Tobias Schweinsteiger

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Tobias Schweinsteiger

Tobias Schweinsteiger als Zuschauer
beim DFB-Pokal-Finale 2013

Spielerinformationen
Geburtstag 12. März 1982
Geburtsort RosenheimDeutschland
Größe 183 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1988–1992
1992–1996
1996–1998
1999–2000
FV Oberaudorf
TSV 1860 Rosenheim
FC Kufstein
SpVgg Unterhaching
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2002
2002
2003
2004
2004–2006
2006–2007
2007
2008–2010
2009
2010–2012
2012–2015
2013
SV Nußdorf
FC Falke Markt Schwaben
SSV Jahn Regensburg II
FC Ismaning
VfB Lübeck
Eintracht Braunschweig
VfB Lübeck
SpVgg Unterhaching
SpVgg Unterhaching II
SSV Jahn Regensburg
FC Bayern München II
→ SpVgg Unterhaching (Leihe)
0
20 0(4)
15 0(1)
20 0(8)
46 (18)
20 0(3)
12 0(2)
82 (22)
3 0(0)
62 (23)
70 (27)
17 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2015–2017
2017–
FC Bayern München U17 (Co-Trainer)
FC Bayern München II (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Tobias Schweinsteiger (* 12. März 1982 in Rosenheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger -trainer. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Co-Trainer der U17 des FC Bayern München ist er seit Sommer 2017 in gleicher Position bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München tätig, für die er bis 2015 noch selbst aktiv war.

Er ist der ältere Bruder des ehemaligen Nationalspielers Bastian Schweinsteiger.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im bayerischen Oberaudorf nahe der Grenze zu Österreich aufgewachsene Schweinsteiger, der das Gymnasium mit der Mittleren Reife und die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Polizeimeister an der Sportschule der Bundespolizei in Bad Endorf abgeschlossen hat, spielte zunächst für verschiedene bayerische Amateurvereine, zuletzt für den Bayernligisten FC Ismaning. Zuvor und auch danach fuhr er viele Jahre Ski.[2]

Ab 1. September 2004 war er zunächst für den Regionalligisten VfB Lübeck aktiv und erzielte in 46 Ligaspielen 18 Tore. Sein Debüt gab er am 12. September (8. Spieltag) im Heimspiel gegen Holstein Kiel, als er in der 73. Minute für Jan Zimmermann eingewechselt wurde; drei Minuten später erzielte er den 1:0-Siegtreffer für den VfB Lübeck.

2006/07 absolvierte er als Mittelfeldspieler für den Zweitligisten Eintracht Braunschweig 20 Einsätze und erzielte drei Tore. Der Abstieg der Braunschweiger veranlasste ihn 2007/08 zum VfB Lübeck zurückzukehren; er einigte sich aber ein halbes Jahr später mit den finanziell in Not geratenen Lübeckern über eine Vertragsauflösung und wechselte zur SpVgg Unterhaching.

Vom 15. Januar 2008 bis 8. Mai 2010 absolvierte er 82 Spiele für die Unterhachinger und erzielte 22 Tore. Mit seinen fünf Toren in seiner ersten (Halb)Saison trug er zum 6. Tabellenplatz bei, der die Qualifikation zur neu eingeführten 3. Liga bedeutete. In dieser kam er in 34 bzw. 35 von jeweils 38 Spielen – überwiegend als „Joker“ – und dreimal für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Süd zum Einsatz.

Ab der Saison 2010/11 spielte er für den Drittligisten SSV Jahn Regensburg und war mit neun Toren im ersten Jahr erfolgreichster Stürmer im Team. In der Saison 2011/12 wurde er zum Mannschaftskapitän ernannt. Obwohl er zu Beginn der Rückrunde zeitweise wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfiel, erzielte er 14 Tore in 31 Spielen und hatte damit großen Anteil am dritten Platz in der Abschlusstabelle. Anschließend spielte er auch in beiden Relegationsspielen gegen den Karlsruher SC, in denen der Jahn den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte.

Zur Saison 2012/13 wechselte Schweinsteiger zur zweiten Mannschaft des FC Bayern München.[3] Sein Debüt gab er am 21. Juli 2012 (1. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den FC Augsburg II; seine ersten beiden Tore erzielte er am 8. August 2012 (5. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen den SC Eltersdorf. 2013 spielte er ein halbes Jahr auf Leihbasis für den Drittligisten SpVgg Unterhaching.[4] Am 13. September 2013 erzielte er beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen den TSV Rain erstmals drei Tore im Seniorenligaspielbetrieb. Vor dem letzten Regionalligaspiel, am 22. Mai 2015, wurde Schweinsteiger vom FC Bayern München verabschiedet.[5] Mit seinem letzten Ligaspiel, das gegen den 1. FC Nürnberg II mit 0:1 verloren wurde, beendete Schweinsteiger seine Karriere als aktiver Spieler.

als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2015/16 übernahm Schweinsteiger einen der beiden Posten als Co-Trainer beim U17-Nachwuchs des FC Bayern,[6] bevor er zwei Jahre später Co-Trainer der zweiten Mannschaft wurde.[7]

Erfolge/Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel auf sz-magazin.de
  2. Artikel „Der Bruder von“ auf faz.net
  3. Pressemitteilung auf der Homepage des FC Bayern München
  4. Pressemitteilung auf welt.de
  5. Spielbericht vom 34. Spieltag auf der Homepage des FC Bayern München
  6. Sport1.de: FC Bayern München stellt im Nachwuchsbereich die Weichen. In: sport1.de. 31. Mai 2015, abgerufen am 2. Juni 2015.
  7. Walter übernimmt Amateure, Hoeneß neuer U19-Coach, fcbayern.com, 17. Mai 2017, abgerufen am 14. Juni 2017