Simbach (bei Landau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Simbach
Simbach (bei Landau)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Simbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 34′ N, 12° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Dingolfing-Landau
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 51,23 km²
Einwohner: 3774 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94436
Vorwahlen: 09954, 09956 (Haunersdorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DGF
Gemeindeschlüssel: 09 2 79 135
Marktgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Eggenfeldener Str. 1
94436 Simbach
Webpräsenz: www.markt-simbach.de
Bürgermeister: Herbert Sporrer (CSU)
Lage des Marktes Simbach im Landkreis Dingolfing-Landau
Karte
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Neue und alte Pfarrkirche St. Bartholomäus

Simbach ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Landau an der Isar, Eichendorf, Arnstorf, Malgersdorf, Falkenberg (Niederbayern) und Reisbach

Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Wappen von Landau an der Isar
Landau an der Isar
17 km

Eichendorf
15 km
Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Nachbargemeinden Wappen von Arnstorf
Arnstorf
8 km
Wappen von Reisbach
Reisbach
11 km
Wappen von Falkenberg (Niederbayern)
Falkenberg (Niederbayern)
14 km
Wappen von Malgersdorf
Malgersdorf
5 km

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simbach hat 144 Gemeindeteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 806 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Orts. Im 13. Jahrhundert kam es wahrscheinlich zur Markterhebung. Simbach gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Landau des Kurfürstentums Bayern. Simbach besaß ein Marktgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Simbach besaß einen Bahnhof an der ehemaligen Bahnstrecke Landau–Arnstorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Haunersdorf eingegliedert.[3] Am 1. Januar und am 1. April 1973 sowie am 1. Januar 1981 kamen Teile des Marktes Reisbach hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3357, 1987 dann 3392, im Jahr 2000 3740 und im Jahr 2014 3709 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2008 Herbert Sporrer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1424 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 214 T€.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt oben einen gelben Stern auf schwarzem Grund, das möglicherweise das alte Ortszeichen von Simbach ist, darunter eine Darstellung der sieben Bäche (Simbach, Schmalzthaler Bach, Narnhamer Bach, Kerschlbach, Braunerbach, Griesmeier Bach, Schnarner Bach), sowie wiederum darunter die weiß-blauen bayerischen Rauten.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus (1736 barocke Erweiterung)
  • Neue Pfarrkirche St. Bartholomäus (Bau 1970 bis 1975)
  • Evangelische Kreuzkirche (Bau 1960)

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 297 und im Bereich Handel und Verkehr 81 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 153 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1272. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 166 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3457 ha, davon waren 2922 ha Ackerfläche und 534 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten und Kinderkrippe mit ca. 120 Kindern
  • Grundschule: sechs Klassen mit ca. 120 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20140216/120505&attr=OBJ&val=874
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 505.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 634 und 635.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Simbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien