Steegen

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Steegen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Steegen
Steegen (Österreich)
Steegen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 13,2 km²
Koordinaten: 48° 20′ N, 13° 46′ OKoordinaten: 48° 20′ 24″ N, 13° 45′ 55″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 1.042 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 4722
Vorwahl: 07276
Gemeindekennziffer: 4 08 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badergasse 5
4722 Steegen
Website: www.steegen.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Lehner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
6
3
2
2
Insgesamt 13 Sitze
Lage der Gemeinde Steegen im Bezirk Grieskirchen
AistersheimBad SchallerbachEschenau im HausruckkreisGallspachGaspoltshofenGeboltskirchenGrieskirchenHaag am HausruckHeiligenbergHofkirchen an der TrattnachKallhamKematen am InnbachMeggenhofenMichaelnbachNatternbachNeukirchen am WaldeNeumarkt im HausruckkreisPeuerbachPollhamPöttingPramRottenbachSt. AgathaSt. Georgen bei GrieskirchenSt. ThomasSchlüßlbergSteegenTaufkirchen an der TrattnachTolletWaizenkirchenWallern an der TrattnachWeibernWendlingOberösterreichLage der Gemeinde Steegen im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Steegen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1042 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steegen liegt auf einer Höhe von 380 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 km, von West nach Ost 6,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,2 km². 9,1 % der Fläche sind bewaldet, 81,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Asing (43)
  • Enzing (42)
  • Griesbach (15)
  • Kirchenfeld (138)
  • Krottenthal (12)
  • Langenpeuerbach (75)
  • Oberbubenberg (13)
  • Obererleinsbach (66)
  • Ort an der Straß (40)
  • Parz am Öhlstampf (26)
  • Rittberg (16)
  • Sallet (8)
  • St. Pius (91)
  • Steegen (116)
  • Steinbruck (126)
  • Stieglhof (13)
  • Unterbubenberg (36)
  • Untererleinsbach (43)
  • Unterndobl (9)
  • Untwüsten (24)
  • Urleinsberg (19)
  • Vest (17)
  • Weireth (46)
  • Windprechting (12)

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Steegen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün drei silberne, eins zu zwei gestellte Hufeisen, darüber ein goldener, erhöhter, schräglinker Steg.“ Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Das 1989 verliehene Gemeindewappen symbolisiert mit dem schräggestellten Steg den Ortsnamen. Die drei Hufeisen entstammen dem Wappen der Eisterer, die einst Besitzer des Steegerhofes, des ehemaligen Schlosses Steegen, waren. Gleichzeitig verweisen sie auf die landwirtschaftliche Prägung der Gemeinde.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Am 6. November 2016 gab es eine Abstimmung ob Steegen mit den Nachbargemeinden Peuerbach und Bruck-Waasen zusammengelegt wird. Die Bewohner von Peuerbach und Bruck-Waasen stimmten mehrheitlich dafür, die Bewohner von Steegen mehrheitlich dagegen. Somit bleibt Steegen weiterhin eigenständig.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Herbert Lehner, Vizebürgermeister Franz Bauer, beide von der ÖVP.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Nepomuk Eisterer (1854–1931), Landtags- und Reichsratsabgeordneter

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1246 Einwohner, 2001 dann 1124 Einwohner.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 8. Nachtrag (1988-1991). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1992, S. 299 (PDF; 4 MB)
  3. OÖ: Zwei Gemeinden fusionieren orf.at, 6. November 2016, abgerufen 6. November 2016.