 SC Freiburg Stade Rennes Freiburger FC Bahlinger SC
2015 ES Troyes AC 1. FC Magdeburg SV Eintracht Trier Bahlinger SC
2016 SC Freiburg SV Darmstadt 98
SV Endingen[1]
Offenburger FV Bahlinger SC

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robin Meyer: Die beste Saison aller Zeiten – Eine Chronik der Saison 2014/15, Verlag Die Werkstatt 2016, 240 Seiten. ISBN 978-3-7307-0313-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Teilnehmerfeld für den Kaiserstuhlcup 2016 steht nun fest. doppelpass-online.de, 14. Juli 2016, abgerufen am 2. Februar 2017.