Bahlinger SC

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Bahlinger SC
Vereinswappen des Bahlinger SC
Basisdaten
Name Bahlinger Sportclub e. V.
Sitz Bahlingen am Kaiserstuhl,
Baden-Württemberg
Gründung 1929
Farben Rot-Weiß
Präsident Dieter Bühler
Website bahlingersc.de
Erste Mannschaft
Trainer Dennis Bührer, Axel Siefert
Spielstätte Kaiserstuhlstadion
Plätze 4000
Liga Oberliga Baden-Württemberg
2017/18 9. Platz
Heim
Auswärts

Der Bahlinger SC ist ein Fußballverein mit rund 800 Mitgliedern aus dem südbadischen Bahlingen am Kaiserstuhl. Die Vereinsfarben sind Rot und Weiß.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1929 gegründet. Bis zum 31. Dezember 2012 gab es zwei Abteilungen, die Fußball- und die Turnabteilung. Die Turner trennten sich jedoch zum 1. Januar 2013 ab und nennen sich nun TV Bahlingen. Die Fußballmannschaft spielte bis Ende der 1960er Jahre in den unteren Amateurklassen. 1969 gelang der Aufstieg in die Amateurliga Südbaden, die 1978 zur viertklassigen Verbandsliga wurde. Nachdem die Fußballer in den Jahren 1994 und 1995 den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg knapp verfehlt hatten, schaffte der Bahlinger SC 1996 die Meisterschaft der Verbandsliga Südbaden und stieg daraufhin in die Oberliga auf. Dort hielt sich der Verein bis zum Abstieg 2005. In der Saison 2005/06 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga. In der Saison 2014/15 qualifizierte sich der Bahlinger SC mit dem 2. Platz in der Oberliga Baden-Württemberg für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest. Nach einem 0:0 im Heimspiel gegen den TSV Lehnerz setzten sich die Bahlinger im entscheidenden Spiel beim SC Hauenstein mit 3:0 durch und besiegelten den größten Erfolg der 86-jährigen Vereinsgeschichte. In der Saison 2015/16 besuchten somit große Vereine wie Kickers Offenbach, der SV Waldhof Mannheim und der 1. FC Saarbrücken das heimische Stadion.

In der Saison 2002/03 war der BSC im DFB-Pokal vertreten und schied in der zweiten Runde knapp mit 1:2 gegen Waldhof Mannheim aus. In der ersten Runde hatte man sich noch mit 1:0 gegen Alemannia Aachen durchgesetzt.

In der Saison 2013/14 war der Bahlinger SC erneut für den DFB-Pokal qualifiziert, da die Mannschaft das Finale des südbadischen Verbandspokals gegen den FC Radolfzell mit 3:1 gewonnen hatte. In der ersten Runde scheiterten die Rot-Weißen mit 1:3 am Zweitligisten VfL Bochum.

Bei der dritten DFB-Pokal-Teilnahme in der Saison 2015/16 hielten die Bahlinger gegen den Zweitligisten SV Sandhausen bis zum Ende der Verlängerung ein torloses Unentschieden, ehe sie im Elfmeterschießen mit 3:5 unterlagen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaft
Pokal

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahlinger SC besteht aus drei aktiven Mannschaften, zwei Alte-Herren-Mannschaften sowie elf Jugendteams.

Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Mannschaft des Bahlinger SC spielt in der Oberliga Baden-Württemberg.

Kader 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 1. August 2018)

Nr. Nat. Name Geburtstag
Tor
01 DeutschlandDeutschland Dennis Müller 8. September 1988
29 DeutschlandDeutschland David Bergmann 29. Juli 1997
31 DeutschlandDeutschland Aaron Gut 25. Juli 1999
Abwehr
02 DeutschlandDeutschland Fabian Schmid 24. Februar 1999
05 RumänienRumänien DeutschlandDeutschland Walter Adam 8. Januar 1992
06 DeutschlandDeutschland Fabian Nopper 21. März 1990
13 DeutschlandDeutschland Maximilian Faller 12. Februar 1996
16 DeutschlandDeutschland BeninBenin Faiz Gbadamassi 23. Januar 1995
18 RumänienRumänien Laurențiu Petean 5. Mai 1988
19 DeutschlandDeutschland Jonas Siegert 9. Januar 1999
21 DeutschlandDeutschland Luca Köbele 9. Oktober 1999
22 DeutschlandDeutschland Tobias Klein (C)Kapitän der Mannschaft 13. April 1991
27 DeutschlandDeutschland Felix Higl 8. Januar 1997
Mittelfeld
04 KamerunKamerun DeutschlandDeutschland Anthony Mbem-Som Nyamsi 1. Februar 1999
07 DeutschlandDeutschland Yannick Häringer 20. Oktober 1989
08 DeutschlandDeutschland Michael Respondek 4. August 1991
10 DeutschlandDeutschland Erich Sautner 6. November 1991
24 AlbanienAlbanien DeutschlandDeutschland Ergi Alihoxha 14. Dezember 1993
25 DeutschlandDeutschland Fabian Spiegler 13. August 1990
Sturm
09 DeutschlandDeutschland Tim-Sebastian Buchheister 18. Februar 1999
11 TurkeiTürkei DeutschlandDeutschland Serhat Ilhan 18. August 1996
14 DeutschlandDeutschland Rico Wehrle 4. September 1993
20 DeutschlandDeutschland Sebastian Schmidt 9. November 1992
23 DeutschlandDeutschland Timo Wehrle 25. Juni 1996
26 DeutschlandDeutschland SpanienSpanien Santiago Fischer 10. Dezember 1990
Zu- und Abgänge zur Saison 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Sommer
Zugänge Abgänge

Trainerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalität Name Funktion im Verein seit
DeutschlandDeutschland Dennis Bührer Trainer 2011
DeutschlandDeutschland Axel Siefert Trainer 2018
FrankreichFrankreich Jérôme Reisacher Torwarttrainer 2015
DeutschlandDeutschland Bernhard Wiesler Teammanager 2007
DeutschlandDeutschland August Zügel Sportlicher Leiter 2013
DeutschlandDeutschland Andreas Fritz Physiotherapeut 2014
DeutschlandDeutschland Kai Brunner Betreuer 2018

Zweite und dritte Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des Bahlinger SC spielt in der Bezirksliga Freiburg, die dritte Mannschaft in der Kreisliga B Freiburg Staffel 7.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahlinger SC trägt seine Heimspiele im Kaiserstuhlstadion aus, das über eine nicht überdachte, 273 Zuschauer fassende Sitztribüne verfügt. Von den weiteren rund 4.000 Stehplätzen sind 800 überdacht.

Kaiserstuhl-Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Mischung aus internationalen Teams (u. a. Roter Stern Belgrad, Iraklis Saloniki), nationalen Teams (u. a. Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen, 1. FSV Mainz 05) und regionalen Teams (u. a. FC Emmendingen, FC Teningen) sowie dem Team des Bahlinger SC wird seit 1985 jedes Jahr der Kaiserstuhl-Cup veranstaltet.

Austragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr
1985–1990 SC Freiburg Freiburger FC Offenburger FV Bahlinger SC  
1991–1992 SC Freiburg Freiburger FC SV Endingen Bahlinger SC
1993 VfB Stuttgart SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1994 Borussia Dortmund SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1995 1. FC Kaiserslautern SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1996 Leeds United SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1997 Roter Stern Belgrad SC Freiburg Freiburger FC Bahlinger SC
1998 Borussia M'Gladbach 1. FC Köln Freiburger FC Bahlinger SC
1999 1. FC Nürnberg Karlsruher SC Freiburger FC Bahlinger SC
2000 Eintracht Frankfurt 1. FC Nürnberg Iraklis Saloniki Bahlinger SC
2001 1. FC Nürnberg VfB Stuttgart FC Emmendingen Bahlinger SC
2002 Racing Straßburg 1. FC Nürnberg FC Teningen Bahlinger SC
2003 SC Freiburg Karlsruher SC SV Rust Bahlinger SC
2004 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth Freiburger FC Bahlinger SC
2005 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth SR Colmar Bahlinger SC
2006 SC Freiburg TSG 1899 Hoffenheim Slavia Sofia Bahlinger SC
2007 SC Freiburg SpVgg Greuther Fürth TSG 1899 Hoffenheim Bahlinger SC
2008 SC Freiburg 1. FSV Mainz 05 Bayer 04 Leverkusen Bahlinger SC
2009 SC Freiburg Bayer 04 Leverkusen FC Mulhouse Bahlinger SC
2010 SC Freiburg TSV 1860 München FC Ingolstadt 04 Bahlinger SC
2011 SC Freiburg FC Luzern Rot-Weiss Essen Bahlinger SC
2012 SC Freiburg FC Sochaux KSV Hessen Kassel Bahlinger SC
2013 SC Freiburg Lausanne Sports FC Winterthur Bahlinger SC
2014 SC Freiburg Stade Rennes Freiburger FC Bahlinger SC
2015 ES Troyes AC 1. FC Magdeburg Eintracht Trier Bahlinger SC
2016 SC Freiburg SV Darmstadt 98 SV Endingen Offenburger FV Bahlinger SC  
2017 SC Freiburg SV Sandhausen Stuttgarter Kickers Kickers Offenbach FC 08 Villingen Bahlinger SC
2018 SC Freiburg Racing Straßburg FC 08 Villingen SV Linx Freiburger FC Bahlinger SC

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Kategorie:Fußballspieler (Bahlinger SC)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robin Meyer: Die beste Saison aller Zeiten – Eine Chronik der Saison 2014/15, Verlag Die Werkstatt 2016, 240 Seiten. ISBN 978-3-7307-0313-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]