Pollham

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Pollham
Wappen Österreichkarte
Wappen von Pollham
Pollham (Österreich)
Pollham
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 11,3 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 13° 51′ OKoordinaten: 48° 15′ 38″ N, 13° 51′ 6″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 984 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 87 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4710
Vorwahl: 07248
Gemeindekennziffer: 4 08 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pollham 31
4710 Pollham
Website: www.pollham.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Mair (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
8
3
1
1
Insgesamt 13 Sitze

Lage von Pollham im Bezirk Grieskirchen
AistersheimBad SchallerbachEschenau im HausruckkreisGallspachGaspoltshofenGeboltskirchenGrieskirchenHaag am HausruckHeiligenbergHofkirchen an der TrattnachKallhamKematen am InnbachMeggenhofenMichaelnbachNatternbachNeukirchen am WaldeNeumarkt im HausruckkreisPeuerbachPollhamPöttingPramRottenbachSt. AgathaSt. Georgen bei GrieskirchenSt. ThomasSchlüßlbergSteegenTaufkirchen an der TrattnachTolletWaizenkirchenWallern an der TrattnachWeibernWendlingOberösterreichLage der Gemeinde Pollham im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Pollham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 984 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pollham liegt auf um die 380 m ü. A. am Oberlauf der Polsenz (zum Innbach). Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,1 km, von West nach Ost 3,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,2 km². 16,1 % der Fläche sind bewaldet, 71,4 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2018[1]):

  • Aigelsberg (21)
  • Aigen (96)
  • Edt (30)
  • Egg (160)
  • Forsthof (141)
  • Hainbuch (61)
  • Hornesberg (39)
  • Kaltenbach (110)
  • Kleingerstdoppl (28)
  • Kolbing (64)
  • Pollham (133)
  • Pollhamerwald (23)
  • Schmidgraben (2)
  • Schönau (1)
  • Wackersbuch (60)
  • Wimm (15)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Forsthof und Pollham. Einziger Zählsprengel ist Pollham.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michaelnbach St. Thomas
Tollet Nachbargemeinden Sankt Marienkirchen an der Polsenz (Bez. Eferding)
Grieskirchen Schlüßlberg Bad Schallerbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Mit 1. Jänner 2019 begann die Zusammenarbeit der Gemeinden Michaelnbach, Pollham und St. Thomas in einer Verwaltungsgemeinschaft.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 866 Einwohner, 2001 dann 914 Einwohner. Das Wachstum erfolgte wegen der positiven Geburtenbilanz (+62) trotz leicht negativer Wanderungsbilanz (–14). Von 2001 bis 2011 waren beide Bilanzen positiv, sodass die Bevölkerungszahl auf 989 Personen zunahm.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den Wahlen 2015 gibt es eine neue Gemeindevertretung mit Bürgermeister Ernst Mair (ÖVP) und Vizebürgermeisterin Regina Waselmayr (ÖVP).[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coat of arms Pollham.svg

Blasonierung:

Gespalten; rechts in Schwarz ein goldener, pfahlweise gestellter Rost, links von Silber und Rot siebenmal schräglinks geteilt.

Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

Das Gemeindewappen wurde 1973 verliehen. Die silber-roten Balken sind das Wappen der Polheimer, deren Stammsitz sich in Pollham befand. Der Rost steht als Attribut des heiligen Laurentius für den Pfarrpatron.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pollham

Wanderwege:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten:

  1. Pollhamer Marterlroas, Wanderkarte mit genauem Ortsplan (pdf, turmkeller.at; 121 kB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pollham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  2. Gemeinde-Kooperation: Pötting zieht sich zurück und plant mit Neumarkt. Artikel vom 31. Dezember 2018, abgerufen am 2. Jänner 2019.
  3. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Pollham, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 13. April 2019.
  4. Gemeinde Pollham, Politik. Abgerufen am 13. April 2019.
  5. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs (4. Nachtrag 1973-1976), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 1/2, 1977, S. 21, online (PDF; 3.5 MB) im Forum OoeGeschichte.at
  6. Pollheimer Geschichtsweg, oberoesterreich.at
  7. Polham (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/doris.ooe.gv.at, Digitaler Oberösterreichischer Kulturatlas (DOKA)
  8. Reform und Renaissance (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.land-oberoesterreich.gv.at, Folder zur Landesausstellung 2010, Abschnitt Themenwandern im Grieskirchner Landl, S. 18 (pdf, land-oberoesterreich.gv.at).