Sichenhausen

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Sichenhausen
Stadt Schotten
Koordinaten: 50° 28′ 42″ N, 9° 14′ 32″ O
Höhe: 507 (478–511) m ü. NHN
Fläche: 6,62 km²[1]
Einwohner: 209 (31. Dez. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Eingemeindet nach: Gedern
Postleitzahl: 63679
Vorwahl: 06045

Sichenhausen ist ein Stadtteil von Schotten im mittelhessischen Vogelsbergkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Südhang des Vogelsberges. Nahe dem Ort im Oberwald entspringt die Nidder. Oberhalb des Dorfes liegt der Ernstberg, ein Naturschutzgebiet, in dem seltene Pflanzen- und Tierarten beheimatet sind. Er ist ein beliebter Punkt für Touristen, da man hier bei klarem Wetter bis nach Frankfurt am Main und in den Taunus sehen kann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ersterwähnung und Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort „Sychenhusen“ am 7. April 1335,[3] wobei sich die Urkunde auf das alte Sichenhausen bezieht, das nordöstlich des heutigen Ortes lag.

In der Gemarkung des heutigen Sichenhausen befanden sich damals im Hochmittelalter noch die Ortschaften Eigelshain und Enkharts, die zu Wüstungen wurden.[4] Alt-Sichenhausen wurde 1555 als wüst bezeichnet. Der neue Ort wurde erstmals am 11. August 1572 nachgewiesen.

Der Ortsname Sichenhausen wird bisher gedeutet als „zu den Haus Häusern eines Sigo, eines Sicho.“[5] Die Endung „hausen“ bedeutet mittelhochdeutsch eigentlich „zi den husen“, das heißt zu den Häusern. Alt-Sichenhausen bestand also früher als die umliegenden Orte mit den Endungen „hain“ und „rod“. Der Grund für diese frühe Ansiedlung in dieser Höhenlage des rauen, unwirtlichen Vogelsberges ist nur mit der Bedeutung seiner Lage zu erklären.

Eine alte Fernstraße führte einst durch die Gemarkung und überquerte die Höhen des Vogelsberges. Diese „rechte Nidderstraße“ soll der Weg gewesen sein, den der Leichenzug von Bonifatius im Sommer 754 von Mainz nach Fulda nahm.

Siedlungsgeschichte von Sichenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie ein anderer Schottener Stadtteil, nämlich Michelbach, hat Sichenhausen eine besondere Siedlungsgeschichte. Beide Orte sind aus Wüstungen im 15. und 16. Jahrhundert neu hervorgegangen, Sichenhausen und die Wüstungen Eigelshain und Enkharts wurden bereits im 19. Jahrhundert gründlich untersucht.[6]

Das Dorf „Eygelshain“ wurde 1289 erstmals erwähnt. Im Siedlungsgebiet wurden Reste mittelalterlicher Eisenhütten gefunden.[7] „Eigilshain“ wird noch einmal 1436 erwähnt.[8] Seit 1555 ist der Ort wie auch Alt-Sichenhausen wüst.[9]

Die Gemarkung des heutigen Sichenhausen umfasst die Gemarkungen von Alt-Sichenhausen und Enkharts und stößt nördlich an die ehemaligen Grenzen von Eigelshain. Der große Zehnte der „alten Felder“ fiel an die Kirche Herchenhain. Zu dieser Kirche gehörten Sichenhausen und Hartmannshain als Filialen.[10]

Am 11. August 1335 versprach Hermann von Lißberg Conrad III. von Trimburg, Schotten und die drei Teile von Sichenhausen, die Conrad ihm für 500 Pfund Heller verpfändet hatte, nach zehn Jahre zurückzugeben. Die Rückgabe kann auch an Gottfried von Eppenstein dem Jüngeren erfolgen.[11] 1389 kaufte Friedrich von Lißberg von Eberhard I. von Eppenstein für 503 Gulden u. a. das Dorf „Siechenhausen“ und die Wüstung „Engelshein.“[12]

1572 verzichtete Graf Ludwig zu Stolberg-Königstein auf alle Ansprüche an den Dörfern „Eigelshain“, „Enkers“ und Sichenhausen gegenüber Landgraf von Hessen.

Eckards gehörte wie Burkhards, Busenborn, Eichelsachsen, Eschenrod, Hartmannshain, Herchenhain, Kaulstoß, Sichenhausen und Wingershausen zum Gericht Burkhards.[13] Am 21. April 1303 gab Werner von Lißberg dem Ritter Johann von Linden Güter „zu deme Eckehardis“ als Eigentum, die Johann vorher als Lehen von Werner hatte. Dafür gab Johann einen Mansus zu Unter-Widdersheim.[14]

In Steuerlisten werden 1555 für „Enckarz“ die gleichen Namen und Abgaben wie für Sichenhausen 1578 genannt. Das bedeutet, dass beide Orte identisch waren. Enckarz/Sichenhausen bestand 1555 aus 16 Häusern, in denen 17 Familien wohnten. Außerdem gab es ein Hirtenhaus, zwei Mahlmühlen und eine Schleifmühle.[15]

Weitere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Mittelalter gehört Sichenhausen kirchlich zu Herchenhain.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf sehr in Mitleidenschaft gezogen. 1635 starben 85 Einwohner an der Pest.[16]

Im 18. Jahrhundert wurde eine Schule errichtet. Sie steht noch heute in der Ortsmitte, wurde allerdings seit 1905 nicht mehr als Schule genutzt, da man einen Neubau errichtete. Dieser wurde 1972 umgebaut und dient heute als Dorfgemeinschaftshaus.

In Sichenhausen und Schotten begingen die Räuber Nicolaus Vierheller aus Kaulstoß und Jakob Heinrich Vielmetter, vulgo Jacob Heinrich, um 1810 zwei Diebstähle.[17] Der Räuber Vielmetter wurde als eigentliche Kopf der Wetterauer Bande angesehen.[18] Mit dem Schweinehirten Heinrich Fischer aus Sichenhausen beging Vielmetter in der Nacht vom 9. zum 10. März 1799 einen Tuch-Diebstahl in Schotten.[19]

1803 lebten 445 Einwohner in 76 Häusern.[20] 1840 hatte das Dorf sogar 517 Einwohner. Durch Missernten, Auswanderung nach Amerika oder den Weggang von jungen Leuten aufgrund der schlechten, wirtschaftlichen Situation, nahm die Einwohnerzahl sehr schnell ab. Nur 24 Jahre später lebten nur noch 368 Einwohner in Sichenhausen. Im Jahre 1909 betrug die Einwohnerzahl 281. Dieser Wert hat sich bis heute in etwa gehalten.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Bevölkerung sehr arm. Aufgrund des Klimas waren der Ackerbau und die Viehzucht nicht lohnend. „Besonders unfruchtbar sind die rauhen Gegenden von Herchenhain, Hartmannshain, Sichenhausen ...“ Obstbäume gab es 1830 keine und auch keine Winterfrucht.[21] Die Bevölkerung wusste sich aber zu helfen durch das Herstellen von Besen und Schanzenkörben, die von Hausierern vertrieben wurden.

In den beiden Kriegen des 20. Jahrhunderts kamen insgesamt 34 Menschen aus Sichenhausen ums Leben.

Im Dorf gab es einst einen Fußballverein. Der Spielbetrieb wurde aber wieder eingestellt und der Verein schloss sich der Spielgemeinschaft Burkhards an. Der ehemalige Sportplatz dient heute als Gewerbefläche für einen Forstbetrieb.

Ende Mai 2016 ergossen sich an einem Wochenende aufgrund von starken Regenfällen gleich drei Schlammlawinen über den nordwestlichen Teil des Dorfes. Insgesamt waren sieben Haushalte von den Wassermassen betroffen, darunter das Bürgerhaus. Ein Haus war bis auf weiteres unbewohnbar. In den Wochen und Monaten danach waren die Bürger mit den Aufräum- und Renovierungsarbeiten beschäftigt. Die Stadt Schotten richtete für die betroffenen Haushalte ein Spendenkonto ein und es wurden einige bauliche Maßnahmen getroffen.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sichenhausen war bis zum 31. Dezember 1971 eine eigenständige Gemeinde und gehörte zum Landkreis Büdingen. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde zum 31. Dezember 1972 gemeinsam mit den Orten Kaulstoß und Burkhards in die Stadt Gedern im Wetteraukreis eingegliedert. Die Stadt Gedern sollte ursprünglich dem neuen Vogelsbergkreis angehören. Gedern entschied sich allerdings für den Wetteraukreis. Als sich zeigte, dass diese im Wetteraukreis verbleiben wollte, wurden die Vogelsbergorte Burkhards, Kaulstoß und Sichenhausen am 1. August 1972 durch Landesgesetz in die Stadt Schotten, die in den Vogelsbergkreis wechselte, umgemeindet.[22][23]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Sichenhausen lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][24]

Gerichte seit 1803[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Sichenhausen das Amt Lißberg zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtum Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Sichenhausen viel in den Gerichtsbezirk des „Landgerichts Schotten“.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Schotten“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[32]

Mit Wirkung zum 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Schotten und Sichenhausen kam zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Nidda.[33] Zum 1. Januar 2012 wurde auch das Amtsgericht Nidda gemäß Beschluss des hessischen Landtags aufgelöst[34] und Sichenhausen dem Amtsgericht Büdingen zugeteilt. Die übergeordneten Instanzen sind jetzt, das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

  • 1961: 214 evangelische, 42 katholische Einwohner
Sichenhausen: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2014
Jahr  Einwohner
1791
  
357
1834
  
470
1840
  
436
1846
  
467
1852
  
482
1858
  
411
1864
  
368
1871
  
349
1875
  
364
1885
  
307
1895
  
363
1905
  
381
1910
  
367
1925
  
266
1939
  
249
1946
  
339
1950
  
283
1956
  
257
1961
  
256
1967
  
259
1970
  
246
2004
  
260
2010
  
235
2014
  
209
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1][35]: 1791:[27]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbeirat hat acht Mitglieder, Ortsvorsteher ist Otto-Heinrich Winter.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es ein Spielzeug-Museum, in dem an auch mit den teilweise über hundert Jahre alten Exponaten spielen darf. Die Nickelsmühle, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde, dient als Museumsgebäude.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Sichenhausen
  • Landfrauen Sichenhausen
  • Naturfreunde Sichenhausen
  • Karnevalsverein "Sichenhäuser Nidder-Narren"

Die Sichenhäuser Nidder-Narren stellten in der Fastnachtskampagne 2016/17 das erste Prinzenpaar der gesamten Schottener Großgemeinde.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt es ein Sägewerk, einen Spengler, einen Obst- und Gemüsehändler, einen Schreinermeister, mehrere Forstbetriebe und ein Autohaus.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Sichenhausen, Vogelsbergkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Zahlen - Daten - Fakten der Stadt Schotten, abgerufen im April 2016.
  3. Friedrich Battenberg, Stolberger Urkunden. Regesten zu den Urkundenbeständen und Kopiaren der Fürsten und Grafen zu Stolberg in Ortenberg, im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und im Staatsarchiv Magdeburg 1191-1840. = Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 21, Darmstadt 1985, S. 17, Nr. 56.
  4. Leonhard Volk, Die Wüstungen im Kreis Schotten. In; MOHG NF 37, 1940, S. 1–172, S. 86.
  5. K. Heuson, Woher stammt der Name Bösgesäß? Eine Erklärung der Ortsnamen des Kreises Büdingen. In: Heimat-Jahrbuch 1952 des Landkreises Büdingen, S. 21–25, S. 25.
  6. Georg Wilhelm Justin Wagner: Die Wüstungen im Großherzogtum Hessen. Mit einem ergänzenden Anhang von F. Knöpp (Vol. 1–3). Darmstadt 1854-1865, S. 218 ff.
  7. Eigelshain, Vogelsbergkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. November 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  8. Ludwig Baur, Hessische Urkunden. Bd. 4, Nr. 140.
  9. Georg W. J. Wagner, Wüstungen Hessen, S. 225.
  10. Stephan Alexander Würdtwein, Dioc. III, S. 87.
  11. Helfrich Bernhard Wenck, Hessische Geschichte II. Frankfurt am Main, Leipzig 1789. S. 238 f.
  12. Georg W. J. Wagner, Wüstungen Hessen, S. 221.
  13. Georg W. J. Wagner, Wüstungen Hessen, S. 224.
  14. Valentin Ferdinand Gudenus, Codex diplomaticus anecdotorum res Moguntinas, Trevirenses, Franconicas, Palatinas, finitmarumque regionum nec non jus germanicum et S. R. I. historiam vel maxime illustratium (Vol. 1–5), Göttingen, Frankfurt, Leipzig (1743–1768), IV, S. 986 f.
  15. Georg W. J. Wagner, Wüstungen Hessen, S. 239.
  16. Ortsgeschichte im Internetauftritt der Stadt Schotten
  17. Friedrich Ludwig Adolph Grolman, Actenmäßige Geschichte der Vogelsberger und Wetterauer Räuberbanden und mehrerer mit ihnen in Verbindung gestandenen Verbrecher. Nebst Personal-Beschreibung vieler in alle Lande teutscher Mundart dermalen versprengter Diebe und Räuber; Mit einer Kupfertafel, welche die getreuen Bildnisse von 16 Haupt-Verbrechern darstellt. Gießen 1813. Kap. XXXI, S. 226 ff, S. 234.
  18. Hermann Bettenhäuser, Räuber- und Gaunerbanden in Hessen. Ein Beitrag zum Versuch einer historischen Kriminologie Hessens. In: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde. Bd. 75/76. 1964/65, S. 275–348, S. 338.
  19. Friedrich Ludwig Adolph Grolman, Actenmäßige Geschichte, S. 214.
  20. Gustav W. J. Wagner, Statisch-topographische Beschreibung, 1830, S. 264.
  21. Georg Wilhelm Justin Wagner, Statisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen. Darmstadt 1830, S. 264.
  22. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Alsfeld und Lauterbach (GVBl. II 330-12) vom 1. August 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 215, § 11 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  23. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 352 und 353.
  24. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  25. Martin Röhling: Niddaer Geschichtsblätter. Heft 9. Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain. Hrsg.: Niddaer Heimatmuseum e. V. Im Selbstverlag, 2005, ISBN 3-9803915-9-0, S. 75, 115.
  26. Die Zugehörigkeit des Amtes Nidda anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567-1604, Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604-1638 und Hessen-Darmstadt 1567-1866
  27. a b Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 203 ff., 281 (online bei HathiTrust’s digital library).
  28. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 9 (online bei Google Books).
  29. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 420 (online bei Google Books).
  30. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 262 ff. (online bei Google Books).
  31. Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler: Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF]).
  32. Großherzog von Hessen und bei Rhein: Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  33. Der Hessische Minister der Justiz: Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 f) und Artikel 2, Abs. 4 e) (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 298 kB]).
  34. Der Hessische Minister der Justiz: Gesetz zur Änderung gerichtsorganisatorischer Regelungen (Artikel 1.1, $3 c)) vom 16. September 2011. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 2011 Nr. 17, S. 409 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 574 kB]). Bezieht sich auf das Gesetz über den Sitz und den Bezirk der Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaften (Gerichtlichesorganisationsgesetz) (GVBl. I S. 98) vom 1. Februar 2005. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 2005 Nr. 5, S. 98 ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 235 kB]).
  35. Einwohnerzahlen nach 2000: Zahlen - Daten - Fakten - Wissenswertes. In: Website der Stadt Schotten. Abgerufen im Januar 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]