Spillern

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Marktgemeinde
Spillern
Wappen Österreichkarte
Wappen von Spillern
Spillern (Österreich)
Spillern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Korneuburg
Kfz-Kennzeichen: KO
Fläche: 12,7 km²
Koordinaten: 48° 23′ N, 16° 15′ OKoordinaten: 48° 22′ 40″ N, 16° 15′ 28″ O
Höhe: 170 m ü. A.
Einwohner: 2.222 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 175 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2104
Vorwahl: 02266
Gemeindekennziffer: 3 12 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulgasse 1
2104 Spillern
Website: www.spillern.at
Politik
Bürgermeister: Thomas Speigner (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
13
5
2
1
13 
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Spillern im Bezirk Korneuburg
BisambergEnzersfeld im WeinviertelErnstbrunnGerasdorf bei WienGroßmuglGroßrußbachHagenbrunnHarmannsdorfHausleitenKorneuburgLangenzersdorfLeitzersdorfLeobendorfNiederhollabrunnRußbachSierndorfSpillernStetteldorf am WagramStettenStockerauLage der Gemeinde Spillern im Bezirk Korneuburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Gemeindeamt Spillern
Gemeindeamt Spillern
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Spillern ist eine österreichische Marktgemeinde mit 2222 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spillern liegt im Weinviertel in Niederösterreich, östlich von Stockerau und 22 km nordwestlich von Wien. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 12,69 Quadratkilometer. 46,66 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Süden grenzt Spillern an die Donau.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Spillern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1230 – Erste namentliche urkundliche Erwähnung unter „Spilarn“
  • 1363 – Die Hardegg Grafen-Dynastie ist Besitzer von Spillern
  • vor 1400 – Maissauische Besitzungen in Spillern
  • 1451 bis ins 16. Jahrhundert – Besitzungen der Zelking von Sierndorf in Spillern
  • um 1600 – bestand schon ein Schafflerhof und ein Jägerhaus
  • 1683 – Drill und Exerzierplatz in Spillern für die Umgebung aufgrund der Türkenbelagerung
  • 1750 – wird die Holzkapelle „Mariahilf“ errichtet
  • 2006 Spillern wird Teil der Kleinregion 10 vor Wien.
  • 2009 – Spillern hat erstmals über 2000 Einwohner

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spillern hat als Teil des Wiener Umlandes ein besonders starkes Bevölkerungswachstum. Die Zuwächse werden auch in den nächsten Jahrzehnten anhalten.[1] Für die Zunahme der Bevölkerung sind eine positive Geburtenbilanz, vor allem aber eine sehr hohe Wanderungsbilanz verantwortlich. In den zehn Jahren von 2001 bis 2011 gab es um 34 Geburten mehr als Todesfälle, es zogen aber 380 Personen mehr nach Spillern als von Spillern wegzogen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 21 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 13, ÖVP 5, FPÖ 2 und GRÜNE 1.[3]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kraftwerk Greifenstein

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 82, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 7. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 800. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,25 Prozent.

Im Süden des Ortes liegt der nördliche Teil des Kraftwerks Greifenstein.

Im Jahre 2010 wurde in Spillern durch die EVN Wärme ein Biomasseheizwerk errichtet. In der ersten Ausbaustufe werden Gemeindezentrum, Kindergärten, Volksschule und einige Wohnhäuser (insgesamt ca. 125 Wohneinheiten) mit Fernwärme versorgt. Der Hackguteinsatz beträgt jährlich rund 1.000 Schüttraummeter.[4][5][6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche
Evangelische Heilandskirche
  • Pfarrkirche Spillern: die römisch-katholische Pfarrkirche wurde 1965 fertiggestellt und 1966 zur Pfarrkirche erhoben
  • Heilandskirche Spillern: Kirche der evangelischen Gemeinde. Die ehemalige katholische Kapelle wurde der evangelischen Gemeinde nach dem Neubau überlassen und gehört heute zum Pfarrgebiet der „Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B. Stockerau“.
Bahnhof Spillern (Bahnkilometer 22,5 der Nordwestbahn)
Biomasseheizwerk für die Fernwärmeversorgung mit dem Hackgutlager im Vordergrund
Ehemalige Spiritusbrennerei Harmer

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf einem Gestüt wird die alte, aber heute gefährdete Pferderasse der Kladruber gezüchtet.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Golfplatz Spillern: Spillern hat auch einen eigenen Golfplatz, der abgeschieden in der Nähe der Nachbarortschaft Wiesen liegt.
  • Sportplatz/Fußballplatz: Der Heimplatz des SV Spillern, dieser wurde 1922 gegründet
  • Asphaltstockbahn: Neben dem Sportplatz steht eine Asphaltstockbahn mit 4 Bahnen zur Verfügung.
  • Beachvolleyballplatz: Neben der Asphaltstockanlage gibt es in Spillern einen Beachvolleyballplatz.
  • Tennisplatz: Seit 2001 besitzt Spillern eine Tennisanlage, seit 2009 mit 3 Plätzen. – die Heimstätte des TC Spillern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Spillern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Speckgürtel: Wo besonders viele hinwollen. 3. September 2014, abgerufen am 7. Februar 2019.
  2. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Spillern, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 7. Februar 2019.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Spillern. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 20. Februar 2019.
  4. Pressemeldung zum Biomasseheizwerk Stand: 20. August 2010
  5. Bericht über das Biomasseheizwerk Stand: 20. August 2010
  6. Naturwärme-Partnerschaft zwischen Marktgemeinde Spillern und EVN; NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN; Abgerufen am 1. Dezember 2010