Schachbundesliga 2015/16

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die deutsche Schachbundesliga 2015/16. Für andere Spielklassen dieses Namens siehe Schachbundesliga 2015/16 (Begriffsklärung).

Die Saison 2015/16 war die 36. Spielzeit der deutschen Schachbundesliga. Meister wurde die Schachgesellschaft Solingen, während sich die OSG Baden-Baden nach zehn Titeln in Folge mit dem zweiten Platz begnügen musste. Aus der 2. Bundesliga waren im Vorjahr der SK Norderstedt (Gruppe Nord), der Erfurter SK (Gruppe Ost) und der SV Griesheim (Gruppe Süd) aufgestiegen. Aus der Gruppe West wurde kein Aufsteiger gemeldet, so dass im Vorjahr nur drei Mannschaften abstiegen. Die drei Aufsteiger landeten zusammen mit dem FC Bayern München auf den Abstiegsplätzen, da allerdings der SK Turm Emsdetten[1] und der SC Hansa Dortmund[2] ihre Mannschaften zurückzogen, und der beste Absteiger Erfurt verzichtete[3], erreichten Griesheim und München noch den Klassenerhalt. Zur Partie der Saison wurde die Gewinnpartie von Jan-Krzysztof Duda (Hamburger SK) gegen Grzegorz Gajewski (USV TU Dresden) gewählt.[4]

Zu den gemeldeten Mannschaftskadern der teilnehmenden Vereine siehe Mannschaftskader der deutschen Schachbundesliga 2015/16.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Termine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Doppelrunden fanden am 19./20. September 2015 (wobei je zwei Wettkämpfe auf den 31. Oktober/1. November 2015 verlegt wurden), 12./13. Dezember 2015, 6./7. Februar 2016, 20./21. Februar 2016, 12./13. März 2016, 9./10. April 2016 und 23./24. April 2016. Die Wettkämpfe der siebten Runde wurden jeweils an einem Freitag vor einer Doppelrunde gespielt; es wurden zwei Wettkämpfe am 18. September 2015 und drei am 11. Dezember 2015 ausgetragen, einer fand am 5. Februar 2016 und zwei am 22. April 2016 statt.

Bedenkzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Spieler hat seit der Saison 2014/15 100 Minuten Bedenkzeit für die ersten 40 Züge und 50 Minuten bis Partieende. Ab dem ersten Zug erhält jeder Spieler eine Zeitgutschrift von 30 Sekunden pro Zug bis zum Ende der Partie.[5] Remisangebote vor dem 20. Zug sind untersagt. Ausgenommen sind Remisen durch dreimalige Stellungswiederholung.[6]

Endtabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein Sp G U V MP Brett-P.
1. Schachgesellschaft Solingen 15 13 2 0 28:2 84,5:35,5
2. OSG Baden-Baden (M) 15 13 1 1 27:3 81,5:38,5
3. Werder Bremen 15 12 1 2 25:5 76,0:44,0
4. SK Schwäbisch Hall 15 9 2 4 20:10 71,5:48,5
5. Schachfreunde Berlin 15 8 2 5 18:12 67,0:53,0
6. Hamburger SK 15 8 1 6 17:13 63,5:56,5
7. SV Mülheim-Nord 15 7 3 5 17:13 60,5:59,5
8. SK Turm Emsdetten 15 7 2 6 16:14 64,0:56,0
9. SV 1930 Hockenheim 15 6 3 6 15:15 64,0:56,0
9. USV TU Dresden 15 6 3 6 15:15 64,0:56,0
11. SG Trier 15 5 3 7 13:17 57,5:62,5
12. SC Hansa Dortmund 15 3 2 9 8:22 47,0:73,0
13. Erfurter SK (N) 15 2 3 10 7:23 45,0:75,0
14. SV Griesheim (N) 15 3 0 12 6:24 46,0:74,0
15. FC Bayern München 15 1 2 12 4:26 37,0:83,0
16. SK Norderstedt (N) 15 1 2 12 4:26 31,0:89,0

Entscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Meister: Schachgesellschaft Solingen
Teilnahme am Europapokal: Schachgesellschaft Solingen, OSG Baden-Baden, Werder Bremen
Abstieg in die 2. Bundesliga: SK Turm Emsdetten (freiwilliger Rückzug), SC Hansa Dortmund (freiwilliger Rückzug), Erfurter SK (freiwilliger Rückzug), SK Norderstedt
(M) amtierender Deutscher Meister
(N) Neuaufsteiger der letzten Saison

Kreuztabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 09. 11. 12. 13. 14. 15. 16.
1. Schachgesellschaft Solingen 4 5 6 6 4 6 7 6 5 7
2. OSG Baden-Baden 4 3 6 7 6 6 5 6
3. Werder Bremen 5 6 6 5 4 5 7 7 6
4. SK Schwäbisch Hall 2 5 7 4 4 6 5 5 6 6
5. Schachfreunde Berlin 3 2 3 4 2 5 6 6 4 7 6
6. Hamburger SK 3 5 4 6
7. SV Mülheim-Nord 2 2 4 1 4 5 5 4
8. SK Turm Emsdetten 1 3 4 6 2 3 4 5 7 5 6
9. SV 1930 Hockenheim 2 2 4 4 6 5 4
9. USV TU Dresden 4 2 3 4 7 6 4
11. SG Trier 2 3 2 3 4 4 5 4 5 7
12. SC Hansa Dortmund 1 3 2 4 3 2 1 3 4 3 5
13. Erfurter SK 2 2 2 4 1 3 4 4 5
14. SV Griesheim 3 3 1 1 3 2 5 3 6
15. FC Bayern München 2 1 2 2 2 4 3 3 3 5 4
16. SK Norderstedt 1 ½ 2 2 ½ 4 1 2 4

Die Meistermannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. SG Solingen
Schachfiguren

P. Harikrishna, Richárd Rapport, Markus Ragger, Erwin l’Ami, Robin van Kampen, Jan Smeets, Chanda Sandipan, Predrag Nikolić, Artur Jussupow, Alexander Naumann, Florian Handke, Ralf Appel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meldung vom 14. April 2016 auf schachbundesliga.de
  2. Meldung vom 3. Mai 2016 auf schachbundesliga.de
  3. Meldung vom 29. April 2016 auf schachbundesliga.de
  4. Mitteilung auf schachbundesliga.de
  5. Neue Bedenkzeitregelung von Georgios Souleidis vom 14. Januar 2014
  6. Außerordentliche Mitgliederversammlung des Schachbundesliga e.V. von Georgios Souleidis vom 14. Januar 2009 (nicht mehr online)