Tempio Pausania

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Tempio Pausania
Kein Wappen vorhanden.
Tempio Pausania (Italien)
Tempio Pausania
Staat Italien
Region Sardinien
Provinz Sassari (SS)
Lokale Bezeichnung Tèmpiu
Koordinaten 40° 54′ N, 9° 6′ OKoordinaten: 40° 54′ 0″ N, 9° 6′ 0″ O
Höhe 566 m s.l.m.
Fläche 213,69 km²
Einwohner 14.052 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 66 Einw./km²
Postleitzahl 07029
Vorwahl 079
ISTAT-Nummer 090070
Volksbezeichnung Tempiesi
Schutzpatron Paulus von Theben (?)
Website Tempio Pausania
Blick auf Tempio Pausania
Blick auf Tempio Pausania

Tempio Pausania (Galluresisch: Tempiu) ist eine italienische Stadt in der Provinz Sassari im Nordosten Sardiniens. Die Stadt hat 14.052 Einwohner (Stand 31. Dezember 2017) und ist Bischofs- und Gerichtssitz. Bis 2016 war Tempio Pausania eine der Hauptstädte der dann aufgelösten Provinz Olbia-Tempio.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tempio Pausania ist das historische und geographische Zentrum der Gallura. Die Ortsteile von Tempio Pausania sind Nuchis, Bassacutena und San Pasquale. Nachbargemeinden sind Aggius, Aglientu, Arzachena, Berchidda, Bortigiadas, Calangianus, Erula, Luogosanto, Luras, Oschiri, Palau, Perfugas, Santa Teresa Gallura und Tula.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof
Gemälde von Giuseppe Biasi im Bahnhof
Gemälde von Giuseppe Biasi im Bahnhof

Tempio besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Sassari–Palau, der nur noch im Sommer mit Zügen des sog. Trenino Verde bedient wird. Dabei fahren Züge von Tempio nach Palau und von Tempio nach Sassari. Der denkmalgeschützte Bahnhof wurde Ende der 30er Jahre erbaut, als Tempio Knotenpunkt im Schmalspurnetz der Ferrovie della Sardegna, kurz FdS, wurde, und sich in Tempio die heute stillgelegte und teilweise abgebaute Bahnstrecke Monti–Tempio Pausania und die Bahnstrecke Sassari–Palau trafen. Der Bahnhof selber liegt im Tal unterhalb des großen Largo XXV Aprile. In der holzgetäfelten Wartehalle ziehen sich folkloristische Ölgemälde als Fries entlang (keine Fresken, sondern Holztafeln). Sie zeigen in großflächig-figurativem Stil typische Szenen aus dem sardischen Dorfleben. Sie stammen von Giuseppe Biasi aus Sassari. Für die Auftragsarbeit zur Verschönerung des damals neuen Bahnhofs bekam er 750 Lire.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tempio Pausania – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.