Thomas Preissler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Thomas „Tom“ Preissler (* 1958 in Berlin; auch Preißler geschrieben) ist ein deutscher Schlagzeuger, Komponist und Rezitator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte klassisches Schlagzeug und Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wurde von dort aber im Jahr 1977 aus politischen Gründen zwangsweise exmatrikuliert und mit Hausverbot belegt. Es folgte 1978 im Zuge der Ausbürgerung Tilo Medeks zusammen mit seinem Vater Wolfgang Preissler die „Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR“, sowie die Übersiedlung in die BRD. Nach Abschluss seines an der Hochschule der Künste Berlin erneut aufgenommenen Studiums arbeitete Preissler als freischaffender Musiker, Lehrer und Dozent (Universität Potsdam) für Schlaginstrumente und wirkte u. a. bei den Berliner Philharmonikern, der Deutschen Oper Berlin, dem Theater des Westens und der Philharmonia Hungarica mit. Preissler komponierte seither zahlreiche Musiken für Hörspiel- und Fernsehproduktionen der ARD, arbeitet als künstlerischer Leiter und Studiomusiker bei Musikproduktionen im Jazz- und Pop-Bereich, als Juror bei Musikwettbewerben, sowie als Coach für Musiker, Schauspieler und Regisseure.

Preissler ist auch bekannt durch Lesungen von Prosa und Lyrik, Vorträge über die Geschichte der Schlaginstrumente und Gongkonzerte. Seit 2007 ist er Autor eigener Prosa und Lyrik.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Arbeiten als Hörspielkomponist:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]