S-400 Triumf

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S-400 Triumf

S-400 während einer Übung zur Siegesparade in Moskau im Mai 2010
S-400 während einer Übung zur Siegesparade in Moskau im Mai 2010

Allgemeine Angaben
Typ: Flugabwehrlenkwaffe
Heimische Bezeichnung: S-400 Triumf, С-400 Триумф
NATO-Bezeichnung: SA-21 Growler
Herkunftsland: SowjetunionSowjetunion Sowjetunion / RusslandRussland Russland
Hersteller: Almas-Antei
Entwicklung: 1985
Indienststellung: 2007
Einsatzzeit: im Dienst
Technische Daten
Länge: 7,50 m
Durchmesser: 519 mm
Gefechtsgewicht: 1.835 kg
Spannweite: 1.135 mm
Antrieb: Feststoffraketentriebwerk
Geschwindigkeit: 2.000 m/s[1]
Reichweite: 250 km
Dienstgipfelhöhe: 27.000 m
Ausstattung
Lenkung: INS, Datenlink
Zielortung: halbaktive Radarzielsuche (SARH) mit TVM
Gefechtskopf: 180-kg-Splittersprengkopf
Zünder: Aufschlag- und Näherungszünder
Waffenplattformen: Fahrzeuge/Anhänger
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Das S-400 Triumf (russisch С-400 Триумф, NATO-Codename: SA-21 Growler) ist ein in der Sowjetunion sowie in Russland entwickeltes und produziertes, mobiles allwetterfähiges Langstrecken-Boden-Luft-Raketen-System zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern in allen Flughöhen. Ebenso ist es vorgesehen, angreifende ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen abzufangen.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1985 wurden in der Sowjetunion unter Leitung von Alexander Lemanski die ersten Studien zu einem Nachfolgesystem für die im Einsatz stehenden Systeme S-200 (NATO-Codename SA-5 Gammon) erstellt. Das neue System sollte im Jahr 2003 bei den Luftverteidigungsstreitkräften (PWO) eingeführt werden. Die Entwicklung des Systems übernahm Almas, die Lenkwaffen wurden von der Firma MKB „Fakel“ entwickelt.

Almas arbeitete Mitte der 1980er-Jahre ebenfalls an dem Flugabwehrsystem S-350, welches das System S-300P (NATO-Codename: SA-10 Grumble) ersetzen sollte. Während der Konzeptionierung erkannten die Entwickler die Ähnlichkeiten der Systeme. Infolge dieser Analyse und erster Tests wurden die ursprünglich für das S-350 vorgesehenen Lenkwaffen in das System S-400 integriert. Durch diese Umstände ist das heutige System S-400 Triumf eine Kombination aus den ursprünglichen Konzepten S-350 und S-400.[2]

Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurden sämtliche Arbeiten am System S-400 gestoppt und wegen finanzieller Probleme konnten die Lenkwaffen 40N6 und 9M96 nicht weiterentwickelt werden. Es blieb die 48N6DM, die der beim System S-300PM genutzten 48N6-2 entstammt. Bis 1996 wurde das S-400-System bei beiden Firmen nur sporadisch weiterentwickelt.

Erst im Sommer 1996 erhielt die neugegründete Almas-Antei den Auftrag zur Weiterentwicklung des S-400. Aufgrund finanzieller Probleme wurde das System statt eines kompletten Neuentwurfs auf Basis von Komponenten der bestehenden Systeme S-300P und S-300W aufgebaut. Nach Tests der neuen Lenkwaffen zwischen 1999 und 2003 wurden die Abnahmetests der Staatsbehörden 2005 abgeschlossen. Bei diesen Tests wurden 48N6DM-Lenkwaffen gegen Drohnen abgefeuert.

Am 6. August 2007 wurde die erste mit der SA-21 ausgestattete Batterie mit 48N6DM-Lenkwaffen in Dienst gestellt.[3]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raketenbehälter in der Startposition ...
... und in der Marschposition

Mit dem System S-400 ist die effektive Bekämpfung folgender Ziele möglich:

Die Zielerfassung erfolgt wahlweise mit Radar oder dem passiv arbeitenden Funkmess-Überwachungssystem Koltschuga. Ebenso kann das S-400-System mit Radardaten von Überhorizontradars (OTH) und von dem russischen AWACS-System Berijew A-50 versorgt werden.

Ziele können auf eine Distanz von bis zu 400 km und in einem Höhenbereich von wenigen Metern über Grund bis zu 27 km bekämpft werden. Durch das leistungsstarke, hochauflösende Phased-Array-Radar soll die Bekämpfung von Stealth-Flugzielen möglich sein. Die Reichweiten und mögliche Ziele hängen von den verschiedenen Lenkwaffen ab.

Dank der hohen Reichweite können viele gegnerische Luftabwehr-Unterdrückungseinheiten (etwa Wild Weasel) neutralisiert werden, bevor diese selbst in Angriffsreichweite kommen. Zudem eignet sich das System als Anti-Raketen-Rakete auch zur Bekämpfung ballistischer Kurz- und Mittelstreckenraketen mit einer Maximalreichweite von 3500 km. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 4800 m/s (18.000 km/h) auf eine Distanz von 60 km bekämpft werden.

Radare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Regiment S-400 besteht aus einem Kommandoposten (55K6) mit einem 91N6-Radar (NATO-Codename: BIG BIRD E), der bis zu sechs Batterien befehligen kann. Wird eine Batterie autonom eingesetzt, wird das 96L6-Radar (NATO-Codename: CHEESE BOARD) eingesetzt. Jede Batterie besteht aus einem 92N2-Radar (NATO-Codename: GRAVESTONE) und bis zu zwölf Startern. Zusätzlich unterstützt das System S-400 auch das Radar 55Zh6-1 Nebo-U, das jedoch nicht an das Regiment gebunden ist.[4] Optional kann auch ein 76N6-Radar (NATO-Codename: CLAM SHELL) an das Kommandosystem angebunden werden.

91N6 (Big Bird E)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 91N6 ist ein Allwetter-Überwachungs- und Zielverfolgungsradar und hat eine maximale Erfassungsreichweite von 600 km. Es verfügt über eine hydraulische, doppelseitige Phased-Array-Antenne. Das Radar verwendet eine von 3500 Frequenzen, die in Abständen von wenigen Sekunden gewechselt werden. Das System ist sehr resistent gegen elektronische Störmaßnahmen und nutzt ein System zur Unterdrückung der Nebenkeulen. Durch die Verbesserungen weist das Radar bessere Eigenschaften bei der Identifizierung kleiner ballistischer Ziele und der Unterdrückung von Cluttern und Störquellen auf. Das Radar erfasst und verarbeitet bis zu 300 Ziele gleichzeitig und kann während der Suche nach weiteren Zielen Zieldaten ermitteln.

Die Anlage ist auf einem MZKT-7930-LKW mit Anhänger installiert. Die Bereitschaft kann innerhalb von fünf Minuten hergestellt werden.

96L6 (Cheese Board)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Überwachungs- und Zielverfolgungsradar 96L6E auf der MAKS-2011

Das 96L6 ist ein Allwetter-3D-Überwachungs- und Zielverfolgungsradar, die Exportbezeichnung ist 96L6E. Es hat eine Erfassungsreichweite von 5 bis 300 km und arbeitet mit Wellenlängen im Zentimeterbereich. Das System besteht aus einer Kabine für die Operateure und einer Phased-Array-Antenne mit einem Öffnungswinkel von −3° bis 60° im Höhenwinkel und 360° im Azimut. Der erzeugte Radarstrahl hat einen Höhenwinkel von 1,5° bis 3° und einen Azimut von 2,3°. Eine volle Umdrehung der Sendeantenne dauert zwölf Sekunden. Wie beim 91N6 können während der Ermittlung von Zieldaten weitere Ziele gesucht und erfasst werden. Es können bis zu 100 Ziele mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 2800 m/s erfasst werden. Die ermittelten Daten werden direkt an die Feuerleitradare der Batterien gesendet.

Untergebracht ist die komplette Anlage auf einem MZKT-7930-LKW, die Einsatzbereitschaft ist innerhalb von fünf Minuten hergestellt. In tief durchschnittenem oder stark bewaldetem Terrain kann die Antenne auf einen 40W6M- oder 40W6MD-Mast gesetzt werden. Das Aufstellen der Masten dauert allerdings je nach Mast zwischen 40 und 60 Minuten und erhöht die Zeit zur Einsatzbereitschaft erheblich.

Der Hersteller hat folgende Suchparameter für die Exportversion 96L6E veröffentlicht[3]:

Suchoption Rundum-Überwachung Sektorenüberwachung Tieffliegererfassung
Suchsektor Azimut 360° 120° 360°
Suchsektor Höhenwinkel −3° bis +20° −3° bis +60° 0 bis 1,5°
Geschwindigkeitsbereich 30 bis 1200 m/s 50 bis 2800 m/s 30 bis 1200 m/s
Updaterate unterer Suchsektor 6 Sekunden 5,5 Sekunden 6 Sekunden
Updaterate oberer Suchsektor 12 Sekunden 13,5 Sekunden 6 Sekunden

92N2 (Gravestone)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

92N2-Puls-Doppler-Radar auf Basis eines MZKT-7930-LKW

Das 92N2 basiert auf dem Radar des S-300PM-2 und ist ein Puls-Doppler-3D-Radar. Das System besteht aus zwei Kabinen auf einem Trägerfahrzeug – einer Bedienerkabine und einer Antennenkabine mit einer Phased-Array-Antenne. Das Gerät erzeugt einen stark gebündelten Radarstrahl, um eine genaue Zielverfolgung sicherzustellen und die Anfälligkeit gegen ECM-Maßnahmen zu minimieren. Die Radarantenne beinhaltet Komponenten zum Auffassen und Verfolgen sowie zur Illumination von Zielen (für Flugkörper mit halbaktivem Suchkopf) ebenso wie zum Identifizieren (IFF), Auffassen und Verfolgen von Flugkörpern wie auch zur Unterdrückung aktiver elektromagnetischer Störungen über die Seitenkeulen der Hauptantenne. Zur Sicherstellung der Verfolgung von Zielen mit geringer Radialgeschwindigkeit kann das Radarsignal in der Frequenz moduliert werden. Das Radar kann gleichzeitig bis zu zwölf kommandogelenkte Flugkörper bei einer maximalen Zielgeschwindigkeit von 4800 m/s gegen bis zu sechs Ziele leiten.

Repräsentanten des Herstellers sowie des russischen Militärs behaupteten mehrfach öffentlich, dass das Radar – im Unterschied zu seinen Vorgängern – mehr als sechs Ziele gleichzeitig bekämpfen könne, ohne dabei eine genaue Zahl zu nennen. Der Beweis für diese Aussage konnte bisher nicht erbracht werden. Denkbar ist eine Bekämpfung von mehr als sechs Zielen gleichzeitig beim Einsatz von Lenkflugkörpern mit aktivem Suchkopf (9M96E/E2, 40N6). Allerdings gibt es bisher keine verlässlichen Anzeichen für eine Serienproduktion von Flugkörpern der 9M96-Serie und keine öffentlichen Erkenntnisse über den tatsächlichen Entwicklungsstand des 40N6-Flugkörpers.

Das gesamte Radar ist auf einem MZKT-7930-LKW untergebracht und kann wie das 96L6 auf den 40W6M- und 40W6MB-Masten aufgebaut werden.

76N6 (Clam Shell)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tiefflieger-Frühwarnradar 76N6 (NATO-Codename: „Clam Shell“)

Das 76N6-Radar ist ein Tiefflieger-Frühwarnradar. Es kann Ziele bis zu einer Querschnittsfläche von 0,02 m² und einer Geschwindigkeit bis zu 720 m/s erkennen. Das 76N6 wird auf einem 40W6M- oder 40W6MD-Mast montiert. Daraus resultiert eine Aufbauzeit von bis zu zwei Stunden. Gezogen wird das Radar von einem MAZ-7910-LKW (alternativ KrAZ-260).[5]

Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnittmodell durch die Transportcontainer mit der innenliegenden Lenkwaffe 48N6E3

Die Lenkwaffen für das System S-400 können auf verschiedenen Fahrzeugen transportiert werden. Bisher gibt es Bilder von Lenkwaffen auf MAZ-7910 (8×8, Index 5P85SM2-01) und dem Sattelauflieger 5P85TE2, der von einem BAZ-64022 (6×6) gezogen wird.

Die 48N6-Lenkwaffen werden in versiegelten, vor Witterungseinflüssen geschützten Transport- und Startbehältern aus dem Herstellungswerk geliefert. [3] Die Lenkwaffen können ohne Kontrolle zehn Jahre in den zylinderförmigen Behältern transportiert und gelagert werden. Zu Kontrollzwecken besitzen die Lenkwaffen einen eingebauten elektronischen Selbsttest, der durch das Bedienungspersonal an einem Kontrollkasten an den Startbehältern durchgeführt werden kann. Jeweils vier Transport- und Abschussbehälter sind auf einem Werfer installiert. Die Lenkwaffen werden vertikal gestartet. Mittels eines Katapults werden die Lenkwaffen aus den Transport- und Abschussbehältern auf eine Höhe von 20–30 m geschleudert. Erst dort zündet das Feststoffraketentriebwerk der Lenkwaffe. Die Lenkwaffen können in einem minimalen Intervall von 1,5 Sekunden gestartet werden.[3]

Die 48N6 wurde von MKB „Fakel“ entwickelt. Die 48N6 wurde ursprünglich für das S-300PM-System entwickelt, ihre Nachfolgerin 48N6D für das System S-300PMU-2 Favorit. Diese wurde nochmals für das System S-400 verbessert.[2]

48N6 48N6D 48N6DM
Gewicht 1800 kg 1835 kg 1835 kg
Gefechtskopf 143 kg HE fragmentierend 180 kg bidirektional 180 kg bidirektional
Reichweite (Luftziel) 5 bis 150 km 3 bis 200 km 3 bis 250 km[6]
Reichweite (ballistisches Ziel) 5 bis 40 km 5 bis 40 km 5 bis 60 km
Höhenbereich 10 bis 27.000 m 10 bis 27.000 m 10 bis 27.000 m
Zielgeschwindigkeit bis zu 2800 m/s bis zu 2800 m/s bis zu 4800 m/s

Weitere Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Entwicklungsphase wurde immer wieder über die Verwendung weiterer Lenkwaffentypen spekuliert. So nannten einige Quellen den Lenkwaffentyp 9M96, welcher später ebenfalls mit der S-400-Serienversion zum Einsatz kommen sollte. Die Integration der 9M96-Lenkwaffen wurde vom Hersteller verfolgt und es wurden ein Prototyp von einem Startfahrzeug erstellt.[7] Weiter erfolgten auch Schießversuche mit der 9M96 Lenkwaffe.[8] Obwohl die 9M96-Lenkwaffen mehrfach im Zusammenhang mit der S-400 präsentiert wurden, scheint dieser Lenkwaffentyp nicht in die S-400 integriert worden zu sein.

Weiter wird über die 40N6-Lenkawffe mit einer Reichweite von 400 km spekuliert. Über die 40N6-Lenkwaffe ist bis heute wenig bekannt und es existieren keine öffentlich zugänglichen Bilder der Lenkwaffe. Bekannt ist, dass mit diesem Lenkwaffentyp bei Tests Schussdistanzen von bis zu 400 km erreicht wurden.[9] Es ist aber nicht bekannt, ob dieser Lenkwaffentyp jemals zur Serienreife entwickelt wurde. Weitere Quellen spekulieren, dass die Bezeichnung 40N6 nur ein Deckname für die 48N6DM ist.[10]

Zu keinem Zeitpunkt wurde ein S-400-Serienmodell mit den obengenannten Lenkwaffentypen beobachtet. Ebenso sind diese Lenkwaffentypen auch nicht in der S-400-Exportbroschüre von Almas-Antei aufgeführt.[11] Daher ist anzunehmen, dass keiner dieser Lenkwaffentypen bis zum jetzigen Zeitpunkt in das S-400-System integriert wurde. So stellt die 48N6DM mit einer Reichweite von 250 km die Standardlenkwaffe der S-400 dar.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das System besteht aus den folgenden Komponenten (für eine Batterie):

  • 1 × 92N6, Feuerleitradar (NATO: Gravestone) mit einer Reichweite von über 400 km
  • 1 × 96L6, Tieffliegererfassungs-Radar (NATO: Cheese board) mit einer Reichweite von bis zu 300 km
  • 8 × 5P58SU2- oder 5P58DU2-Start- und Transportfahrzeugen für die Lenkwaffen
  • Folgende Lenkwaffen kommen zum Einsatz:
    • 48N6 (Reichweite 150 km)
    • 48N6D (Reichweite 200 km)
    • 48N6DM (Reichweite 250 km)

Stationierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

24 Regimenter / 48 Batterien / 384 Start- bzw. Transportfahrzeuge sind wie folgt disloziert (Stand: 30. März 2018)

  1. 2 Batterien (jeweils eine im Jahr 2007 und 2009) im 4. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 606 wurden in Elektrostal disloziert. [12][13]
  2. 2 Batterien im 5. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 210 wurden in Dmitrow im Jahr 2011 disloziert.[14]
  3. 2 Batterien im 5. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 93 wurden in Swenigorod im Jahr 2012 disloziert.[15]
  4. 2 Batterien im 93. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 589 wurden in Nachodka im Jahr 2012 disloziert.[16][17]
  5. 2 Batterien im 44. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 183 wurden in Kaliningrad im Jahr 2013 disloziert.[18]
  6. 2 Batterien im 51. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 1537 wurden in Noworossijsk im Jahr 2013 disloziert.[19]
  7. 2 Batterien im 4. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 549 wurden in Кurilowo im Jahr 2014 disloziert.[20]
  8. 2 Batterien im 1. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 531 „Norden“ wurden in Poljarny im Jahr 2014 disloziert.[21]
  9. 3 Batterien im 53. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 1532, der Pazifikflotte der Russischen Marine, wurden in Petropawlowsk-Kamtschatski im Jahr 2015 disloziert. Die Besonderheit bestand in erstmals drei stationierten Batterien, das 24 Start- bzw. Transportfahrzeugen entspricht.[22]
  10. 2 Batterien im 41. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 590 wurden in Nowosibirsk im Jahr 2015 disloziert.[23][24]
  11. 2 Batterien im 2. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte wurden in der Oblast Leningrad im Jahr 2015 disloziert.[25]
  12. 2 Batterien im 93. Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte 1533 wurden in Wladiwostok im Jahr 2015 disloziert.[26]
  13. 2 Batterien wurden auf der Doppelinsel Nowaja Semlja im Jahr 2015 disloziert.[27]
  14. 2 Batterien wurden in Tiksi im Jahr 2015 disloziert.[28]
  15. 2 Batterien im 5. Luftabwehrregiment wurden in der Oblast Moskau im Januar 2016 disloziert.[29]
  16. 2 Batterien im 18. Luftabwehrregiment der 31. Division der Luftstreitkräfte wurden in Feodossija im August 2016 disloziert. [30]
  17. 2 Batterien im Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte wurden in der Oblast Leningrad im September 2016 disloziert.[31]
  18. 2 Batterien im Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte der 1. Armee wurden in der Oblast Moskau im November 2016 disloziert.[32]
  19. 1 Batterie im 1528. Luftabwehrregiment der 1. Division der Luftstreitkräfte, der 45. Armee des vereinigten strategischen Kommandos „Norden“, wurde in Sewerodwinsk im Mai 2017 disloziert.[33]
  20. 2. Batterien wurden dem Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte am 23. Oktober 2017 übergeben[34] und in der Region Powolschje disloziert.[35]
  21. 2. Batterien wurden dem Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte am 26. Oktober 2017 übergeben[36] und der Oblast Leningrad disloziert.[37]
  22. 2 Batterien im Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte des östlichen Militärbezirks wurden in Primorje am 13. November 2017 disloziert.[38]
  23. 2 Batterien im Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte wurde in Sewastopol am 12. Januar 2018 disloziert.[39]
  24. 2 Batterien im Luftabwehrregiment der Luftstreitkräfte wurden im östlichen Militärbezirk am 30. März 2018 disloziert.[40]

Nutzerstaaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplante Exporte

  • IndienIndien Indien Regierungsübereinkunft von 2016 für den Kauf von insgesamt 80 Startfahrzeugen[44]
  • Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien Im Oktober 2017 wurde im Rahmen eines Regierungsbesuches des saudischen Königs in Moskau ein Kaufvertrag für die Anschaffung des S-400-Systems unterzeichnet.[45]
  • TurkeiTürkei Türkei Die Türkei unterzeichnete im September 2017 einen Vertrag über die Lieferung des Systems und leistete eine Anzahlung.[46][47][48]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Land-Based Air Defence Edition 2003, 2004, 2005. Jane's Verlag.
  • Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-21 GROWLER. DTIG – Defense Threat Informations Group, März 2006.
  • Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-21 GROWLER. DTIG – Defense Threat Informations Group, Juli 2008.
  • RUSSIA'S ARMS AND TECHNOLOGIES. THE XXI CENTURY ENCYCLOPEDIA Volume 9 – Air and ballistic missile defense. The Publishing House – Arms and Technologies.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: S-400 Triumf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. Aerospace Daly & Defense Report, S. 9., Aviation Week, August 2015.
  2. a b (Memento vom 5. August 2010 im Internet Archive)
  3. a b c d SA-21 Growler – DTIG (Memento vom 24. Juli 2015 im Internet Archive)
  4. S-400 Triumf / SA-21 Growler. In: globalsecurity.org. Archiviert vom Original am 12. September 2017; abgerufen am 12. September 2017 (englisch).
  5. 76N6 Clam Shell Low Altitude Acquisition Radar / 5N66/5N66M/76N6/76N6E/40V6M/MD Clam Shell. In: ausairpower.net. Archiviert vom Original am 19. September 2017; abgerufen am 12. September 2017 (englisch).
  6. Dr. Carlo Kopp: Almaz-Antey 40R6 / S-400 Triumf Self Propelled Air Defence System / SA-21. In: ausairpower.net. Air Power Australia, abgerufen am 11. Juni 2018 (englisch).
  7. С-300П зенитная ракетная система - S-300P/SA-10 GRUMBLE surface-to-air missile system. In: legion.wplus.net. отечественное оружие и его создатели после WWII, archiviert vom Original am 13. Juni 2018; abgerufen am 5. Juni 2018 (russisch).
  8. S-400 missile test launches 2010. In: dtig.org. youtube.com, archiviert vom Original am 22. Juni 2018; abgerufen am 6. Juni 2018.
  9. S-400 SA-21 Triumf - Missiles. In: globalsecurity.org. GlobalSecurity.org, archiviert vom Original am 4. April 2017; abgerufen am 5. Juni 2018 (englisch).
  10. (Memento vom 5. August 2010 im Internet Archive)
  11. Triumph. In: roe.ru. Rosoboronexport, archiviert vom Original am 12. Juni 2018; abgerufen am 5. Juni 2018 (englisch).
  12. Es wurde gezeigt, wie das S-400-System arbeitet (Memento vom 22. Januar 2011 im Internet Archive) — video, РИА Новости
  13. Weitere Batterien können disloziert werden
  14. In der Nähe Moskaus beginnt das zweite Regiment S-400 seinen Betrieb. Вести.ру. 15. Mai 2011. Archiviert vom Original am 14. Februar 2012. Abgerufen am 15. Mai 2011.
  15. Drei Regimenter schützen Moskau. (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)
  16. Östlicher Wehrbezirk bekommt das S-400-System. (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) Lenta.ru.
  17. In Nachodka nimmt das 4. Regiment seinen Dienst auf. Informationsportal „Russlands Waffen“ (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)
  18. Erstes Regiment nimmt in Kaliningrad seinen Dienst auf. (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)
  19. Der südliche Wehrbezirk bekommt ein Regiment S-400. (Memento vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive)
  20. Moskaus Luftabwehr schützt ein 4. Regiment. (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive) TV Zentr – offizielle Website des Senders.
  21. S-400 auf der Kolja Halbinsel, als Schutz vor Aufklärungs- und Spähflugzeugen der USA. (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive) Iwan Petrow, Russische Zeitung.
  22. Verteidigungsministerium bekommt erstmals drei Batterien geliefert. (Memento vom 27. Januar 2015 im Internet Archive) TASS, Moskau 15. November.
  23. Die nächsten Batterien S-400 werden in Sibirien disloziert. (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive) Ria Novosti
  24. S-400 in Nowosibirsk. (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)
  25. Neue S-400-Systeme sind im Einsatz. (Memento vom 25. November 2015 im Internet Archive)
  26. Einsatz der S-400-Systeme in Wladiwostok. (Memento vom 3. Dezember 2015 im Internet Archive)
  27. (übersetzt) Arktische Gruppierung wurde durch S-400-Systeme verstärkt (u. a. auf der Nowaja Semlja). In: Известия. Archiviert vom Original am 1. Dezember 2016. Abgerufen am 2. Dezember 2016. 
  28. (übersetzt) Arktische Gruppierung wurde durch S-400-Systeme verstärkt (u. a. in Tiksi). In: Известия. Archiviert vom Original am 1. Dezember 2016. Abgerufen am 2. Dezember 2016. 
  29. (übersetzt) Ein weiteres S-400 Luftabwehrraketensystem schützt Moskau. (Memento vom 9. Januar 2016 im Internet Archive)
  30. (übersetzt)Ein Luftabwehrregiment auf der Krim bekam ein S-400 Luftabwehrraketensystem (Memento vom 13. August 2016 im Internet Archive)
  31. (übersetzt) Zwei Batterien S-400 wurden in die Luftabwehr der Oblast Leningrad aufgenommen. Archiviert vom Original am 22. September 2016. Abgerufen am 21. September 2016.
  32. (übersetzt) Luftstreitkräfte bekamen ein weiteres S-400 Luftabwehrraketensystem. Archiviert vom Original am 4. November 2016. Abgerufen am 3. November 2016.
  33. (übersetzt) In Sewerodwinsk ist ein Regiment S-400 in Einsatz getreten. Archiviert vom Original am 22. Juni 2018. Abgerufen am 5. Mai 2017.
  34. Минобороны России получило второй в этом году полк ЗРС С-400. ria.ru, 23. Oktober 2017, archiviert vom Original am 23. Oktober 2017; abgerufen am 23. Oktober 2017 (russisch).
  35. Небо над Поволжьем защитит новый полк С-400. военное.ru, 6. Dezember 2017, archiviert vom Original am 10. Dezember 2017; abgerufen am 8. Dezember 2017 (russisch).
  36. "Алмаз-Антей" передал Минобороны РФ третий в этом году полковой комплект С-400. tass.ru, 26. Oktober 2017, archiviert vom Original am 28. Oktober 2017; abgerufen am 27. Oktober 2017 (russisch).
  37. Дивизион зенитно-ракетной системы С-400 «Триумф» заступил на опытно-боевое дежурство в Ленинградской области. structure.mil.ru, 13. Dezember 2017, archiviert vom Original am 16. Dezember 2017; abgerufen am 15. Dezember 2017 (russisch).
  38. Зенитная ракетная часть ВВО в Приморье перевооружилась на новые ЗРС С-400. structure.mil.ru, 13. November 2017, archiviert vom Original am 18. November 2017; abgerufen am 17. November 2017 (russisch).
  39. Новый дивизион С-400 возьмет под контроль границу с Украиной. iz.ru, 10. Januar 2018, archiviert vom Original am 12. Januar 2018; abgerufen am 12. Januar 2018 (russisch).
  40. Войска ВВО получили еще одну систему ПВО С-400 «Триумф». iz.ru, 30. März 2018, archiviert vom Original am 30. März 2018; abgerufen am 30. März 2018 (russisch).
  41. Algérie: des blogueurs publient les images des S-400 livrés au pays. In: fr.sputniknews.com. 21. Juli 2015, archiviert vom Original am 20. Januar 2017; abgerufen am 20. Januar 2017 (französisch).
  42. China receives first regimental set of S-400 systems. In: tass.com. 3. April 2018, archiviert vom Original am 6. April 2018; abgerufen am 5. April 2018 (englisch).
  43. Москва отблагодарила Минск за бесплатную аренду земли системами С-400. In: riafan.ru. Федеральное агентство новостей, 28. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2018 (russisch).
  44. Franz-Stefan Gady: India, Russia to ‘Soon’ Set Delivery Date for S-400 Missile Air Defense Systems. In: http://thediplomat.com/. 21. Juni 2017, archiviert vom Original am 10. August 2017; abgerufen am 10. August 2017.
  45. (Memento vom 19. November 2017 im Internet Archive)
  46. Militärexperte: Türkei nimmt Kurs auf Schulterschluss mit Russland – weg von der Nato - Sputnik Deutschland. In: de.sputniknews.com. 12. September 2017, archiviert vom Original am 12. September 2017; abgerufen am 12. September 2017.
  47. Rakentenabwehrsystem S-400: Türkei kauft Waffen in Russland ein. In: Kölner Stadt-Anzeiger. ksta.de, 12. September 2017, archiviert vom Original am 22. Juni 2018; abgerufen am 12. September 2017.
  48. Turkey signs deal to get Russian S-400 air defence missiles – BBC News. In: bbc.com. 12. September 2017, archiviert vom Original am 12. September 2017; abgerufen am 12. September 2017 (englisch).