Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016

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Die Anschlagsorte in Belgien

Die Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 waren Selbstmordattentate, die am Flughafen Brüssel-Zaventem (Provinz Flämisch-Brabant in Flandern) sowie in der Brüsseler Innenstadt (Region Brüssel-Hauptstadt) verübt wurden. Zu den Anschlägen bekannte sich laut einer ihr nahestehenden sogenannten Nachrichtenagentur die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS).[1][2] Am Morgen des 22. März 2016 sprengten sich zwei Terroristen am Flughafen Brüssel-Zaventem und ein weiterer in der Brüsseler Innenstadt im U-Bahnhof Maalbeek/Maelbeek in die Luft. Letzterer liegt in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden einiger EU-Behörden, darunter der Europäischen Kommission.[3] Nach offiziellen Angaben kamen 35 Menschen ums Leben, darunter drei der Attentäter, und mehr als 300 wurden verletzt.[4]

Tathergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschlag am Flughafen Brüssel-Zaventem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mutmaßlichen Attentäter auf einem Bild einer Überwachungskamera der Flughafenhalle Brüssel-Zaventem: die beiden Selbstmordattentäter Najim Laachraoui (24, links) und Ibrahim El Bakraoui (29, Mitte) sowie Mohamed Abrini (31, rechts mit weißer Jacke und schwarzem Hut)

Am Flughafen Brüssel-Zaventem nahe der belgischen Hauptstadt detonierten gegen 8 Uhr morgens im Abstand von 10 bis 15 Sekunden zwei Sprengsätze in der Abflughalle in der Nähe zweier Abflugschalter.[5] Die Glasfront der Halle ging zu Bruch, Teile der Hallendecke stürzten ein.[6][7] Später wurden an der Stelle der Explosionen ein AK-47-Sturmgewehr gefunden sowie eine dritte Bombe, die nicht detoniert war. Diese dritte Bombe konnte entschärft werden.[8][6]

Die belgischen Behörden gaben später bekannt, dass es sich um ein Selbstmordattentat mit Nagelbomben gehandelt habe.[5] Am Flughafen starben mindestens 11 Menschen und 100 wurden verletzt.[5]

Laut Medienberichten[9] hießen die Selbstmordattentäter Ibrahim El Bakraoui und Najim Laachraoui. Nach einem dritten Verdächtigen, der auf Überwachungsvideos mit schwarzem Hut und weißer Jacke zu sehen ist, leiteten die Behörden eine Fahndung ein. Ein zwischenzeitlich Verdächtigter wurde wieder freigelassen.[10] Nach seiner Festnahme am 8. April 2016 gestand Mohamed Abrini, der gesuchte dritte Verdächtige zu sein.[11]

Anschlag in der U-Bahn-Station Maalbeek/Maelbeek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trauerbekundungen vor dem Eingang zur Station Maalbeek/Maelbeek, zwei Tage nach dem Anschlag

Zu einer weiteren Detonation kam es um 9:11 Uhr Ortszeit in der Station Maalbeek/Maelbeek der Metro Brüssel in der Brüsseler Innenstadt, die in unmittelbarer Nähe zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Rat liegt. Die Explosion ereignete sich in einem stehenden Metrozug, im mittleren eines aus drei Waggons bestehenden Zuges.[7][12][13][14] Als einer der Attentäter wurde Khalid El Bakraoui, Bruder von Ibrahim El Bakraoui, identifiziert.[15] Möglicherweise gab es noch einen zweiten Attentäter.[16] In der U-Bahn starben mindestens 20 Menschen und etwa 130 wurden teils schwer verletzt.[5][17] Unter den Verletzten waren auch drei Mitarbeiter der Europäischen Kommission.[18]

Opferzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Terroranschlägen kam es zu einer hohen Zahl an Todesopfern und verletzten Personen. Der belgische Premierminister Charles Michel sprach in einer Pressekonferenz am Vormittag von „vielen Toten und vielen Verletzten“.[19] Nach offiziellen Angaben starben 32 Opfer der Anschläge, darunter vier, die im Krankenhaus ihren Verletzungen erlagen,[20] sowie die drei Selbstmordattentäter; insgesamt also 35 Menschen. Mehr als 300 Personen wurden verletzt.[3][21][22]

Fahndung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der anschließend eingeleiteten Fahndung fand die Polizei eine weitere Nagelbombe und Chemikalien in einer der durchsuchten Wohnungen in Brüssel. Dort wurde eine Flagge des „Islamischen Staates“ (IS) gefunden, die Terrororganisation bekannte sich nach Angaben des IS-Sprachrohrs Amaq am Nachmittag zu den Anschlägen.[23] Auf die Spur der mutmaßlichen Wohnung der Attentäter kamen die Sicherheitskräfte durch die Aussage des Taxifahrers, der die drei Männer mit ihren großvolumigen Gepäckstücken zum Flughafen gefahren hatte.[24] Ursprünglich planten die Attentäter, mehr Gepäckstücke mitzunehmen.[25]

Nach Angaben des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan ist Ibrahim El Bakraoui 2015 aus der Türkei ausgewiesen worden. Die Türkei habe belgische und niederländische Behörden am 14. Juli 2015 vergeblich gewarnt, dass es sich bei dem Mann um einen „ausländischen terroristischen Kämpfer“ handele. Die europäischen Behörden hätten aber „keine Verbindungen zum Terrorismus“ feststellen können. Offenbar soll ein belgischer Polizist in Istanbul wichtige Informationen verschleppt haben.[26] Bereits nach der Terrorserie am 13. November 2015 in Paris habe die türkische Regierung französische Behörden zweimal vor einem der Terroristen gewarnt. Die französischen Behörden hätten darauf nicht reagiert.[27][28] Der belgische Justizminister Koen Geens räumte Fehler der Sicherheitsbehörden im Umgang mit Informationen über Terroristen ein. Belgien hatte zur Terror- auch eine Regierungskrise. Koen Geens und der belgische Innenminister Jan Jambon boten ihre Rücktritte an.[29][30] Eine Kommission des Parlaments soll das Versagen der Regierung, der Justiz und der Polizei untersuchen.

Die Athener Polizei warnte bereits im Januar 2015 die belgischen Behörden vor einem islamistischen Terroranschlag auf dem Flughafen von Brüssel. Demnach wurden Pläne in zwei Wohnungen in Athen entdeckt, die von Islamisten angemietet worden waren. Nach den Anschlägen von Paris im November habe sich herausgestellt, dass es sich bei einem der Männer um Abdelhamid Abaaoud gehandelt habe. Abaaoud gilt als mutmaßlicher Drahtzieher der Pariser Anschläge und wurde wenige Tage nach der Terrorserie bei einem Anti-Terror-Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis getötet.[31]

Ibrahim El Bakraoui befand sich bereits vor den Anschlägen von Paris vom 13. November auf einer Terroristenliste der Vereinigten Staaten. Kurz nach den Anschlägen wurde auch sein jüngerer Bruder Khalid El Bakraoui auf diese Liste gesetzt.[31]

In Deutschland nahm die Polizei zwei Männer fest, in Gießen und im Raum Düsseldorf, die zum Umfeld der Brüssel-Attentäter gehören könnten.[32]

Am 8. April 2016 wurde Mohamed Abrini zusammen mit fünf weiteren Personen von der belgischen Polizei in der Brüssler Gemeinde Anderlecht verhaftet. Vier der Verhafteten wird vorgeworfen, an Terroranschlägen mit islamistischem Hintergrund beteiligt gewesen zu sein. Nach seiner Verhaftung gab Abrini an, der gesuchte „Mann mit dem Hut“ vom Brüsseler Flughafen zu sein.[33]

Liste der Täter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher konnte die Identität folgender Täter festgestellt werden:[34]

Name Deckname Staats­an­gehörigkeit Geburts­datum Geburts­ort Alter * Tat­ort
Ibrahim El Bakraoui † BelgienBelgien Belgien 9. Okt. 1986 Brüssel 29 Flughafen
Najim Laachraoui † Soufiane Kayal MarokkoMarokko Marokko 18. Mai 1991 Ajdir[35] 24 Flughafen
Mohamed Abrini BelgienBelgien Belgien 27. Dez. 1984 Berchem-Sainte-Agathe/Sint-Agatha-Berchem 31 Flughafen
Khalid El Bakraoui † BelgienBelgien Belgien 12. Jan. 1989 Brüssel 27 U-Bahn-Station
†: bei den Attentaten am 22. März 2016 getötet * = zum Zeitpunkt der Attentate

Einzelheiten zu den mutmaßlichen Tätern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ibrahim El Bakraoui war ein verurteilter gewalttätiger Räuber. 2010 war er zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er nach einem versuchten Raub auf Polizisten geschossen hatte. Aus der Haft wurde er frühzeitig auf Bewährung entlassen. Er verschwand, nachdem er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte.[36]
  • Khalid El Bakraoui hat sich den Ermittlungen zufolge am 22. März in einem Zug in Brüssel in die Luft gesprengt. Wegen mehrfachen Autodiebstahls war er 2011 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, hatte sich der Strafe aber entzogen. Er steht im Verdacht, die Wohnung des mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam angemietet zu haben.[36]
  • Mohamed Abrini war auch an der Durchführung der Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris beteiligt. Er befand sich unmittelbar um die Zeit der Anschläge in Begleitung eines der mutmaßlichen Haupttäter der Pariser Attentate, Salah Abdeslam, mit dem er befreundet war. Dieser war vier Tage vor den Brüsseler Attentaten im Brüsseler Stadtteil Molenbeek verhaftet worden. Abrini war angeblich ein Kleinkrimineller, der dutzende Male vor Gericht stand und verurteilt wurde.
  • Auch Najim Laachraoui hatte Verbindungen zu den Pariser Attentaten. Auf einem Sprenggürtel, der in Paris verwendet wurde, waren DNA Spuren von ihm zu finden. Laachroui scheint nach Angaben eines Fernsehsenders fünf Jahre lang auf dem Brüsseler Flughafen gearbeitet zu haben. Laut Angaben des Senders hätten Laachroui und andere einen geheimen Gebetsraum auf dem Flughafen eingerichtet.[37]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. November 2015 kam es in Paris zu Terroranschlägen.[38] Salah Abdeslam, häufig als Logistiker der Pariser Terroranschläge bezeichnet, wurde wenige Tage vor den Anschlägen in Brüssel bei einer Razzia der belgischen Polizei in der Gemeinde Molenbeek-Saint-Jean/Sint-Jans-Molenbeek festgenommen.[39]

Bei den Attentätern von Brüssel handelt es sich wahrscheinlich um Mitglieder eben dieser Terrorzelle. Einige Medien spekulierten über eine mögliche Racheaktion der Terroristen. Am folgenden Mittwoch wurde in der Gemeinde Schaerbeek/Schaarbeek in einem Mülleimer ein Notebook mit einem Audio-Testament von Ibrahim El Bakraoui gefunden, in welchem dieser die Terroranschläge unter anderem mit dem gestiegenen Fahndungsdruck begründet.[40] Nach Angaben der Brüsseler Staatsanwaltschaft war ein erneuter Anschlag in Paris geplant, aufgrund der Fortschritte bei den Ermittlungen hätten sich die Terroristen kurzfristig umentschieden.[41]

Najim Laachraoui, einer der Attentäter vom Flughafen, soll am Bau der Bomben für die Pariser Attentate beteiligt gewesen sein.[42]

Nach dem Anschlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitale französischsprachige Werbetafel: „Bleiben Sie dort, wo Sie sind, vermeiden Sie jede Bewegung, nutzen Sie bevorzugt SMS oder soziale Netzwerke.“

Nach den Anschlägen rief die belgische Föderalregierung die höchste Terrorwarnstufe (Stufe 4) aus. Premierminister Charles Michel berief den nationalen Sicherheitsrat (Conseil national de sécurité) ein.[43]

Der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt, die meisten Flüge gestrichen oder umgeleitet.[44] Der Flughafen blieb bis zum 2. April 2016 geschlossen und begann dann wieder einen eingeschränkten und stark abgesicherten Betrieb.[45][46] Der internationale Zugverkehr von und nach Belgien wurde eingestellt.[47]

  • Einige Flughäfen in Europa erhöhten ihre Sicherheitsmaßnahmen.[48]
  • Der französische Staatspräsident François Hollande berief eine Krisensitzung ein.[13]
  • Die deutsche Bundespolizei erhöhte Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzen zu Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg.[49][50]
  • Die Grenze zu Belgien wird von Seiten der Niederlande strenger kontrolliert.[51]
  • Israel hat alle Flüge aus Europa gestoppt.[52]
  • Das für den 29. März 2016 geplante Fußball-Länderspiel zwischen Belgien und Portugal wurde zunächst abgesagt, dann beschlossen die Verbände, das Fußballspiel in Portugal auszutragen.[53]
  • Die belgische Föderalregierung geriet durch Erdoğans Erklärung unter Druck. Justiz- und Innenminister boten ihren Rücktritt an; Premier Charles Michel nahm diese nicht an.[16]
  • Nach den Anschlägen wurde bekannt, dass die Europäische Kommission seit einigen Monaten in Vorbereitung zur Gründung einer Sicherheitsunion stand und einige Vorschläge diesbezüglich gemacht hat. Bisher stünden laut EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die Zustimmungen der EU-Mitgliedstaaten aus, die zur Gründung nötig wären.[54]

Evakuierung von Atomkraftwerken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den belgischen Atomkraftwerken Tihange und Doel wurden nach den Anschlägen „alle für den Betrieb nicht unbedingt notwendigen Mitarbeiter zunächst gebeten, nach Hause zu gehen“, gab die Betreiberfirma Electrabel (ein 100-prozentiges Tochterunternehmen von Engie SA) bekannt. Einen Tag zuvor wurde bekannt, dass die beiden Atomkraftwerke ab sofort vom belgischen Militär überwacht werden.[55] Rund die Hälfte der insgesamt gut 2000 Mitarbeiter sind Angestellte von Subunternehmen. 2014 war bekannt geworden, dass der in Syrien getötete Ilyass Boughalab, Mitglied in der radikal-islamischen Organisation Sharia4Belgium und IS-Terrorist, von 2009 bis 2012 für eine Subunternehmerfirma im sensibelsten Bereich des Atomkraftwerks Doel gearbeitet hatte.[56][57][58][59] 2014 gab es eine Sabotageaktion im Atomkraftwerk Doel, die nie aufgeklärt wurde.[60][61][62]

Das Studienzentrum für Kernenergie in Mol wird verstärkt überwacht.[63] Die Brüder Bakraoui forschten die Wohnung des Leiters der Einrichtung mit einer Videokamera aus. Unter anderem wird vermutet, dass von ihm radioaktives Material für eine sogenannte Schmutzige Bombe erpresst werden sollte. Das belgische Nuklearforschungszentrum SCK-CEN ist einer der weltweit größten Hersteller von radioaktiven Isotopen. Die Videoaufnahmen wurden im Dezember 2015 bei einem der Verdächtigen der Pariser Terrorserie am 13. November 2015, Mohamed Bakkali, sichergestellt.[64]

Solidaritätsbekundungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EU-Staats- und Regierungschefs veröffentlichten wenige Stunden nach den Anschlägen eine gemeinsame Erklärung, in der betont wurde, die Anschläge verstärkten noch die Entschlossenheit, mit der man die europäischen Werte verteidigen werde.[65]

In Deutschland ordnete das Bundesministerium des Innern für den 23. März 2016 für alle Bundesbehörden Trauerbeflaggung an.[66]

Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten sicherten Belgien die Solidarität zu, auch der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama, Russlands Präsident Wladimir Putin und weitere Staatsoberhäupter bekundeten ihr Beileid zu den Anschlägen.[67]

Illumination von Bauwerken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenken am Börsenplatz in Brüssel

Neben Solidaritätsbekundungen privater Natur hatten einige öffentlichen Charakter: Weltweit wurden markante Gebäude in den Farben der Flagge Belgiens illuminiert, darunter der Eiffelturm in Paris, das Brandenburger Tor in Berlin, das Neue Schloss in Stuttgart, das Rathaus in Lissabon, der Burj Khalifa in Dubai, der auch mit den Farben der europäischen Flagge angestrahlt wurde, das ADNOC Headquarters in Abu Dhabi, der königliche Palast in Amsterdam, das Nagyerdei-Stadion in der ungarischen Stadt Debrecen, das Senatsgebäude in Mexiko-Stadt, der Senatorenpalast und Trevi-Brunnen in Rom, der Trafalgar Square und das London Eye in London.

Soziale Netzwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den sozialen Netzwerken kam es weltweit zu Solidaritätsbekundungen. Es wurden, ähnlich wie bei vorherigen Anschlägen, die Worte „Je suis Bruxelles (Ich bin Brüssel)“ geteilt.[68] Auf Facebook konnten Menschen, die sich im Raum Brüssel befanden, sich zeitweise als „in Sicherheit“ markieren, um Bekannten mitzuteilen, dass sie selbst unversehrt geblieben sind.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. März 2017, genau ein Jahr nach den Anschlägen in Brüssel, überfuhr ein Attentäter auf der Westminster-Brücke in London drei Menschen und erstach einen Polizisten, bevor er erschossen wurde.[69]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Terror in Belgien: IS will für Anschläge in Brüssel verantwortlich sein. In: Spiegel Online. 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  2. IS droht mit „weiteren schwarzen Tagen“. In: faz.net. 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  3. a b Tanja Mokosch: Was wir über die Anschläge wissen. In: Süddeutsche Zeitung. 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  4. 35 Tote – Belgien erhöht abermals Zahl der Terroropfer. In: Welt Online. 28. März 2016 (welt.de [abgerufen am 5. April 2016]).
  5. a b c d Brussels attacks: city mourns as manhunt continues – live. The Guardian, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016 (englisch).
  6. a b Das ist über die Anschläge in Brüssel bekannt. In: Spiegel Online. Abgerufen am 22. März 2016.
  7. a b Explosionen in Brüssel – was bisher bekannt ist. tagesschau.de, abgerufen am 22. März 2016.
  8. En direct: un deuxième suspect accompagnait le kamikaze du métro. In: Le Monde.fr.
  9. Flughafen-Attentaeter-von-Bruessel-identifiziert. Abgerufen am 23. März 2016.
  10. Terroranschläge in Belgien: Wer ist der Mann mit dem Hut? In: Die Zeit. ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 28. März 2016]).
  11. Anschläge in Belgien: Festgenommener Abrini sagt, er sei der „Mann mit Hut“. Spiegel Online, 9. April 2016.
  12. Bloedbad in Brusselse metro, dader nog op de vlucht. In: hln.be. 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (niederländisch).
  13. a b Liveticker zu Anschlägen in Brüssel: 1500 Polizisten sichern DFB-Länderspiel in Berlin – N24.de. In: N24.de. 22. März 2016.
  14. Markus Becker: Der Terror trifft das Machtzentrum der EU. In: Spiegel Online, 22. März 2016.
  15. n-tv Nachrichtenfernsehen: Zweiter Attentäter vom Flughafen: Gesuchter Terrorist Laachraoui ist tot. In: n-tv.de. 23. März 2016.
  16. a b tagesschau.de: Brüssel: Offenbar zweiter Attentäter in der Metro. In: tagesschau.de. Abgerufen am 24. März 2016.
  17. 20 Minuten - «Viele Menschen haben Beine verloren» - News. In: 20 Minuten.
  18. europe online publishing house gmbh: Drei EU-Kommissionsmitarbeiter bei Terrorattacke in Brüssel verletzt | EUROPE ONLINE. In: www.europeonline-magazine.eu. Abgerufen am 24. März 2016.
  19. tagesschau.de: Liveblog zu Attentaten in Brüssel. In: tagesschau.de. 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  20. Neue Bilanz: 35 Toten in Brüssel. 28. März 2016, abgerufen am 28. März 2016.
  21. Terrorfahndung: Berichte über Explosion bei Razzia in Brüssel. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 25. März 2016.
  22. Terroranschläge in Brüssel: Krisenzentrum korrigiert die Zahl der Opfer. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 28. März 2016.
  23. Pressemitteilung, 20. März 2016 (engl.)
  24. Polizei in Brüssel fahndet nach Terrorverdächtigen, auf Zeit.de vom 23. März 2016; abgerufen am 24. März 2016
  25. Türkischer Präsident Erdogan Ein Attentäter wurde aus der Türkei ausgewiesen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. März 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 26. März 2016]).
  26. Anschläge in Brüssel: Belgischer Polizist soll Informationen verschleppt haben. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 26. März 2016.
  27. Brüssel: Zweiter Selbstmordattentäter vom Flughafen identifiziert. In: Spiegel. 23. März 2016.
  28. merkur.de: Scharfe Kritik an Belgiens Sicherheitsbehörden
  29. Terror in Brüssel: Paris-Attentäter soll auch Angriff in Brüssel geplant haben. In: Spiegel. 24. März 2016.
  30. FAZ.net 26. März 2016: Belgischer Polizist verschleppte Attentäter-Infos
  31. a b Bericht: Athener Polizei hatte Pläne zu Brüssel-Anschlag entdeckt | Aktuell Europa | DW.COM | 26. März 2016
  32. Brüssel: Belgischer Polizist soll Informationen verschleppt haben. In: Spiegel. 26. März 2016.
  33. Robert-Jan Bartunek, Alastair Macdonald: Belgians seize key suspects in Paris, Brussels attacks. Reuters, 9. April 2016, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
  34. http://www.vol.at/drei-bruesseler-selbstmordattentaeter-identifiziert/apa-1428889110
  35. Red Notices: Laachraoui, Najim. Interpol. Abgerufen am 23. März 2016.
  36. a b Björn Hengst im Spiegel 10. April 2016 unter der Überschrift Terrorismus: Was wir über die Attentäter und Verdächtigen von Brüssel wissen
  37. Daniel Steinworth in der NZZ 21. April 2016: Brüsseler Selbstmordattentäter arbeitete offenbar selber im Flughafen
  38. Terrornetzwerk der Paris-Attentäter: Angriffsziel Deutschland – Politik – Tagesspiegel. In: www.tagesspiegel.de. Abgerufen am 23. März 2016.
  39. Michael Stabenow: Untergetaucht in Molenbeek. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. März 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 23. März 2016]).
  40. Zusammen mit Laptop entsorgt | Brüssel-Bomber warf Testament in Mülleimer – 400 Terroristen sollen Europa angreifen. In: bild.de. Abgerufen am 23. März 2016.
  41. Ermittler in Belgien: Brüsseler Terroristen planten weiteren Anschlag in Frankreich Spiegel online, 10. April 2016, abgerufen am 11. April 2016.
  42. n-tv Nachrichtenfernsehen: Terror in Brüssel: Was wir über die Täter wissen. In: n-tv.de. Abgerufen am 24. März 2016.
  43. IS-Fahne und Sprengsatz gefunden- Taxifahrer half Ermittlern. In: Der Tagesspiegel. 23. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  44. Terroristen greifen Metro und Flughafen Brüssel an. In: 20 Minuten. Abgerufen am 22. März 2016.
  45. Abflüge ja – Normalität nein. Tagesschau.de, 2. April 2016, abgerufen am 2. April 2016 (deutsch).
  46. n-tv Nachrichtenfernsehen: Anhaltende Probleme im Flugverkehr: Flughafen Brüssel bleibt länger geschlossen. In: n-tv.de. Abgerufen am 24. März 2016.
  47. Belgian Air, Train Travel Hobbled After Bombings in Brussels. bloomberg.com, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  48. Ermittler finden weitere Bombe, Chemikalien und IS-Flagge. In: Spiegel Online. Abgerufen am 22. März 2016.
  49. N24, Deutschland verschärft Sicherheitsvorkehrungen, abgerufen am 22. März 2016 um 13:12 Uhr
  50. Stau in Lichtenbusch wegen verschärfter Polizeikontrollen nach den Anschlägen in Brüssel. 23. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  51. Liveticker zu Anschlägen in Brüssel. n-tv.de, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  52. Israel reagiert auf Brüsseler Explosionsserie – alle Flüge aus Europa gestoppt. In: de.azvision.az. 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  53. Länderspiel Belgien gegen Portugal abgesagt. In: kicker.de. kicker online, 23. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (deutsch).
  54. Volksstimme Magdeburg: Sicherheitsunion vorgeschlagen. In: www.volksstimme.de. Abgerufen am 24. März 2016.
  55. Militär bewacht jetzt die belgischen AKW. In: Aachener Zeitung. 21. März 2016, abgerufen am 23. März 2016.
  56. Ralf Streck: IS-Terrorist im belgischen AKW-Hochsicherheitsbereich.
  57. Franz Alt: Wie schwer ist ein Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk?, Telepolis vom 26. März 2016
  58. Belgische Atomkraftwerke teilevakuiert. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 24. März 2016.
  59. http://www.demorgen.be/binnenland/syriestrijder-had-jarenlang-toegang-tot-kerncentrale-doel-b08e2a97 (niederländisch)
  60. Thomas Kirchner, Alexander Mühlauer Brüssel: Belgien: Die Brüder El Bakraoui - so schlampten die Behörden.
  61. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Terror in Belgien: Verdächtiges Personal im Atomkraftwerk.
  62. Ralf Streck: Belgiens und Frankreichs Atomstromversorgung in Gefahr.
  63. Belgische Atomkraftwerke teilevakuiert. In: faz.net. 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (deutsch).
  64. EU-Anti-Terror-Koordinator: Warnung vor Angriffen auf belgische Atomanlagen. 26. März 2016.
  65. Brüssel-Terror – EU-Staats- und Regierungschefs verurteilen Anschläge. In: tt.com. Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe, 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (deutsch).
  66. Bundesweite Trauerbeflaggung der Bundesbehörden am 23. März 2016. In: bmi.bund.de. Bundesministerium des Innern, 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (deutsch).
  67. Obama sagt Belgien Hilfe zu. In: tagesspiegel.de. Tagesspiegel Online, 22. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (deutsch).
  68. Andrea sagt: Anteilnahme im Netz - «Je suis Bruxelles». 22. März 2016.
  69. FAZ.net. FAZ.net: Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger