Teylingen

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Gemeinde Teylingen
Flagge der Gemeinde Teylingen
Flagge
Wappen der Gemeinde Teylingen
Wappen
Provinz Südholland Südholland
Bürgermeister Carla Breuer (CDA)
Sitz der Gemeinde Voorhout (Verwaltung)
Sassenheim (Amt)
Fläche
 – Land
 – Wasser
33,49 km2
28,44 km2
5,05 km2
CBS-Code 1525
Einwohner 37.076 (31. Jan. 2019[1])
Bevölkerungsdichte 1107 Einwohner/km2
Koordinaten 52° 13′ N, 4° 31′ OKoordinaten: 52° 13′ N, 4° 31′ O
Bedeutender Verkehrsweg A44 N208 N443 N444 N450
Vorwahl 0252, 071
Postleitzahlen 2166, 2171–2172, 2215–2216, 2361–2362
Website Homepage von Teylingen
Locatie Teylingen.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Teylingen ist eine niederländische Gemeinde in der Provinz Südholland. Sie ist am 1. Januar 2006 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Sassenheim, Voorhout und Warmond entstanden. Teylingen liegt nördlich von Leiden im Anbaugebiet für Blumenzwiebeln.

Der Name der Gemeinde ist vom Schloss Teylingen abgeleitet, einer Ruine im Weiler Teylingen.

Ein Teil der Gemeindefläche besteht aus Seen, die durch die ehemalige Torfgewinnung entstanden sind: die Kagerplassen, die auch an die Gemeinden Alkemade und Haarlemmermeer grenzen.

Sassenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sassenheim ist ein wichtiger Industriestandort. Unter anderem befindet sich hier eine Fabrik von Akzo Nobel. Der Blumenzwiebel-Anbau ist fast völlig verschwunden. Der Name Sassenheim leitet sich vom Wort Sachsen und der fränkischen Ortsendung Heim ab.

Voorhout[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jakobäa wohnte und starb 1436 im Voorhouter Schloss Teijlingen. Aus Voorhout stammen der Mediziner Herman Boerhaave (1668–1738) und die Fußballspieler Edwin van der Sar und Rob van Dijk.

Warmond[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich der Ortschaft befindet sich ein Schloss (Huis te Warmond), das in seiner heutigen Form aus dem 18. Jahrhundert stammt. Von der alten Dorfkirche ist der Turm übriggeblieben und eine Ruine, die als Friedhof verwendet wird. Die Kirche wurde 1573 durch Bewohner aus Leiden zerstört, weil sie den Spaniern Schutz bot. Warmond war Sterbeort des Gehörlosenlehrers Johann Konrad Ammann, eine Zeit lang Wohnort des Malers Jan Steen; heute ist es der Wohnort des Schriftstellers Maarten ’t Hart.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen 2018[2]
 %
30
20
10
0
26,9
20,2
18,8
13,7
8,6
7,0
5,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+2,8
-2,8
+2,3
-5,5
+8,6
-5,1
-0,1

Die Kommunalwahlen vom 21. März 2018 ergaben folgende Sitzverteilung:

Partei Sitze[3]
2005 2010 2014 2018
VVD 7 9 6 7
CDA 7 5 6 5
Trilokaal 3 2 4 5
D66 1 4 5 3
GroenLinks 2
PvdA 5 3 3 2
ChristenUnie 0 1 1 1
Trots op Nederland 1
Gesamt 23 25 25 25

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 29. September 2014 ist Carla Breuer (CDA) amtierende Bürgermeisterin der Gemeinde.[4] Zu ihrem Kollegium zählen die Beigeordneten Bas Brekelmans (VVD), Arno van Kempen (D66), Rob ten Boden (Trilokaal) sowie der Gemeindesekretär Juul Covers.[5] Das neue Kollegium für den Zeitraum von 2018 bis 2022 wurde am 31. Mai 2018 ernannt.

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Teylingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek (niederländisch)
  2. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2014 2018, abgerufen am 11. Juni 2018 (niederländisch)
  3. Sitzverteilung im Gemeinderat: 2005 2010 2014 2018, abgerufen am 11. Juni 2018 (niederländisch)
  4. Carla Breuer (42) benoemd tot burgemeester van Teylingen. In: Omroep West. 2. September 2014, abgerufen am 11. Juni 2018 (niederländisch).
  5. Samenstelling college 2018 Gemeente Teylingen, abgerufen am 11. Juni 2018 (niederländisch)