Kallham

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Kallham
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kallham
Kallham (Österreich)
Kallham
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 26,71 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 13° 43′ OKoordinaten: 48° 17′ 2″ N, 13° 42′ 53″ O
Höhe: 397 m ü. A.
Einwohner: 2.492 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 4720
Vorwahl: 07733
Gemeindekennziffer: 4 08 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kallham 51
4720 Kallham
Website: www.kallham.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gottfried Pauzenberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
15
6
4
15 
Insgesamt 25 Sitze
Lage von Kallham im Bezirk Grieskirchen
AistersheimBad SchallerbachEschenau im HausruckkreisGallspachGaspoltshofenGeboltskirchenGrieskirchenHaag am HausruckHeiligenbergHofkirchen an der TrattnachKallhamKematen am InnbachMeggenhofenMichaelnbachNatternbachNeukirchen am WaldeNeumarkt im HausruckkreisPeuerbachPollhamPöttingPramRottenbachSt. AgathaSt. Georgen bei GrieskirchenSt. ThomasSchlüßlbergSteegenTaufkirchen an der TrattnachTolletWaizenkirchenWallern an der TrattnachWeibernWendlingOberösterreichLage der Gemeinde Kallham im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Kallham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 2492 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kallham liegt auf 397 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,9 km, von West nach Ost 6,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 26,7 km², 10,1 % der Fläche sind bewaldet, 78,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 51 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Aigen (10)
  • Aschau (36)
  • Aspeth (311)
  • Au (22)
  • Auing (110)
  • Baumgarten (5)
  • Birnsteig (12)
  • Ebergassen (2)
  • Endt (3)
  • Erlach (47)
  • Flenkengrub (8)
  • Frauenhub (10)
  • Geßwagen (41)
  • Güttling (73)
  • Hading (71)
  • Häuseln am Holz (3)
  • Henning (9)
  • Hof (6)
  • Holzhäuseln (26)
  • Holzleithen (19)
  • Itzling (93)
  • Kainzing (39)
  • Kallham (555)
  • Kallhamerdorf (54)
  • Kimpling (210)
  • Kirchbach (127)
  • Lehen (29)
  • Mairhof (12)
  • Niederleithen (32)
  • Obereibach (19)
  • Obernfurth (11)
  • Oberrühringsdorf (10)
  • Obersameting (31)
  • Parzleithen (11)
  • Pauzenberg (14)
  • Pehring (64)
  • Penzing (17)
  • Poing (9)
  • Puchet (9)
  • Putzenbach (16)
  • Schildorf (42)
  • Sixberg (2)
  • Stockham (5)
  • Unternfurth (8)
  • Unterrühringsdorf (14)
  • Untersameting (67)
  • Wachling (17)
  • Weireth (54)
  • Wies (18)
  • Wiesing (15)
  • Würzberg (64)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Erlach, Kallham und Kimpling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.622 Einwohner, 2001 dann 2.536 Einwohner. Der Rückgang erfolgte, da die Abwanderung stärker war als der Zuwachs durch die positive Geburtenbilanz. Von 2001 bis 2011 hoben sich die positive Geburtenbilanz und die negative Wanderungsbilanz beinahe auf, sodass die Bevölkerungszahl nur leicht auf 2.543 Personen anstieg, um dann bis 2018 auf 2.498 Einwohner zu sinken.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1971 verliehene Gemeindewappen bezieht sich direkt auf das Wappen derer von Ungnad von Weißenwolff, die die Herren der Gegend waren. Die Blasonierung zeigt eine goldene Zinnenmauer in der unteren Hälfte des Wappenschildes mit einem silbernen, rot bezungten und bewehrten Wolf oben. Die Mauer ist ein Symbol für das auf Kallhamer Gemeindegebiet gelegene Schloss Erlach, der silberne Wolf weist auf die langjährigen Schlossbesitzer hin. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Blau.[3]

Kirche Kallham

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kallham

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Trachtenkapelle Kallham
  • Musikverein Kimpling[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neumarkt im Hausruckkreis liegt der Bahnhof Neumarkt-Kallham. Kallham liegt an der Innviertler Straße.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister
  • Gottfried Pauzenberger (ÖVP)[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Altmann (1790–1880), Dichter
  • Johann Weidenholzer (1884–1958), Politiker (CSP, ÖVP)
  • Matthias Spanlang (* 20. Februar 1887 am Steindlgut in Stockham; † 5. Juni 1940 im KZ Buchenwald) war ein österreichischer christlicher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Häftling im KZ Dachau und im KZ Buchenwald
  • Josef Enengl (1926–1993), Lyriker, Erzähler und Essayist

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kallham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Kallham, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 13. April 2019.
  3. Land Oberösterreich, Geschichte und Geografie, Wappen. Abgerufen am 13. April 2019.
  4. Gemeinde Kallham, Vereine. Abgerufen am 13. April 2019.
  5. Land Oberösterreich, Ergebnisse der Wahlen 2015. Abgerufen am 13. April 2019.